Mein Auto Blog » Nissan http://mein-auto-blog.de Weil Autos einfach Spaß machen! Mon, 01 Sep 2014 16:38:50 +0000 de hourly 1 Fahrbericht: Nissan Qashqai 1.6dCI Xtronic http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-nissan-qashqai-1-6dci-xtronic-95973/ http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-nissan-qashqai-1-6dci-xtronic-95973/#comments Wed, 27 Aug 2014 20:19:22 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=79216

Erfolgreich ist er, der Nissan Qashqai. Das war bei seiner ersten Generation durchaus eine Überraschung. Aber Nissan hat damals alles richtig gemacht und hat früh die Nachfrage nach so genannten Crossover-Modellen bedienen können. Dem Qashqai in seiner zweiten Generation soll alles mit ein wenig mehr Lifestyle von der Hand gehen. Vorbei daher auch die Zeiten eines eher zurückhaltend gezeichneten SUV. Der neue Qashqai wirkt bereits im Stand dynamisch und sportlich. Die Griff zum schnittigen SUV scheint beim Nissan Qashqai – trotz des Namens – einfach nur ein logischer Schritt zu sein. Der Qashqai bietet deutlich mehr Platz als der Nissan Juke, ist aber kürzer und damit besser für die Stadt geeignet als der neue X-Trail. Schaut man sich die Nissan-Crossover-Palette an, dann ist der Qashqai die “goldene Mitte”.

Nissan Qashqai 1.6 dCI Xtronic

Die cleverste Qashqai-Variante?

Bei einer erste Testfahrt zu Beginn des Jahres konnte ich dem Qashqai mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Vierzylinder  auf den Ladedruck fühlen. Und auch wenn man es im ersten Moment nicht glauben mag, die Idee mit dem kleinen Turbo-Benziner ist gar nicht so doof. Das liegt an den 190 Nm die der Turbo dem Motörchen abringt und die bereits bei 2.000 Umdrehungen zur Stelle sind. Der 1.6 dCi kann das natürlich ein wenig besser. Kommt er doch mit immerhin 320 Nm, die zudem früher (ab 1.750 U/min) anliegen, zum Dienst im Alltag. Das Plus an Drehmoment ist immer zu spüren und lässt den Qashqai noch einmal deutlich souveräner wirken. Verkuppelt man den Diesel mit der Xtronic getauften Automatik, dann spart man sich zudem das rühren im Getriebe.

Die Basics:

  • 2 Wochen im Test
  • 1.300 Testkilometer 
  • Basispreis: 28.950 €
  • Testwagenpreis: 33.500 €

Testverbrauch:

Diesel oder Benziner? Automatik oder Schaltung?

Nissan lässt dem Qashqai-Käufer derzeit keine großen Wahlmöglichkeiten. Den 1.2 Liter Turbo-Benziner gibt es nur in einer Variante mit 6-Gang Schaltgetriebe. Den 130 PS Diesel kann man entweder als Schalter ordern, oder als Xtronic mit einer stufenlosen Automatik.

So fährt sich der Nissan Qashqai 1.6 dCi Xtronic

Die 130 PS klingen erst einmal nach Langeweile. Dank des fülligen Drehmomentverlaufes lässt sich der 1.6 dCi nach dem Testzeitraum als idealer Motor für den Qashqai ausmachen. Auf langen Strecken findet sich der Motor, der nie wirklich leise zu Werke geht und aus seinem Selbstzünder-Prinzip keinen Hehl macht, in seinem Metier wieder. Trotz Automatik lässt sich der Qashqai über längere Strecken sparsam bewegen, ohne dabei die Nerven durch einen aufheulenden Motor zu strapazieren. Die Abstimmung des stufenlosen Getriebes hat Nissan gut hinbekommen. Die Zeiten in denen diese Getriebeart bei mehr Gaseinsatz zuerst einmal den Motor hat aufheulen lassen um dann mit hohen Drehzahlen den Wunsch nach Beschleunigung zu erfüllen – sie scheinen endgültig vorbei. Das stufenlose Getriebe ist gut an den Drehmomentverlauf des Diesels angepasst und hält die Motordrehzahl gerne dort, wo am meisten Kraft vorhanden ist.

Der Diesel fühlt sich auf der Vorderachse schwerer an, ein wenig weicher, als der 1.2 DIG-T den ich zuvor gefahren bin. Ganz generell gilt für beide Varianten: Das Fahrwerk wirkt gut abgestimmt, reagiert auf kurze Stöße, wie man diese bei Autobahn-Querfugen erlebt, jedoch ein wenig hölzern. In beiden Fällen waren jedoch 19 Zoll Räder der Tekna-Ausstattung montiert. Hier rollen Reifen in der Dimension: 225/45-19. Die schmalen Flanken scheinen für die Abstimmung des Fahrwerks ein Plus in der Agilität zu bewirken, das erkauft man sich jedoch mit mehr Sensibilität bei Querfugen und Rillen. Das ist nicht ungewöhnlich, sollte einem jedoch bewusst sein.

Nissan Qashqai 16 1.6 dCi Fahrbericht

Ausstattung: Tekna, natürlich.

Denn an der höchsten Ausstattungslinie Tekna führt eigentlich kein Weg vorbei. Nur diese Variante bietet den großen Komfort und den leichten Luxus den man sich im Segment eines solchen Crossover doch auch wünscht. Von den Voll-LED Scheinwerfern an der Front, über die getönten Scheiben, bis hin zum Nissan Connect Navigationssystem mit 360° Kamera-Blick.   Die Teilleder-Sitze und das große Panorama-Dach machen den Luxus des Mittelstandes komplett. Dazu gehören dann aber auch die 19-Zoll Felgen, sehen gut aus, schmälern aber den Fahrkomfort.

Nissan Qashqai 39 1.6 dCi Fahrbericht

Die Frage der Fragen

Wer selbst schaltet – der steht nun vor der Wahl: Den Modernen Turbo-Benziner, oder den kräftigeren, aber teureren Diesel wählen?

Nissan Qashqai  1.2 DIG-T Tekna  1.6 dCi Tekna
Kaufpreis:  27.800 €  31.900 €
Kfz.-Steuer:  92 €  200 €
km-Kosten laut ADAC:  49,4 ct/km  52,2 ct/km

Schaut man sich Kosten an, so scheint die Antwort eindeutig zu sein. Der Benziner gewinnt das Kosten-Kapitelt mit Vorsprung und für die niedrigere Anschaffung, hier spart man bereits 4.100 €, damit lässt sich ein schöner Urlaub mit der ganzen Familie verbringen.

Wer jedoch nicht schalten will, der findet die Antwort derzeit ganz automatisch beim Selbstzünder. Nissan macht es den Kunden mit dem attraktiven Qashqai derzeit nicht leicht. Man muss schon genau wissen, was man will – worauf man abfährt.

Der kleine 1.2 DIG-T hat seinen Reiz, und er macht den neuen Qashqai richtig preiswert. Der größere Diesel kann im Alltag, vor allem mit dem stufenlosen Getriebe alles besser, ist auf der Autobahn souveräner, und spart sobald man über lange Distanzen unterwegs ist.

Nissan Qashqai 52 1.6 dCi Fahrbericht

Fazit:

Die simple Antwort auf die Frage:  Welcher Qashqai ist der cleverste Kauf?

Es kommt darauf an.

Wie so oft :)

Der Einstiegsmotor ist keine üble Spaßbremse, und wer nicht mehr als 15.000 Kilometer im Jahr unterwegs, trifft eine clevere Entscheidung wenn er den 1.2 DIG-T wählt, selbst schaltet, dafür aber eben auch ordentlich spart.

