Fahrbericht Mitsubishi Lancer Evolution

Fahrbericht Mitsubishi Lancer Evolution

Legenden entstehen im Motorsport. In diesem Fall öffne ich das Geschichtsbuch des Rallye-Sports und beginne in der Saison 1988. Zum ersten Mal brachte der Hersteller des aktuellen Testwagen einen Allrad angetriebenen Sportler an den Start. Es ist somit die Geburtsstunde der Ur-Ahnen meines aktuellen Testfahrzeuges.

Wie viel Platz bleibt im Alltag für eine Rallye-Legende in der 10.ten Generation? Was im Rallye-Sport bejubelt wird findet im Alltag sonst fast nur beim Tankwart Bewunderung.  Heute stehen die Zeichen auf Energiewende, auf Öko und Elektro. Alternative Antriebe und Hybridisierung streben auf die vorderen Plätze. Da kann sich selbst ein Rallye-Hero fehl am Platz fühlen.

Es wird Zeit das ich der Legende noch einmal einen „Ritt“ zu gönnen:

Mitsubishi Lancer Evolution X

Bitterböse Kurven-Wildsau:  Nachdem ich mich mühevoll in die eng anliegenden Recaro-Sportschalen eingepasst hab, mag ich vor Ernüchterung erst einmal weinen. Das also ist der Enkel der Rallye-Legenden? Das Cockpit sieht doch aus wie in einem normaler Mitsubishi Lancer – doch halt: Der Tacho zeigt 300 als Endstation und in der Mitte neben den Cupholdern hat ein Schalter zur Steuerung des aktiven Mitten-Differentials seinen Platz gefunden und unterhalb des Automatik-Wählhebels sitzt ein Wipp-Taster und daneben der Schriftzug „TwinClutch SST“.

mitsubishi evo x front komplett

Wer den Motor startet wird vom wohligen Brummen des Vierzylinders empfangen. Keine große Schau, aber ein kräftiges und tief frequentes granteln ob der viel zu seltenen Momente der Vollgas-Festspiele, dass mir  vom nun anstehen Ritt und der Hommage an vergangenen Erfolgen der Rallye-Zeit erzählen will.

Wo geht es zur nächsten Wertungsprüfung?

Die Abfahrt vom heimischen Hof fühlt sich ein wenig an, als wäre ich auf dem direkten Weg zur nächsten Wertungsprüfung. Mit 11,8m ist der Wendekreis des EVO-Modells fast zwei Meter größer als im Serien-Lancer. Das Fahrwerk und die Reifen teilen knochentrocken mit welche Farbe der Asphalt hat und mit einer direkten Reaktion auf das Gaspedal kann auch der Turbo-Vierzylinder bereits in der Anrollphase überzeugen.  Wo ist die nächste Rallye? Ich bin soweit.  Es brummt nicht nur unter der Haube – der ganze Evo wummert vor sich hin und mir singt das Herz im gleichen Takt. Vorfreude auf eine Fahrt in einem Auto das sich aus CO²-Bilanzen nichts macht.  Was soweit auch völlig in Ordnung ist – der Evo ist automobiles Kulturgut und findet nur noch in höchst homöopathischen Dosen den Weg auf unsere Straßen. Evo-Fahren gilt als Medizin für vom Ökowahn eingeschläferte Auto-Fahrer Herzen.

Ungehobelt in seinen Manieren – herrlich direkt und einfach ungeschminkt.  Hier geht es nicht um LED-Beleuchtung im Dachhimmel oder um Sitze mit Massagefunktionen. Dieses Auto, der 295PS starke Turbo-Motor, das 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe und der höchst komplexe Allradantrieb, dies alles hat nur einen einzigen Sinn: Maximale Querdynamik – auf jedem Untergrund!

