Roadtrip – Immer dem Stern nach

Der Begriff des Roadtrips umschreibt eine Reise von A nach B, nicht primär um ein Ziel zu erreichen, sondern viel mehr um des “unterwegs” sein an sich. Menschen sind es gewohnt von A nach B zu fahren – doch nur wer eine Kultur des Reisens mit dem Auto verstehen kann, wird den Sinn und die Essenz eines Roadtrips finden können.

Mit Mercedes-Benz durch die USA – Finding yourself on the Route 66

Die Route 66 ist nicht einfache nur eine Straße in den USA – sie ist die Mother-Road aller Straßen und damit so etwas wie die Hauptstraße der Vereinigten Staaten. Ursprünglich war die Route 66 die erste Straße die durchgehend von Chicago  in Richtung  Westen, an den Pazifik führte. In einer Zeit, in der die USA noch ein Haupteinwanderungsland für Europäer war, zogen Millionen Mensch über diese Route in ein neues Leben – in den Westen eines Landes, vereint unter dem “Star spangled Banner”.

Route 66 – Americas Mainstreet

Und so wurde die Route 66 zur Hauptstraße Amerikas, dem Weg dem Millionen Menschen folgten, um von der Ostküste der USA, den wilden Westen zu besiedeln. Jedoch frei von Planwagen – es war eher die Zeit in der man in den USA das Auto liebte und man die Freiheit des großen weiten Landes, durch die Windschutzscheibe des eigenen Wagen bewunderte. Jedoch noch immer auf der Suche nach dem amerikanischen Traum.

Ein Traum? Auch für mich wurde mit diesem Trip ein Traum Wirklichkeit:

Ich liebe Roadtrips, ich liebe dieses niederringen von Entfernungen am Steuer eines Fahrzeuges. Kilometer um Kilometer, Meile um Meile. Es ist die einzig echte art des Reisens für mich selbst. Einen Roadtrip sehe ich persönlich nicht unbedingt als Mittel zur Überbrückung von Distanzen an – ein Roadtrip bildet das Leben in einem zeitlich verkleinerten Maßstab wieder.

you never know, what it is good for

Schaut man das eigene Leben in einer Retrospektive an, dann versteht man manchmal, dass es gut ist, wenn nicht immer alles nach Plan läuft. Selten verläuft das leben analog einem US-Highway und immer nur gerade aus. Wobei ich auf diesem Trip selbst gesehen habe: Neben den endlos wirkenden Highways ohne Kurven, gibt es auch in den USA wundervolle Gegenden, in denen sich die Highways durch eine hügelige Landschaft schlängeln.

Der Plan unseres Roadtrips war: Wir starten in Carlsbad, fahren nach Las Vegas, Flagstaff, Amarillo, Springfield, Chicago und finden unser Ziel in Detroit – rechtzeitig um die Präsentation des neuen Mercedes CLA zu erleben und um zwei Tage auf der NAIAS zu verbringen. Und der Plan war auch: Es wird eine Zeit, die später in unseren Erinnerungen immer präsent sein wird. Beides hat schlichtweg geklappt. Es verlief also alles nach Plan – oder?

Nicht alles ist planbar

Man kann für einen Roadtrip vieles planen und ich selbst habe bereits zwei Roadtrips geplant und kann mir daher in etwa vorstellen, welcher Aufwand hinter einem solchen Event, wie diesem “mbrt13″ steckt. Allerdings kann man Zwischenfälle nicht planen. Man kann nicht planen, dass Menschen nach acht bis zehn Stunden, zu zweit in einem Auto, an die persönlichen Grenzen der “sozialen” Belastbarkeit kommen. Immerhin waren wir 6 Teams aus je zwei Personen pro Fahrzeug und wir haben nicht einmal die Teams geändert – ich hätte das anders gemacht – fand es aber auf der anderen Seite ein spannendes Experiment. Wie belastbar sind Menschen ;)

Man kann auch nicht planen, wenn Lifestyle-Blogger die Tragfähigkeit von Matsch unterschätzen, Auto-Blogger vergessen – dass es Speedlimits gibt, oder wenn Reifen den plötzlichen Kontakt mit einem Bordstein krumm nehmen und die Luft verlieren.  Nun – ich bin überzeugt – kein Roadtrip darf ohne Ticket oder Pannen ausgehen und am Ende ist man froh, wenn man diese unvorhergesehenen Ereignisse gemeistert hat. Ernsthaft. Man kann eben nie wissen, wofür etwas gut ist.

 Der Start des Roadtrips

Roadtrip Start - die E-Klasse 2013

Unser Roadtrip startete mit einer “Vor-Prämiere”. Da die Idee an sich, also mehr als 4.500 Kilometer binnen 4,5 Tagen durch die USA zu reisen, mit dem Auto, nicht verrückt genug war – fuhren wir zugleich die erste neue E-Klasse – öffentlich und ohne Tarnung und vor der Prämiere auf der Motorshow in Detroit, vom Mercedes-Benz Designstudio in Carlsbad nach Detroit.

Die Hauptdarsteller

Die vermutlich umfangreichste Modellpflege in der Geschichte von Mercedes-Benz: Die neue E-Klasse. Wir hatten einen E500 in dunkelblau – in der deutschen Version! In den USA wird aus dem E 500 ein E 550 – man frage mich nicht warum ;) – bitte.

“Guarding the E-Class”

Das begleiten der E-Klasse wurde dann auch zu unserem Thema, denn – wir durften “gucken” und “anfassen” – aber nicht fahren – die offizielle Presse-Vorführung stand ja zu diesem Zeitpunkt noch eine Woche entfernt und der Fahrtermin für die neue E-Klasse, ich hoffe ich kann dann den E63 AMG 4matic fahren, wird erst im Februar stattfinden.

Wirklich beschweren konnte ich mich über das Fahrzeug für den ersten Tag allerdings nicht. Ein wunderschönes E550 Cabrio mit kraftvollem V8 und ordentlich Leistung stand mir zur Verfügung. Inklusive Tankkarte. Ein Traum.  Diesen Traum mit teilte ich mir mit Heike, einer lieben Reise-Bloggerin aus Köln. Ihren Blog findet ihr unter: koeln-format.de

Gruppenfoto: Der erste Morgen, nach einer wirklichen kurzen Nacht – voller Vorfreude – Spannung und vielen Erwartungen an einen Trip, der für uns alle vermutlich unvergesslich bleiben wird.

Der zweite Teil folgt in ein paar Tagen und ich werde euch dann erzählen, wie es sich so anfühlt wenn man in Texas von einem Highway-Polizisten angehalten wird, weil man zu schnell war, wie man ein Cabrio aus dem Schlamm zieht und warum man die Bordsteinkanten in Chicago nicht mit dem Rad treffen sollte.

Natürlich bekommt ihr dann auch von den Zwischenmenschlichen Höhepunkten erzählt, warum man Bier aus Styropor-Bechern trinkt, wie der Hover-Damm bei Nacht aussieht und ob man von Burgern und Fastfood wirklich leben kann … bleibt mir treu!

 

 

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Ein Kommentar

  1. Siri sag Hallo zur neuen E-Klasse von Mercedes-Benz › Mein Auto Blog
    29. April 2015 zu 14:11

    […] Wie es weiterging und was ich alles erleben durfte, dass könnt ihr im Artikel über den Roadtrip nachlesen. […]

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