Wer sich bereits beim Kauf des Crossover von Nissan auf der Underdog-Seite wähnt und dafür lieber mit ordentlich Drehmoment und ohne zu schalten durch die City fahren will – wer am Ende gar oft auch die Langstrecke unter die Räder nimmt, der ordert natürlich den 1.6 dCi – alles andere wäre weniger clever.

 

 

Nissan Qashqai 56 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 04 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 08 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 09 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 11 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 13 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 17 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 20 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 36 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 37 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 38 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 44 1.6 dCi Fahrbericht Nissan Qashqai 47 1.6 dCi Fahrbericht

 

 

Technische Daten: Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 130 PS
Kraft: 320 Nm / 1.750 U/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 183 km/h 
Effizienzklasse: A
Abgasnorm: EU5b
Verbrauch kombiniert nach NEFZ: 4.6 l/ 100 km 
CO²-Emission kom.: 119 g/km
Daten lt. Hersteller.

 

Aktuelle Suchanfragen::

]]>
http://mein-auto-blog.de/fahrbericht-nissan-qashqai-1-6dci-xtronic-95973/feed/ 0
Nissan 370Z NISMO – Update http://mein-auto-blog.de/nissan-370z-nismo-update-83155/ http://mein-auto-blog.de/nissan-370z-nismo-update-83155/#comments Tue, 26 Aug 2014 13:52:38 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=79205

Ich mag den Nissan 370Z. Da mache ich gar keinen Hehl daraus. Das Coupé gehört zu den letzten rauhbeinigen Sportlern, die mit einem ordentlichen Saugmotor an den Start gehen. Ein V6 unter der langen Nase, klassisches Coupé-Design und natürlich mit Heckantrieb damit man ordentlich im Powerslide durch den Alltag kommt. Das ist gut! Richtig gut. Aber es geht noch ein wenig besser, ohne deswegen gleich nach Zuffenhausen schielen zu müssen. Bei Nissan hat man eine eigene Sport-Abteilung. Ihr Name? Nismo! Wie lautet also der Name des besseren 370Z?

NISSAN 370Z NISMO

Und obwohl der Nissan 370Z Nismo erst im letzten Jahr bei uns vorgestellt wurde, gibt es nun ein erneutes “Facelift”. Merkwürdig? Ja. Sinnvoll? Vermutlich.

Ich bin bereits den Nissan 370Z gefahren und auch den 370Z Nismo, die jeweiligen Fahrberichte finden sich als Link hinter dem Namen. Weshalb man bei Nissan nun den NISMO noch einmal frisch macht? Kann ich nicht sagen, kam für mich ein wenig überraschend.

Das ist neu am Nissan 370Z Nismo 2015:

  • Bessere Akustik im Innenraum, dank besserer Geräuschdämmung
  • neue Recaro-Sitze
  • neu abgestimmtes Fahrwerk
  • neues Design der Frontschürze und des Heckspoilers
  • neue 19-Zoll Felgen

Nissan hat sich die Kritik am 370Z zu Herzen genommen und an der Geräuschdämmung des Sportlers gearbeitet. Mit neuen Radhaus-Verschalungen hinten und einer veränderten Dämmung der Teppiche sollen ungewollte Störgeräusche minimiert werden. Ob dies zugleich den Sound des 3.7 Liter Saugmotors dämmt? Ich denke nicht. Hier wurden vor allem die Störgeräusche beseitigt und die Abrollgeräusche der breiten Hinterräder besser gedämmt.  Der NISMO 370Z bellt seine Vitalität weiterhin durch eine zweiflutige Abgasanlage in die Welt hinaus.

Das neue Recaro-Gestühl sieht gut aus und bietet – laut Nissan – noch mehr Seitenhalt. Die Sitze wurden außerdem leichter und steifer in ihrer Konstruktion. Zudem soll die Sitzposition verbessert worden sein.

Das Fahrwerk wurde an der Hinterachse neu abgestimmt. Eine Anpassung der Feder-Dämpfer soll für mehr Abrollkomfort sorgen.

Der 344 PS starke Nismo 370Z steht auf neuen 19-Zoll Leichtmetallfelgen von RAYS. Diese neuen Räder passen gut zu den Veränderungen am Body-Kit des Nismo. Die Front bekam einen größeren Lufteinlass und am Heck fällt der neue Spoiler auf. Auch wenn der neue Spoiler kleiner ausfällt, als der des NISMO 370Z bisher, der Hecktriebler-Sportler soll dennoch über mehr Abtrieb verfügen, als seine Mitbewerber.

Preise hat Nissan noch nicht bekannt gegeben! 

Nissan 370Z Nismo 03 2015 Nissan 370Z Nismo 04 2015 Nissan 370Z Nismo 05 2015 Nissan 370Z Nismo 06 2015 Nissan 370Z Nismo 01 2015 Nissan 370Z Nismo 02 2015

Wie es sich mit dem NISMO 370Z driften lässt, dazu demnächst mehr! 

 

 

]]>
http://mein-auto-blog.de/nissan-370z-nismo-update-83155/feed/ 0
Nissan-Special: Die Crossover-Familie http://mein-auto-blog.de/nissan-special-die-crossover-familie-95689/ http://mein-auto-blog.de/nissan-special-die-crossover-familie-95689/#comments Thu, 21 Aug 2014 17:49:09 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=78979
Volles Programm: Crossover

Nissan Juke crossover spezial

Crossover und kompakte SUV. Jeder will sie.  Man macht bei Nissan also nichts verkehrt, wenn man die eigene Palette an Crossover und SUV überarbeitet. Neben dem Facelift des Juke, zu Beginn des Jahres, kam erst der neue Qashqai auf den Markt und nun der neue Nissan X-Trail. Während der Juke bei seinem extravaganten Stil blieb, sind Qashqai und X-Trail nicht nur deutlich weniger abgedreht im Design, sondern auch sehr ähnlich. Man sieht den beiden die gemeinsame Plattform an. Doch Nissan hat sich dabei auch etwas gedacht. Während der alte X-Trail ein wenig hemdsärmeliger im Design auftrat, bleibt der neue X-Trail weiterhin der, mit dem man auch gerne mal querfeldein fährt – was dank der Bodenfreiheit auch geht –  nähert sich dem Urbanen-Stil von Crossovern im allgemeinen jedoch an.

Der neue X-Trail übernimmt zudem die Rolle des Nissan Qashqai+2, den es nicht mehr gibt. Wer also im SUV zu siebt zum Auswärtsspiel unterwegs ist, der sitzt zukünftig im X-Trail.

Alle drei Modelle konnte ich bereits fahren. Den Juke kenne ich noch von seiner ersten Generation und auch der Qashqai war bereits zum Test. Der X-Trail war vor ein paar Wochen zu einem ersten Fahrbericht verfügbar. Im Blog findet sich der neue Qashqai im ersten Fahrbericht mit dem neuen Downsizing-Triebwerk 1.2 DIG-T. Ein 115 PS starker Turbo-Benziner, der für “Wenig-Fahrer” eine interessante Alternative im Crossover darstellt. Den SUV-typischen Diesel, als 1.6 dCi, war vor kurzem zum Test angetreten. Der Fahrbericht hierzu folgt in wenigen Tagen!

Was macht eigentlich die Faszination Crossover und Urban-SUV aus?

So fährt sich der neue Juke

nissan juke 2015

Der junge Wilde. Für Nissan ist der Juke ein Glücksgriff. Der kompakte Crossover bringt eine Eroberungsrate von 80% mit. Das bedeutet, viele Juke-Käufer sind zuvor keinen Nissan gefahren. Das außergewöhnliche Design des Juke ist Freude und Last zugleich. Man mag ihn sofort, oder man wird ihn nie mögen. | So fährt sich der neue Juke – Fahrbericht.