Wie fährt es sich mit einem der letzten echten Rallye-Abkömmlingen? Der Fahrbericht gibt Aufklärung:

  • Modellbezeichnung: Mitsubishi Lancer EVO X
  • Ausstattung:  MR
  • Testwagenpreis: 49.950€
  • Grundpreis Baureihe: 41.990€  (ohne TC-SST)
  • Hubraum: 1.998 ccm³
  • Leistung: 295 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 242 km/h
  • Beschleunigung: 0-100: 5,6  Sekunden

mitsubishi Evo Heck

Zur großen Mitsubishi EVO Galerie

Das will er sein:

Ein letzter ungehobelter Rallye-Experte mit Straßenzulassung.

Das kann er:

Heftigste Traktions-Eskapaden ausleben.

Das kann er nicht:

Still und leise, einfach reisen.

mitsubishi evo seitenlinie

Design Außen: „Ich trage Flügel, ja und?“

Understatement ist für Menschen ohne Selbstbewusstsein. Der Evo trägt einen großen Heckflügel zur Schau, seine Wirkung wird von verbreiterten Kotflügeln und auffälligen Lufthutzen in der Motorhaube unterstützt. Zu keinem anderem Mitsubishi-Modell hat der aggressive Jet-Fighter Kühlergrill besser gepasst als zu diesem Landstraßen-Räuber.

Seine 17 Zoll großen Sportfelgen stehen fast ein wenig verloren im Radhaus – hier kommt keine nachträglich verschlimmbesserte Tuning-Kiste -hier folgt die Form der Aufgabe. Der Flügel? Der gehört dorthin – wer auf Rallye-Pisten erfolgreich war, lässt sich nicht durch dämliche Kommentare über scheinbar Postpubertäres Gehabe und Pommes-Buden-Vergleiche beeindrucken.

Ich kann – wenn ich will, auf jedem Untergrund zu jederzeit für eine explosive Show sorgen – die Sprache des EVO X ist klar und deutlich, hier wird nicht geprotzt – hier wird „gebuckelt“.

Feinnervige Eleganz ist für andere reserviert – der Evo bekommt 10 von 10 Punkten, weil er sich diese dramatische Flügel-Sprache leisten kann und es konsequent umsetzt!

Bewertung: 10 von 10 Punkten

Design & Haptik Innen: Benutz mich!

Zwei wunderbare Recaro Schalensitze klemmen die Piloten für die nächste Wertungsprüfung zwischen Supermarkt und Kindergarten in die richtige Sitzposition. Der Rest des Innenraums ist Zierde und dient nur dem einen Zweck, dass nackte Blech angemessen und mit der notwendigen Grund-Eleganz zu verpacken.

mitsubishi Evo innen

Einziger Kritikpunkt: Das Lenkrad ist nur in der Höhe und nicht in der Länge verstellbar – hier wäre ein Extra-Punkt für die Pilotenkanzel möglich gewesen!

Bewertung: 5 von 10 Punkten

 

mitsubishi EVO Recaro sitze

Fahrleistungen & Fahrgefühl: Besorg es mir, Du Wildsau!

Der Antriebsstrang des EVO X kennt keine Gnade mit den 245er Dunlop SP SPORT600 – gnadenlos wird die Antriebskraft verteilt und jeder Reifen bis an die Grenzen seiner maximalen Haftung gebracht. Was auf trockenem Asphalt am Ende zu einer untersteuernden Vorderachse führt – lässt auf Straßen mit niedrigem Reibwert bislang unbekannte Querbeschleunigung zu. Neutral bis in die Puppen. Mit adaptiver Steuerung des Allradantriebs lässt sich Einfluss auf die Verteilung und Reaktion des Antriebsstrangs nehmen.

Asphalt: Am Ende liegt viel Gewicht auf der Vorderachse und wer nicht mit brutaler Gewalt am Lenkrad rudert oder die Handbremse zur Hilfe nimmt, bekommt den Evo X nicht zum übersteuern. Es ist eine beeindruckende Vorstellung die mit den warm gefahrenen Dunlop SP Sport auf trockenem Asphalt möglich ist. Wer hier die Grenzen der Haftung überschreitet, hat die Grenzen der StVO schon lange hinter sich gelassen!

