Fahrbericht: Ford Kuga – praktisch, preiswert und mit Pep

Fahrbericht: Ford Kuga – praktisch, preiswert und mit Pep

Fahrbericht: Ford Kuga – praktisch, preiswert und mit Pep Stefan Beckmann

Bewertung

Karosserie
Fahrkomfort
Motor & Getriebe
Fahrdynamik
Kosten & Umwelt

Summary: Der Ford Kuga gibt sich mehr denn je als Familienauto

4

Praktisch, preiswert, aber mit Pep

Benutzerbewertung: 3.9 (2 Stimmen)

Mit der zweiten Generation des Kuga kommt das US-Crossovermodell nun endgültig in der Stadt an und präsentiert sich mehr und mehr als Familienauto – praktisch, preiswert und doch mit Pep. Mit dem 180 PS starken Topdiesel bleibt nämlich auch der Fahrspaß nicht auf der Strecke. Mit dem stärksten Selbstzünder unter der Haube startet der neue Kuga bei einem Grundpreis von 31.750 Euro.

Der Ford Kuga gibt sich mehr denn je als Familienauto

Test Ford Kuga 2.0 „4×4“ Titanium

 

Eine komplette Neuentwicklung - der Ford Kuga

Eine komplette Neuentwicklung – der Ford Kuga.

Die zweite Generation des Kuga ist eine komplette Neuentwicklung. Die Front prägt eine schwungvoll zu den Seiten hochgezogene Schürze. Prominent wird das Markenemblem von langen Linien eingefasst, die seitliche Rundung der Frontscheinwerfer setzt sich in einer geraden Sicke über die gesamte Fahrzeuglänge fort, bevor sie bogenförmig bei den Heckleuchten wieder abfällt. Am Heck sorgen die Scheinwerfer für einen starken Auftritt.

Die Dachreling ist fest mit dem Dach verbunden. Das verbessert die Aerodynamik. Der Wagen ist zudem vier Millimeter schmaler und acht Millimeter niedriger im Vergleich zur ersten Generation. Die optimierte Windschlüpfrigkeit macht sich bei Kraftstoffverbrauch (5,2 Liter im Normtest) und Abgasemission (135 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer) positiv bemerkbar. Überhaupt ist sein Offroadlook nicht mehr so ausgeprägt –  der ausschließlich als Fünfsitzer erhältliche Kuga ist heute mehr als Städter unterwegs, was ja auch seinem eigentlichen Einsatzzweck als Familienauto entspricht.

Als Städter unterwegs, was ja auch seinem eigentlichen Einsatzzweck als Familienauto entspricht

Als Städter unterwegs, was ja auch seinem eigentlichen Einsatzzweck als Familienauto entspricht.

Im Innenraum sorgen der hohe Level der Materialien, wie zum Beispiel Softtouchoberflächen und die Verarbeitungsqualität für ein gediegenes Ambiente. Gut finden wir die leicht zum Fahrer hin geneigten Bedienelemente. Zur Grundausstattung gehören Klimaautomatik und Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer, sieben Airbags sowie eine Berganfahrhilfe. Die Armaturen bieten dem Fahrer sehr viele nützliche Informationen, wobei das Display des Bordcomputers nie überladen wirkt. Hingegen staunen wir beim Navigationsgerät nicht schlecht, als wir das Fünf-Zoll-Display sehen.

In Sachen Flexibilität und Assistenzsysteme hat der Kuga deutlich zugelegt. Dank eines neuen Klappmechanismus für die Rücksitzbank wuchs das Laderaumvolumen auf stolze 1653 Liter. Bei voller Bestuhlung, auf der fünf Personen bequem Platz finden, passen immer noch sehr gute 456 Liter in den Kofferraum. Die Dreiersitzbank im Fond verfügt über eine praktische Einstiegshilfe, die Türen klappen weit auf.