  • Startet bei: 15.450 €
  • Leistung: 94 bis 190 PS
  • Für 2 bis 4 Personen
  • Mit dem Facelift bekam der Juke die Chance auf hochwertiges Xenon-Licht. Zudem ist der neue 1.2 DIG-T Motor ein sparsamer, aber ausreichend kraftvoller Motor für den kompakten Crossover.
  • Der 190 PS-Motor gehört zu den durstigen Motoren in seiner Klasse. Der Fahrbericht hatte dies gezeigt. [zum ersten Nissan Juke Fahrbericht]. Ansonsten bleibt zu bedenken, der Juke bietet in Reihe zwei nur überschaubaren Platz.

So fährt sich der neue X-Trail

Nissan X-Trail 2015

Der Große mit dem Offroad-Gen. Er basiert auf der gleichen Bodengruppe wie der neue Qashqai und sieht diesem auch ähnlich. Doch Nissan hat die jüngste X-Trail Variante gegenüber dem Qashqai massiv wachsen lassen. So wird der neue X-Trail zum 2 in 1. Neben dem SUV-Geländegänger im Programm ist er auch der Ersatz für den Qashqai+2. | Hier geht es zum Fahrbericht.

  • Startet bei: 26.790 €
  • Leistung: 130 PS
  • Für 4 bis 7 Personen
  • Der X-Trail bleibt mit 21 cm Bodenfreiheit ein SUV mit dem man auch mal in das Gelände kann. Der große Kofferraum und die variable Sitzbank lassen den X-Trail zum “großen” Familienfreund werden.
  • Nissan bietet derzeit nur einen Motor für den X-Trail an. Das wird sich im kommenden Jahr ändern, bis dahin muss der 1.6 Liter Diesel für Vortrieb sorgen.

So fährt sich der neue Qashqai

nissan qashqai 2014

Der “Stadt-SUV” Crossover. Der Nissan Qashqai überzeugt seit Jahren die zufriedenen Käufer und hat der Marke einen satten Anteil am Markt der erfolgreichen Crossover und SUV gesichert. Der Qashqai will in der jüngsten Generation vor allem praktisch und sparsam sein, ohne deswegen sein Äußeres zu vernachlässigen.  | Hier lang zum Nissan Qashqai 1.2 DIG-T Fahrbericht.

  • Startet bei: 19.940 €
  • Leistung: 110 – 150 PS
  • Für 4 bis 5 Personen
  • Handlich, gut ausgestattet und mit den aktuellen Motoren auch sparsam im Verbrauch. Es gibt keinen Grund, wieso der neue Qashqai nicht ebenso erfolgreich werden sollte, wie sein Vorgänger.
  • Derzeit gibt es kaum Wahlmöglichkeiten was die Kombination von Allradantrieb, Getrieben und Motoren angeht. Hier muss Nissan dringend für mehr Auswahl sorgen!
  

Mehr zum Nissan Safety Shield

Nissan 08 Safety shield

Unter dem Begriff des Nissan Safety Shield fasst der Autobauer aus Japan drei Assistenzsysteme zusammen, die man bislang vor allem aus hochpreisigen Fahrzeugen kennt. Den Tot-Winkel-Assistenten, den Spurhalte-Assistenten, eine Verkehrsschild-Erkennung und einen Notbrems-Assistenten.

Neben dem Safety Shield gibt es zusätzlich einen Einpark-Assistenten im X-Trail und eine Müdigkeitserkennung.

Das Safety Shield bekommt man auch im Nissan Note! [klick]

NissanConnect & Around View Monitor

NissanConnect

In der neuesten Generation lässt sich das Navigations- und Infotainment-System NissanConnect
(optional ab Ausstattung Acenta) mit dem Smartphone des Fahrers verbinden und bringt
zahlreiche Internet-Funktionen ins Auto. Wo immer der neue X-Trail unterwegs ist: Die mobile
Welt des Internet ist nur einen Klick entfernt. Über den sieben Zoll großen Farb-Touchscreen
(über den sich auch die 360-Grad-Rundumsicht des Around View Monitors abrufen lässt)
können zahlreiche Apps aufgerufen werden: von sozialen Plattformen und Netzwerken bis hin
zu Informations- und Unterhaltungsinhalten.

Mehr Informationen? Klick!

Und was ist mit dem Vorgänger?

nissan qashqai titelbild

Der Erfolg eines Modells ist niemals zufällig. Es gibt immer verschiedene Faktoren die stimmen müssen. Und wenn ich davon ausgehe, wie oben geschrieben, dass der neue Qashqai die Erfolgsgeschichte des alten Qashqai weiter führt, dann wäre es doch ganz gut zu wissen – wie der “alte Qashqai” so war.

Und manch einer will keinen Neuwagen kaufen, oder kann sich keinen neuen Qashqai leisten, sondern greift lieber zum Vorgänger. Gut gepflegte Gebrauchtwagen finden sich in den einschlägigen Automobil-Online-Börsen. Also?  Wie fährt sich der “alte Qashqai”?

Der 150 PS Diesel im Fahrbericht. 

]]>
http://mein-auto-blog.de/nissan-special-die-crossover-familie-95689/feed/ 1
Nissan und Mitsubishi planen ein gemeinsames Elektroauto http://mein-auto-blog.de/nissan-und-mitsubishi-planen-ein-gemeinsames-elektroauto-51789/ http://mein-auto-blog.de/nissan-und-mitsubishi-planen-ein-gemeinsames-elektroauto-51789/#comments Fri, 08 Aug 2014 06:54:28 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=78682

Eigentlich wäre mir dies keine eigene Meldung wert gewesen. Bis ich beim durchklicken durch die Blogs die ich immer wieder lese, erneut auf diese Meldung traf: “Mitsubishi und Nissan planen ein gemeinsames Elektroauto“. Auf Autophorie hat Gastautor Daniel (saving volt) über die bekannt gewordene, geplante, Zusammenarbeit berichtet.

Nissan und Mitsubishi kooperieren bei Elektromobil

Nun denn. Es soll also ein gemeinsames Elektroauto von Nissan und Mitsubishi geben.  Nein, halt, es wird eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung eines E-Autos der beiden Marken geben. Das ist im Prinzip eine Kooperation wie man dies jetzt beim aktuellen smart und dem Renault Twingo sehen kann. Zwei Automobil-Hersteller kommen überein, aus Kostengründen, ein neues Fahrzeug gemeinsam zu entwickeln. Das bedeutet dann immer auch, beide Hersteller benötigen genau dieses Modell, sehen aber keinen wirtschaftlichen Erfolg in einem Alleingang.

Eine derartige Zusammenarbeit ist Alltag in der Industrie. Die beiden Partner wirken auf den ersten Blick überraschend, aber schaut man sich deren bisherige E-Strategie an, dann fällt auf, beide haben bereits einiges an Erfahrungen – haben aber bislang “gegeneinander” gearbeitet.

Der Nissan Leaf gehört in Europa zu den meistverkauften E-Mobilen und wurde im Kompakt-Segment platziert. Mitsubishi wiederum gehört der Erfolg zugesprochen, das erste E-Mobil in Serie für den Endkunden angeboten zu haben. Der ursprünglich als i-MiEV angebotene Mitsubishi wurde von den Franzosen (Peugeot/Citroën) übernommen und von diesen, mit überschaubaren Erfolg, vermarktet.

Die größte Hürde in der Elektromobilität sind noch immer die Anschaffungskosten. Einen i-MiEV zu 30.000 € wollte niemand kaufen. Gemeinden und Behörden waren fast im Alleingang unterwegs. Und billigere Elektromobile? Gibt es. Den Twizy zum Beispiel. Aber ein Roller ähnliches Gefährt, ohne richtige Türen, für Europäische Winter eher ungeeignet.

Gastautor Daniel kommt nicht umhin, einen Rechenfehler “der Medien” zu kritisieren – nun ich sehe das weniger kritisch. Denn im Prinzip ist nicht die Frage nach dem “Rechenfehler” entscheidend, als vielmehr die Frage nach dem Endprodukt und für wen es hinterher konzipiert wird. Der Artikel im Handelsblatt bezieht sich wiederum auf einen Artikel in der Nikkei.

Und der ursprüngliche Meldung ist nicht viel mehr als eine Wasserstandsmeldung (alle Quellen am Ende verlinkt!).

Im Prinzip gibt es im Artikel drei Fakten:

  • Das E-Auto soll 200 km Reichweite erhalten
  • Das gemeinsame E-Auto soll in Japan 2.24 Millionen Yen kosten (vor Abzug der Subvention durch den Staat.)
  • Das Fahrzeug wird im Mini-Car Segment zu Hause sein (also A-Segment zwischen Fiat Panda, Mini, Up! und smart!!!)

Eine Quelle hierzu wird jedoch nicht genannt.  (Allerdings arbeiten Nissan und Mitsubishi bereits seit 2008 in mehreren Bereichen zusammen..)

Daniel (Gastautor) sieht dieses Fahrzeug – welches im übrigen 2016 auf den Markt kommen soll, wobei nicht klar ist, ob sich dieses Datum nur auf Japan bezieht – als Konkurrenz zum ZOE, der in seinen Augen das “günstige Elektromobil” ist. Er erwähnt den Startpreis des ZOE von 21.700 €, vergisst aber leider zu erwähnen, dass auch bei diesem die Batterien zu mieten sind (wie beim Vergleichspreis des Nissan Leaf). ZOE und LEAF teilen sich allerdings kein Fahrzeug-Segment, denn der Leaf bietet ein wenig mehr Platz als der ZOE und ist er Kompaktwagenklasse zugerechnet und nicht der Kleinwagenklasse, wie der Renault ZOE.

Insofern sind beide Fahrzeuge nicht direkt im Wettbewerb – es sei denn, man beschränkt sich auf die Tatsache, dass beide Fahrzeuge reine E-Mobile sind.

Doch was planen Mitsubishi und Nissan wirklich?

Ich sehe das neue Modell nicht in der Konkurrenz zu ZOE oder gar LEAF. Nein. Zumal ich hier gar keine Konkurrenz mehr sehe. Der ZOE stammt von Renault. Renault und Nissan sind mittlerweile eine Marke. Renault und Mercedes bauen gemeinsam den smart und dieser – huch – soll 2016/17 auch in der viertürigen Version als Elektromobil kommen.

Hm?

Sollten Nissan und Mitsubishi wirklich einen gemeinsamen Elektrozwerg bauen, dann steht der entweder in der Konkurrenz zu einem E-Mobil aus der Koop von Daimler und Renault – oder er ist nichts anders, als das Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Das sich Renault-Nissan erlaubt, in diesem Segment der Minis, zweigleisg zu fahren, kann ich mir nicht vorstellen. Es geht darum, für Elektromobile endlich eine Preisspanne zu erreichen, bei der die Kunden anfangen umzudenken. Das A-Segment ist das am besten geeignete hierfür. Und auch wenn die Allianz Daimler-Mitsubishi damals weniger erfolgreich war – eventuell sehen wir hier eine neue große Zusammenarbeit? Renault-Daimler? Nissan-Mitsubishi und das Bindeglied ist Renault-Nissan?

Die angekündigten 2.24 Millionen Yen sind im übrigen (nach Kurs 8.8.14) 16.479 Euro – klingt nach einem interessanten Kurs für einen Elektro-Smart mit vier Sitzen ;) 

 

 

 

Quellen:
]]>
http://mein-auto-blog.de/nissan-und-mitsubishi-planen-ein-gemeinsames-elektroauto-51789/feed/ 2
Von der Couch auf das GP3-Podium. Ganz nach oben. #nismo http://mein-auto-blog.de/von-der-couch-auf-das-gp3-podium-ganz-nach-oben-nismo-66136/ http://mein-auto-blog.de/von-der-couch-auf-das-gp3-podium-ganz-nach-oben-nismo-66136/#comments Tue, 22 Jul 2014 08:08:26 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=77777

Es gibt keine vergleichbaren Wettbewerbe und kein vergleichbares Talentprogramm. Die GT Academy von Nissan sucht ihres gleichen. Und sie sucht nach echten Talenten. Im Jahr 2011 hat die GT Academy ein wahres Goldstück ans Licht gebracht. Den talentierte und junge Jann Mardenborough

 

Interview mit einem Sieger – Jann Mardenborough

Zu Beginn des Jahres war Jann damals noch Student und befand sich gerade in dem Jahr zwischen Schule und Universität und wusste noch nicht so richtig, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Dann hörte er von der GT Academy. Jann wusste über seine Fähigkeiten an der PS3, aber würde sein Können in der virtuellen Welt auch auf eine echte Rennstrecke übertragbar sein?

Seit er die dritte Saison der GT Academy im Juni 2011 gewann, hat Jann eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er nicht nur auf ganzer Linie ein professioneller Rennfahrer sondern eines der aufregendsten jungen Rennfahrertalente der vergangenen Jahre ist.

Der heute 22-jährige fährt in diesem Jahr für Arden International Motorsport in der GP3 Serie. Jann hatte vor gut zwei Wochen bei seinem Heim Grand Prix im englischen Silverstone eine schwere Zeit. Nachdem er in beiden Rennen mit Reifenproblemen zu kämpfen hatte, musste er für Hockenheim etwas umstellen.

Die Prüfung in Silverstone

„In Silverstone habe ich gelernt, wie wichtig es ist, richtig mit den Reifen umzugehen“, sagte Jann. „Seit dem Rennen hat das Team sehr hart mit mir gearbeitet, nicht nur im Workshop, sondern auch im Red Bull Simulator. Im ersten Rennen in Hockenheim startete ich von Platz 13 und passte gut auf meine Reifen auf, während einige meiner Konkurrenten vor mir mit erheblichen Reifenproblemen zu kämpfen hatten. Am Samstag spielte ganz klar die große Hitze eine Rolle, und ich war sehr froh, dass mir das Team die Wichtigkeit der Reifensituation immer und immer wieder erklärt hatte, damit ich dann noch auf einem guten achten Platz ins Ziel kam.“

Der Erfolg in Hockenheim

Ein achter Platz in Rennen Nummer 1 bedeutete für den Sonntag die Pole Position für das zweite Rennen. Jann ist bekannt dafür, dass er gerade unter Druck einen klaren Kopf behält, und das hatte er am Sonntag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er kontrollierte das Rennen von Anfang an, fuhr einen beeindruckenden Start-/Zielsieg nach Hause und gewann sein erstes GP3 Rennen.

„Man hatte schon in dem GP2 Rennen gesehen und anhand der hohen Temperaturen über 35°, dass beide Rennen in Hockenheim extrem reifenbelastend sein werden“, sagte Julian Rouse, Sporting Director at Arden International Motorsport Ltd. „Unser Fokus lag darauf, so gut wie möglich mit unseren Reifen umzugehen. Jann und das Team hatten eine gute Strategie, um ihn in die Top-8 vorzubringen, damit er eine gute Ausgangsposition für das Rennen am Sonntag hatte. Im zweiten Rennen machte Jann klaren Prozess und triumphierte ausgezeichnet. Unser Ziel war es eigentlich, dass er sich an die neue Situation gewöhnt, von Pole zu starten und einfach das Beste daraus macht. Jann ist schließlich noch in seinem Rookie-Jahr und er muss nach wie vor noch viel lernen. Aber dass er dann so das Rennen nach Hause fährt, zeigt einfach seine Klasse!“

Wir nutzten die Chance und sprachen mit Jann am vergangenen Wochenende in Hockenheim über sein neues Leben als Rennfahrer und seine Erlebnisse seitdem er die GT Academy gewonnen hat. Man merkt ziemlich schnell, dass man keinem virtuellen Gamer gegenübersitzt, sondern einem wahren professionellem Rennfahrer, der weiß was er kann – und will.