Das schon für die Einstiegsvariante zum Aufpreis von 1300 Euro zur Verfügung stehende Technologie-Paket beinhaltet das System Active City Stop, das Auffahrunfälle bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h verhindert. Ebenfalls an Bord sind ein Assistent für den toten Winkel, ein Fahrspur-Assistent inklusive Müdigkeitswarner sowie ein Fernlicht-Assistent und ein Verkehrsschild-Erkennungssystem.

Eine gehörige Portion Fahrspaß vermittelt der souveräne und neu ins Motorenprogramm aufgenommene 180-PS-Diesel. Mit einem Drehmomentmaximum von 400 Newtonmetern zwischen 2000 bis 2500 Umdrehungen kann das Aggregat jederzeit noch einmal spürbar nachlegen. Kombiniert ist es mit einem kurz abgestuftem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer Power-Shift-Automatik. Gerade für den europäischen Geschmack ist die Lenkung ausgesprochen spursicher ausgelegt. In Verbindung mit dem kleinen Wendekreis ist so in der Stadt ein sehr entspanntes Fahren und Einparken möglich.

Als Fronttriebler als auch mit elektronisch geregeltem Allrad-Antriebssystem erhältlich

Sowohl als  Fronttriebler als auch mit elektronisch geregeltem Allrad-Antriebssystem erhältlich.

Der Kuga, den es sowohl als Fronttriebler als auch mit elektronisch geregeltem Allrad-Antriebssystem gibt, ist ab einem Preis von 24.800 Euro zu haben. Dafür bietet Ford einen frontgetriebenen 1.5-Liter Benziner mit 150 PS an. Die Dieselmotorisierungen wiederum starten mit einem frontgetriebenen Aggregat mit 120 PS und dem Sechsgang-Schaltgetriebe zum Preis von 26.900 Euro.

Die Preisunterschiede zwischen den vier Ausstattungslinien Trend, Sync, Titanium und Individual sind moderat gehalten. So liegt beim stärksten Diesel die Differenz zwischen der Basisausstattung Trend und der Topausstattung Individual bei gerade mal 5000 Euro. Dabei sind bereits inbegriffen ein Sony-Audiosystem inklusive AppLink, Bi-Xenon-Scheinwerfer vorn und hinten mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage und dynamischer Leuchtweitenregelung, ein Park-Pilot-System  für vorn und hinten sowie ein Stylingpaket.

Imposanter und peppiger Auftritt

Imposanter und peppiger Auftritt.

Technische Daten: Ford Kuga 2.0 l „4×4“ Titanium

Hersteller:  Ford
Typ:  Kuga 2.0 l „4×4“
Kasse:  SUV
Motor:  R4
Getriebe:  Sechs-Gang-Schaltgetriebe
Antrieb:  Allradantrieb
Hubraum:  1.997 ccm
Leistung:  132 Kw (180 PS)
Drehmoment:  400 Nm bei 2000 – 2500 U/min.
Gewicht Fahrfertig:  1.707 kg
Von 0 von 100:  9.2 s
Höchstgeschw.:  202 km/h
Verbrauch (NEFZ):  5,2 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ)  135 g/km
Emmissionsklasse  EU 6
Effizienzklasse  A
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Fotos im Artikel und Titelbild: Stefan Beckmann

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3 Kommentare

  1. Patrik
    13. Februar 2016 zu 13:34 Antworten

    Super Artikel über den Ford Kuga den schwanke zwischen den Ford Kuda und Ford mondeo 4×4. Danke!

  2. Frank
    15. Juni 2015 zu 12:30 Antworten

    Endlich mal ein Konkurrent zu den Koreanern. Macht optisch was her und fährt sich super.

  3. News: Gebrauchtwagen-Check Ford Focus – Alles gut › Mein Auto Blog
    6. Juni 2015 zu 10:36 Antworten

    […] In die Automobilgeschichte wird der Ford Focus III als erstes Kompaktauto mit einem Dreizylinderturbobenziner eingehen. Der „Ecoboost“ […]