ZM2N0977a podium YMIV9802

“Ab und zu muss ich mich zwicken”

Jann, noch vor einigen Jahren hast Du an der Play Station gezockt, nun bist Du ein echter Rennfahrer und fährst gegen die besten jungen Talente in der GP3 Serie. Fühlt es sich nach wie vor an wie in einem Traum?
„Es ist nach wie vor ein komisches Gefühl. Seit ich denken kann verfolge ich die Formel 1 und habe immer gehofft, mal nahe an die Boxengasse zu kommen. Jetzt fahre ich in der GP3 und bin der Formel 1 so nah und fahre zu den gleichen Rennstrecken wie die Königsklasse. Ich muss mich immer noch ab und zu zwicken um zu begreifen, dass ich nicht träume.

2011 hast Du die GT Academy gewonnen, keine zwei Jahre später warst Du auf dem Podium beim 24h-Rennen in Le Mans, Du hattest die Chance in diesem Jahr das Rennen zu gewinnen, nun hast Du am Sonntag Dein erstes GP3 Rennen gewonnen – welches Ereignis bedeutet Dir bis heute am meisten?
„Le Mans 2013 und 2014, das waren definitiv die besten Momente meiner noch jungen Karriere. In Le Mans zu fahren ist einfach gigantisch. Wir waren in beiden Jahren sehr konkurrenzfähig und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das gleiche gilt eigentlich auch für die GP3 Serie. Hier habe ich die Möglichkeit bekommen, eng mit Arden an der Entwicklung des Autos zu arbeiten, und das war ganz klar auch ein Highlight für mich.“

Du bist viel Kart gefahren, als Du noch jung warst, warum hast Du damit aufgehört?
„Mit acht Jahren habe ich mit In-Door Karting angefangen und mir machte es auch sehr viel Spaß, doch als ich dann 11 Jahre alt war, wurde die Kartbahn geschlossen und in der Nähe gab es keine andere Möglichkeit, also hörte ich mit dem Kartfahren auf. Ich habe erst wieder damit begonnen, als ich die GT Academy gewann.“

Als Du mit dem Kartsport aufhören musstest, wurden dann auch Deine Träume einer Rennfahrerkarriere begraben?
„Ja in einer gewissen Weise schon. Ich habe früh begriffen, dass wenn Du nicht das nötige Kleingeld hast, Du keine Chance findest im Motorsport Fuß zu fassen. Da hätte ich schon im Lotto gewinnen müssen. Aber anstatt von dem Leben als Rennfahrer zu Träumen, konzentrierte ich mich lieber auf meine Schule und mein Studium.“

Wie bist Du zur Play Station gekommen?
„Am Anfang war es einfach nur Spaß für mich und ein Hobby. Ich fand aber bald diesen europäischen Wettkampf sehr spannend, denn man ist online gegen die besten virtuellen Fahrer aus so vielen Ländern gefahren. Also fing ich an, das Ganze etwas ernster zu nehmen, machte bei der GT Academy mit und fand mich auf einem im großen Finale wieder. Ich habe so hart dafür gearbeitet, ich konnte mir einfach diese großartige Chance von Nissan nicht entgehen lassen.“

Was kann man von der Play Station lernen, das man auch auf die echte Rennstrecke übertragen kann?
„Man lernt vor allem die Rennstrecken und die Streckenführungen, ich nutze das Gaming sowie den Simulator als Lernmittel für neue Strecken.“

Spielst Du in Deiner Freizeit noch oft Play Station?
„Ich habe sehr viel vor Le Mans gespielt, um mich mit der Strecke genauestens vertraut zu machen. Aber ich spiele auch so noch ab und zu zuhause, weil es mir einfach so viel Spaß noch macht.“

Du bist in diesem Jahr Juror für das Europäische Race Camp der GT Academy, was muss man mitbringen um den Wettbewerb zu gewinnen?
„Du musst einfach extrem engagiert sein und Dein eigener schlimmster Kritiker sein, das hilft Dir auf dem Weg der Selbstverbesserung. Man muss auch entschlossen sein, und jede Challenge mit dem Gedanken angehen, dass man gewinnen will. Man muss lernen zu verstehen, wo man sich verbessern kann und muss, um immer sein absolut Bestes geben zu können.“

Als Du damals die GT Academy gewonnen hast und dann nach und nach nur noch in richtigen Rennautos gefahren bist, was war für Dich das Überraschendste?
„Die Geschwindigkeit war definitiv überraschend. Wenn Du als 19-jähriger in einem Nissan GT-R mit über 150mph (240 km/h) in Silverstone fährst, das ist einfach gewaltig, da fehlen Dir die Worte. Es gibt Dir so einen Adrenalin Stoß, dass Du immer mehr davon haben möchtest. Die reine Geschwindigkeit war nicht nur das Überraschendste, sondern auch die größte Sucht, die ich je erfahren habe.“

Hast Du jemals eigentlich an die Gefahren gedacht oder spielen die bei Dir im Kopf gar keine Rolle?
„Wenn Du so jung bist, machst Du Dir anfangs über die Gefahren und Konsequenzen keine großen Gedanken. Du verarbeitest so viele andere Eindrücke, dass Du das andere eigentlich verdrängst. Aber wir wissen alle, dass Motorsport gefährlich ist und man geht mit einem gehörigen Respekt an die Sache ran. Es ist wichtig, das zu verstehen, aber ich mache mir jetzt nicht täglich Gedanken, dass mein Job Risiken mit sich bringt.“

Der Motorsport Zirkus hat sich in den vergangenen 30 Jahren stark verändert, glaubst Du, dass das Thema Gaming ein neuer Bereich im Motorsport sein könnte?
„Ja, auf jeden Fall! Immer mehr Teams vertrauen auf Simulatoren um das Auto zu testen, weil meistens richtige Testfahrten entweder verboten sind oder wenn sie stattfinden, jede Menge Geld kosten. Die Lücke zwischen einem Simulator und richtigem Rennfahren ist extrem klein geworden und ich glaube, dass Simulatoren in der Zukunft ein wichtiger Bestandteil eines jeden Rennteams sein werden.“

Lass uns über die Fitness sprechen. Wie stark ist hier die Anforderung?
„Es ist wirklich ein ganz großer Aspekt. Es ist ja nicht so, dass wir einfach im Wohnzimmer sitzen und mit unserem Lenkrad an der Play Station sitzen. Gerade im GP3 Fahrzeug spielt die Fitness einen enorm großen Teil, weil man sehr hohen G-Kräften ausgesetzt ist. Mit unserem GT Academy Programm stehen uns allerdings großartige Trainer und Mentoren zur Seite, die uns für jedes Rennen bestens vorbereiten und das zahlt sich auf jeden Fall aus.“

Du hast nun Dein erstes GP3 Rennen gewonnen, ganz cool und gelassen vom Start bis ins Ziel. Wie bist Du so ruhig geblieben?
„Wir waren schon im ersten Rennen am Samstag sehr konkurrenzfähig und natürlich haben wir eine Menge von Silverstone gelernt, wo wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten. Es war toll, in Hockenheim wieder konkurrenzfähig zu sein. Für das zweite Rennen setzte mich das Team auch nicht unter Druck, es ging schließlich darum erstmal mit dieser neuen Situation umzugehen und einfach das Beste daraus zu machen. Ich hatte einen guten Start und war fähig den Speed zu kontrollieren wie ich wollte. Wenn ich pushen wollte, habe ich das getan, wenn ich es etwas ruhiger angehen lassen wollte, hatte ich dazu auch die Möglichkeit. Ich trinke nur Champagner wenn ich ein Rennen gewinne, nicht mal wenn ich auf dem Podium stehe. Seit Februar habe ich keinen Champagner mehr getrunken und dafür schmeckte er am Sonntag umso besser. Ich nenne es meinen „Winners-Juice“!“

Was sind Deine Erwartungen für die restliche GP3 Saison?
„Ich möchte so viele Punkte wie möglich einfahren und mich natürlich weiterhin verbessern. Das ein oder andere Podium wäre schön und natürlich noch ein Sieg wäre ganz klasse.“

Wenn man das LMP2 Fahrzeug mit dem GP3 Auto vergleicht, was sind die größten Unterschiede?
„Das LMP2 Auto hat viel mehr Abtrieb und ist auch insgesamt stabiler, es hat auch viel bessere Bremsen. Aber den eigentlichen Rennstil kann man nicht miteinander vergleichen. In Le Mans, zum Beispiel, achtete man auf den Spritverbrauch und auf die Reifen; man will auf keinen Fall einen Reifenblocker oder einen Plattfuß. In einem GP3 Rennen gibst Du 18 Runden Vollgas, Du fährst absolut am Limit bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge. Ich mag beide Rennserien und könnte keinen favorisieren. Ich mag die unterschiedlichen Herausforderungen.“

Und was macht Ihr Hirn?

Chris Gooder von Chimp Management arbeitet seit Anfang dieses Jahres eng mit den NISMO Athleten zusammen. Hier erklärt er uns, was Chimp Management ist und wie wir unser Gehirn trainieren können.

„Unsere Aufgabe ist im Allgemeinen, den Fahrern zu verstehen zu geben, wie ihr Gehirn funktioniert. Natürlich ist es ein sehr komplexer Ablauf, also versuchen wir es anhand von einem einfachen Model so zu erklären, dass es einen Sinn ergibt. Wir geben einfach bestimmten Teilen des Gehirns einen Namen, damit man sich besser damit auseinandersetzen kann. Der Teil des Gehirns der für die primären Instinkte verantwortlich ist, nennen wir „Chimp“, also Affe. Das Problem damit ist allerdings, wenn wir Leuten davon erzählen, heißt es schlussendlich „Ich habe einen Affen im Kopf“, was natürlich nicht so ist. Der andere Teil des Gehirns, der sich quasi mit dem Lösen von Problemen auseinandersetzt, der Pläne macht und rational denkt, das ist der menschliche Teil, der „Human“ Teil.“

„Einfach gesagt, der Chimpy Teil wird immer gegen den Human ankämpfen und beide stehen im ständigen Gegensatz. Dein menschlicher Teil wird Dir immer sagen, wie Du logisch und rational handeln solltest, während Dir Dein Chimp sagt, wie emotional Du steuern solltest.

„Wir unterscheiden zwischen drei Gehirnteilen: der vordere Teil ist der Human, der hintere der Chimp. Dazwischen liegt der Computer, der all die Informationen speichert, die wir im Laufe eines Lebens erfahren. Das sind die Informationen, die man gelernt hat. Es können aber auch motorisierte Fähigkeiten sein, also Fähigkeiten die man automatisch macht. Wir nehmen immer die erste Fahrstunde als gutes Beispiel. Du sitzt zum ersten Mal im Auto und es kommen so viele Eindrücke auf Dich zu, dass man denkt „Das schaffe ich hier niemals“. Aber nach und nach gewöhnt man sich daran und die Abläufe des Fahrens werden zur Routine. Langsam werden diese Fähigkeiten im Computer abgespeichert und man denkt gar nicht mehr darüber nach, was man tut, weil man es automatisch tut.

„Der Schlüssel zum Erfolg ist, seinen Computer so zu programmieren, dass man etwas automatisch immer und immer wieder tut. Und sobald man dies geschafft hat, wir es zur Routine.

„Der erste Schritt den wir mit einem neuen Fahrer machen, ist ihm das Model zu zeigen. Nehmen wir Florian Strauß als Beispiel, als wir in Anfang des Jahres zum ersten Mal getroffen hatten, erklärten wir ihm das Model und wir gaben ihm zwei Wochen Zeit sich damit zu beschäftigen. Er sollte genau darauf achten, welche Gehirnhälften sich wann bemerkbar machten. Er hatte das System sehr schnell verstanden und setzt es bereits sehr erfolgreich ein. Ein gutes Beispiel ist auch das 24hrs Rennen in Spa am kommenden Wochenende. Er wird dort ankommen, und der emotionale Teil seines Gehirns wird erstmal ein paar Alarmglocken läuten lassen. Er wird denken, dass hier könnte gefährlich werden, hoffentlich mache ich keinen Fehler, hoffentlich mache ich nicht etwas peinliches. Diese Gedanken werden rein von Emotionen gesteuert. Aber Dein menschlicher Gehirnteil steht auf und gibt Dir die Zuversicht die Du brauchst, nämlich dass die letzten Wochen sehr erfolgreich waren, dass Du weißt was Du kannst und so weiter. Man sieht wie die beiden Gehirnhälften gegeneinander arbeiten, und man muss das ganz klar differenzieren können.

„Jann Mardenborough ist mittlerweile schon so weit, dass wir mehr und mehr auf seinem menschlichen Gehirnteil fokussieren. Einfach nur Gas geben und pushen, davon gewinnt man keine Meisterschaft. Wir gehen einen Schritt zurück und nehmen eine aufmerksamere Angehensweise ans Racing.

„Am Ende des Tages geht es darum, laufen zu lernen bevor man rennt.“

Text und Interviews von Jasmin Müller - in Zusammenarbeit mit mein-auto-blog.de

 

]]>
http://mein-auto-blog.de/von-der-couch-auf-das-gp3-podium-ganz-nach-oben-nismo-66136/feed/ 0
Nick Heidfeld: „Ein 24-Stunden-Rennen ist eines der letzten großen Abenteuer“ http://mein-auto-blog.de/nick-heidfeld-%e2%80%9eein-24-stunden-rennen-ist-eines-der-letzten-grossen-abenteuer%e2%80%9c-53063/ http://mein-auto-blog.de/nick-heidfeld-%e2%80%9eein-24-stunden-rennen-ist-eines-der-letzten-grossen-abenteuer%e2%80%9c-53063/#comments Wed, 11 Jun 2014 09:57:23 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=75867

Der deutsche Rennfahrer Nick Heidfeld, 37, bekennt sich zu seiner großen Leidenschaft. „Es ist der Motorsport, den ich am meisten liebe.“, sagte Heidfeld im Interview mit dem „Nissan N_Magazin“ (Ausgabe 2/2104, EVT 18. Juni). „Es ist mir ziemlich wurscht, ob irgendjemand den Sport sexy findet.“ Speziell Sportwagen fände er ziemlich „ästhetisch“. Als „eines der letzten großen Abenteuer“ bezeichnet er ein 24-Stunden-Rennen – ein größeres Abenteuer als die Formel 1.

Heidfeld fährt unter anderem nach wie vor Rennen in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft und ist als Juror der GT Academy tätig, die 2008 von Sony Computer Entertainment und Nissan als Talentschmiede für Rennfahrer gegründet wurde. Die Teilnehmer können sich in einem Online-Turnier mit der Rennsimulation Gran Turismo für ein Race Camp qualifizieren, dessen Gewinner ein intensives Fahrerentwicklungsprogramm absolviert und anschließend als professioneller Fahrer in aller Welt Rennen bestreitet. „Ich dachte immer, dass Computerspiele und Rennsport nichts Reales miteinander zu tun haben“, gestand der ehemalige Formel-1-Pilot. „Aber da lag ich falsch.“ Es gäbe sogar viele Gemeinsamkeiten wie etwa die Hand-Augen-Koordination oder die Fähigkeit, sich über eine längere Dauer zu konzentrieren.Deutscher Rennfahrer im Interview mit dem „Nissan N_Magazin“

Die Spielkonsole könnte Heidfeld zufolge dazu beitragen, einer breiten Masse den Zugang zum äußerst kostspieligen Motorsport zu eröffnen. „Ich hoffe es, weil der Einstieg seit Jahren immer teurer wird“, stellte der Rennfahrer im Interview mit dem N_Magazin fest. Heute gäbe es nur noch eine Handvoll von Familien, die sich das leisten könnten. „Und das kann man keiner Sportart der Welt wünschen, dass nur die Leute mitmachen, die Kohle haben.“ Heidfeld kann sich „sehr gut vorstellen“, dass es ein Konsolenspieler in die Formel 1 schafft – doch nicht nur das. „Ich würde nicht ausschließen, dass einer sogar mal Weltmeister wird.“

Im N_Magazin 2/2014 geht es zudem um die „wahre Liebe“ vierer Vorrundengegner der WM. Joachim Löw wird vom N_Magazin auf der Suche nach dem WM-Joker begleitet. Zu sehen ist diese geheime Mission unter: http://www.youtube.com/watch?v=jm7CNWl1ev8

Pressemeldung

]]>
http://mein-auto-blog.de/nick-heidfeld-%e2%80%9eein-24-stunden-rennen-ist-eines-der-letzten-grossen-abenteuer%e2%80%9c-53063/feed/ 0
AMI 2014 – Nissan e-NV200 http://mein-auto-blog.de/ami-2014-nissan-e-nv200/ http://mein-auto-blog.de/ami-2014-nissan-e-nv200/#comments Sun, 01 Jun 2014 16:10:00 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=75541

Auf der AMI in Leipzig präsentiert Nissan den zweiten Serien-Stromer im eigenen Modellprogramm. Nachdem der Nissan Leaf eher ein Mitbewerber im Golf-Segment ist, sollen auf den e-NV 200 vor allem die Gewerbetreibenden abfahren. Der e-NV 200 ist ein praktischer Kleintransporter mit ordentlich Drehstrom-Power unter seiner kurzen Haube. Ein 109 PS starker Elektromotor soll den e-NV für eine maximal 170 Kilometer lange Strecke antreiben. Dabei passen ordentlich Passagiere oder eben bis zu 579 Kilogramm Nutzlast in den ab Juli bei Nissan erhältlichen Transporter.

Neben dem Nutzen als Elektro-Lastmobil, bietet sich die mit fünf Sitzen ausgestattete PKW-Version des e-NV200 als Elektro-Van für Familien an.

Der Preis für den e-NV liegt bei 36.766 €

nissan e-NV200 01 ami 2014 nissan e-NV200 02 ami 2014 nissan e-NV200 03 ami 2014 nissan e-NV200 04 ami 2014 nissan e-NV200 05 ami 2014 nissan e-NV200 06 ami 2014 nissan e-NV200 07 ami 2014 nissan e-NV200 09 ami 2014

Aktuelle Suchanfragen::

]]>
http://mein-auto-blog.de/ami-2014-nissan-e-nv200/feed/ 0
Nissan zeigt automobiles Allerlei auf der AMI 2014 http://mein-auto-blog.de/nissan-zeigt-automobiles-allerlei-auf-der-ami-2014-2014/ http://mein-auto-blog.de/nissan-zeigt-automobiles-allerlei-auf-der-ami-2014-2014/#comments Thu, 29 May 2014 07:53:54 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=75428

Mit dem neuen X-Trail, der die erfolgreiche Crossover-Palette um den Qashqai und Juke komplettiert, zeigt Nissan, was sie noch alles in petto haben. Bislang war der X-Trail als robuster Geländetourer bekannt. Doch nun will Nissan seine Neuauflage durch moderneres Design, effizienten Antrieb, verbesserten Komfort und innovativen Technologien zum erfolgreichsten SUV des japanischen Herstellers machen. Flankiert wird der neue X-Trail von der jüngsten Evolutionsstufe des Juke und – als Deutschlandpremiere – vom neuen e-NV200, dem zweiten Elektrofahrzeug von Nissan.

Nissan X-Trail erste ausfahrt

Der X-Trail 2014

Dynamischer und eleganter soll er sein, sowie ein neues Niveau an Komfort und Premium-Ausstattung bieten. Der neue Nissan X-Trail wird dank seines um 76 Millimeter gewachsenen Radstandes zur wahren Komfort-Kutsche. In der Länge verschiebbare Sitze und ein doppelter Ladeboden im Kofferraum sichern ein Maximum an Möglichkeiten.

Der fortschrittlicher 1.6. dCi Turbodieselmotor mit 96 PS und bis zu 90 Kilogramm weniger auf der Waage (im Gesamtgewicht), machen aus dem Nissan X-Trail einen höchst effizienten SUV. Mit weiteren zahlreichen Extras wie dem Nissan Safety Shield bietet er nicht nur ein umfassendes Sicherheitspaket, sondern auch jede Menge Spaß. Dabei behilflich und unterhaltsam: das neueste Infotainement-System, mit Google-Suche und der Möglichkeit zur Nutzung von allerlei Apps.

 

nissan juke facelift

Der Juke 2014

Auch der Juke wird auf der AMI nicht zu kurz kommen. Noch sportlicher kommt der erfolgreiche Kompakt-Crossover daher und zeigt sich in neuen Farben inklusive umfangreichem Personalisierungsprogram. Die Motorenpalette erweitert sich um einen 1.2 DIG-T Direkteinspritzer mit Turboaufladung und juvenil wirkenden 115 PS unter der Haube.

Nissan e-NV 200

e-NV 200

Nach dem erfolgreich laufenden Leaf, der vor allem für Privatkunden interessant ist, wird Nissan beim neuesten Elektroauto die Gewerbekunden ansprechen. Das zweite rein elektrisch betriebene und emissionsfreie Fahrzeug, der e-NV200, wird in Barcelona produziert und kommt ab Juli auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um die Elektroversion des Kleintransporters NV200. Mit einer Reichweite von ca. 170 Kilometern pro Batterieladung will er sich besonders bei Gewerbetreibenden einschmeicheln und bietet sogar für Familien dank seiner fünf Sitze in der Pkw-Variante eine attraktive Alternative.

 

Wie die Besucher der Auto Mobil International 2014 die neuesten Nissan Modelle finden werden, bleibt abzuwarten.

Aktuelle Suchanfragen::

]]>
http://mein-auto-blog.de/nissan-zeigt-automobiles-allerlei-auf-der-ami-2014-2014/feed/ 1
Nissan präsentiert den Pulsar http://mein-auto-blog.de/nissan-praesentiert-den-pulsar-24815/ http://mein-auto-blog.de/nissan-praesentiert-den-pulsar-24815/#comments Tue, 20 May 2014 19:15:11 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=75341

Mit Fahrzeugen wie Qashqai, X-Trail und Note hat Nissan in den vergangenen Jahren ganz neue Segmente begründet. Basierend auf denselben Denkansätzen – mutiges Design gepaart mit technischen Innovationen und großzügigen Platzverhältnissen – erweitert der japanische Automobilhersteller nun seine Modellpalette um eine Schräghecklimousine: den neuen Nissan Pulsar.

Fortschrittliche Technologien

Der Nissan Pulsar verfügt über viele nützliche technische Features, die die Fahrt noch sicherer und angenehmer machen. Mit Ausstattungsdetails, die man gewöhnlich erst in höheren Fahrzeugklassen erwartet, unterstreicht Nissan seinen Anspruch, technische Innovationen möglichst vielen Autofahrern zugänglich zu machen.

Das Nissan Safety Shield beispielsweise kombiniert verschiedenste Assistenzsysteme miteinander und knüpft so ein einzigartiges Sicherheitsnetz. Es umfasst unter anderem einen Autonomen Notbrems-Assistenten, eine Bewegungserkennung sowie einen Spurhalte- und einen Totwinkel-Assistenten.

Die neueste Generation von Nissan Connect ist ebenfalls an Bord. Das Navigations- und Infotainment-System integriert nicht nur das Smartphone, sondern bietet darüber hinaus zahlreiche Funktionen wie etwa Send-to-Car von Google® und verschiedene nützliche und informative Apps.

Der Nissan Pulsar fährt außerdem mit LED-Scheinwerfern vor, die bereits für Qashqai und X-Trail angeboten werden. Die markanten Leuchten des Pulsar produzieren ein weißes, klares Licht und verbrauchen 50 Prozent weniger Energie als konventionelle Scheinwerfer.

Nissan Pulsar - Ab Herbst 2104 119408_1_5 119410_1_5 119411_1_5 119413_1_5 119415_1_5
Effiziente und leistungsstarke Motoren

Beim Antrieb setzt Nissan seine erfolgreiche Downsizing-Philosophie fort. Die Palette des Nissan Pulsar umfasst ausschließlich Turbo-Motoren, die Fahrspaß mit höchster Effizienz kombinieren – und die Betriebskosten somit so niedrig wie möglich halten. Als Einstiegsmotor dient ein 1,2-Liter-DIG-T-Turbobenziner mit 85 kW/115 PS, alternativ steht ein 1,5-Liter-dCi-Diesel mit 81 kW/110 PS und einem maximalen Drehmoment von 260 Nm zur Wahl. 2015 wird das Motorenangebot um einen 1,6-Liter DIG-T Turbobenziner mit 140 kW/190 PS erweitert.

Der CO2-Ausstoß beläuft sich je nach Motorisierung auf weniger als 95 Gramm pro Kilometer (noch nicht homologiert).  Neben einem manuellen Schaltgetriebe ist für den Pulsar optional auch ein Xtronic Automatikgetriebe erhältlich, das direktes und unmittelbares Feedback bei schneller Beschleunigung und hohe Fahrkultur mit sanftem Wechseln der Übersetzungen im Niedriglastbereich verbindet.

Neue Maßstäbe bei Platzverhältnissen
Mit 2,70 Meter profitiert der Nissan Pulsar vom längsten Radstand seiner Klasse: Kein anderer Kompaktwagen bietet mehr Schulter- und Beinfreiheit. Selbst auf der Rückbank liegt die Kniefreiheit bei 692 Millimetern, womit der Pulsar geräumiger ist als viele Mittelklassemodelle. Trotz dieser großzügigen Platzverhältnisse beschränkt sich die Fahrzeuglänge auf kompakte 4,39 Meter. Das erleichtert die Parkplatzsuche in der Stadt.

Eleganz gepaart mit Athletik
Dank des typischen, V-förmigen Kühlergrills und der muskulösen Kurven ist der Pulsar auf Anhieb als Nissan Modell erkennbar. Die Design-DNA, die Qashqai und X-Trail eine solch kraftvolle Präsenz verleiht, erzeugt beim Pulsar eine elegante, athletische Form, die starke Linien mit liebevollen Details verbindet. Wie die Crossover-Geschwister kennzeichnen das neue Modell markante Radkästen, eine zum Heck hin ansteigende Gürtellinie und ein fließendes Profil.

Die selbstbewusste Premiumanmutung setzt sich im Interieur fort, wo hochwertige Materialien und ein klares Design perfekt mit der großzügigen Ausstattung harmonieren. Speziell auf Europa abgestimmt, läuft der Pulsar im spanischen Nissan Werk in Barcelona vom Band. Der Marktstart ist für Herbst 2014 vorgesehen.

Pressemeldung

]]>
http://mein-auto-blog.de/nissan-praesentiert-den-pulsar-24815/feed/ 0
Nissan schickt Heidfeld in die grüne Hölle http://mein-auto-blog.de/nissan-schickt-heidfeld-in-die-gruene-hoelle-80273/ http://mein-auto-blog.de/nissan-schickt-heidfeld-in-die-gruene-hoelle-80273/#comments Sat, 17 May 2014 09:51:10 +0000 http://mein-auto-blog.de/?p=75199

Der vierte Saisonlauf der VLN am Nürburgring wird für Nissan zur Generalprobe für das 24-Stunden Rennen. Um optimal gerüstet zu sein, startet Nissan mit insgesamt drei Nissan GT-R in das Rennen und einer besonderen Fahrerpaarung auf den Fahrzeugen der Nissan GT Academy.

Nick Heidfeld startet für Nissan beim 24h-Rennen

Drei Fahrzeuge umfasst das Engagement der Japaner beim 24h-Rennen und beim vierten VLN-Lauf findet die Generalprobe für das wichtigste Rennen des Jahres statt. Zwei Nissan GT-R werden unter der Bewerbung der Nissan GT-Academy (Team RJN) eingesetzt und ein Fahrzeug vom “Schulze Team”.

Neick Heidfeld startet für Nissan beim 24h-Rennen

Von der Spiele-Konsole auf die Rennstrecke. Die Absolventen, die Gewinner, die besten Konsolen-Spieler der Welt bekamen die Chance und wurden von Nissan auf den Einsatz als Rennfahrer vorbereitet. Mit Alex Buncombe, Lucas Ordonez und Florian Strauss starten drei Gewinner der GT-Academy zusammen mit ihrem Mentor Nick Heidfeld in das vierte VLN-Rennen der Saison. In dieser Fahrer-Paarung wird man auch gemeinsam das 24h-Rennen in Angriff nehmen. Auf dem zweiten Fahrzeug der GT-Academy startet die japanische Piloten-Abordnung mit den Rennfahrern Tanaka Tetsuya, Hoshino Kuzuki, Chiyo Katsumasa und dem schon seit langer Zeit in der japanischen GT-Meisterschaft startenden Michael Krumm.

Auf dem Fahrzeug der “Schulze-Brüder” wird neben Tobias und Michael auch Yamauchi Kazunori starten – in seiner Funktion wiederum Vice-President von Sony und Erfinder des GT-Konsolenspiel. Und damit schließt sich der Kreis. Denn nun starten die besten Sony GranTurismo (GT) Spieler, dank der Förderung durch die Nissan GT-Academy, im gleichen Rennen – wie der Erfinder der Renn-Simulation.

Eine faszinierende Vorstellung und ein wundervolles Beispiel für die Faszination des Motorsportes. Und gemeinsam ist allen der Respekt vor der Nordschleife. Und der Rennwagen mit dem sie in das 24h-Rennen starten werden: Der Nissan GT-R GT3 Nismo.

 

Vor dem Rennen habe ich mich von den Fähigkeiten des Nissan GT-Academy Gewinners Florian Strauss überzeugt – nein, ein Foto vom Ergebnis wird es nicht geben. Nur ein Beweisbild von vorne:

Florianstrauss nissan

 

Wer das vierte VLN-Rennen der Saison nicht live vor Ort anschauen kann, der sollte sich den Link für den VLN-Livestream notieren: http://www.vln.de/de/live/features.html

 

Aktuelle Suchanfragen::

]]>
http://mein-auto-blog.de/nissan-schickt-heidfeld-in-die-gruene-hoelle-80273/feed/ 4