Bewertung: 10 von 10 Punkten

Mitsubishi Evo Seiten

 

Alltagsfaktor: Grüß dich Tankwart!

Nur Masochisten, Ladedruck-Fanatiker oder Tankwart-Söhne fahren den Mitsubishi Evo X im Alltag. Er ist einfach zu durstig und die Semi-Sportreifen zu steif in der Flanke um ein Grundmaß an Fahrkomfort aufkommen zu lassen. Hinzu kommt eine gewöhnungsbedürftige Soundkulisse für Menschen die zuvor nur Energiespar-Reifen gefahren sind ;)

mitsubishi Evo Felge

Dabei bringt der Evo in seiner MR-Ausstattung alles mit was man für den Alltagsbetrieb gebrauchen könnte, sogar eine Sitzheizung für die Recaro Schalensitze.

Bewertung: 2 von 10 Punkten

Serien-Ausstattung: Sport-Package

Das aus anderen Mitsubishi-Modellen bekannte Navigations-Paket von Rockford-Fosgate ist ebenso an Board, wie Xenonlicht mit Kurvenlicht-Funktion, eine Wischer-Automatik und ein Keyless-Go Zugang zum Fahrzeug.

Im Prinzip alles unwichtig – für den echten Evo-Fahrer  zählt die Taste für die Schaltgeschwindigkeit des Doppelkupplungsgetriebes mehr als die Taste für die Sitzheizung. Und der Taster für die Anpassung des hoch komplexen Allradantriebes ist natürlich wichtiger als der „Info-Button“ für den Bordcomputer.

Vier elektrische Fensterheber und ein Tempomat runden die maximalen Komfortwünsche des Evo-Piloten ab.

Viel wichtiger ist das in der MR-Variante enthaltene „High-Performance-Paket“, die dem Evolution-Käufer vor allem die notwendige Hardware liefert,  um auch auf jedem Untergrund überzeugen zu können. Die Dämpfer kommen dann von Bilstein, die Federn von Eibach und die zweiteilige Bremsscheibe zusammen mit dem Vierkolben-Sattel von Brembo.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Mitsubishi Evo Nase

 

Motor: SportChic.

Klassische Kost für Liebhaber von kompakten japanischen Sportlern: Zwei Liter Hubraum auf vier Zylinder verteilt, 4 Ventile je Zylinder, variabel über das MIVEC getaufte System gesteuert und damit genug Gasgemisch in die Brennkammern kommt, wird der Motor von einem Turbolader unter Druck gesetzt. Am Ende warten 295 PS auf die mutigen Piloten und 366 Nm bei 3.600 Umdrehungen auf die Chance für ordentlich Falten im Asphalt zu sorgen.

Der Motor klingt weder brilliant, noch überzeugt er durch gemäßigte Trinksitten – ganz nach Ralliart-Manier gönnt sich der quadratisch ausgelegt Kraftzwerg bei exzessiver Nutzung seiner Leistungs-Qualitäten auch einen extremen Schluck aus der Pulle.

Turbo läuft, turbo säuft – und 5 Euro in die Trinkgeld-Kasse für diese Autofahrer-Weisheit.

Unter 10 Liter Super Plus auf 100 km kommt nur, wer die letzten 20 Kilometer den Motor ausmacht und Bergab rollen lässt. Der Alltag ist mit 15 Litern zu schaffen – der früh Sonntägliche Ausritt wird üblicherweise mit 25-27 Litern vergönnt.

10 von 10 Punkte bekommt der Hersteller für seinen Mut, dieses Biest derart ungezügelt zu Werke gehen zu lassen.

Bewertung: 10 von 10 Punkten

Getriebe & Allrad: Klick-Klack-Grip

Mit dem 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe sollte der Evolution perfekt gerüstet sein – aber auch  hier zeigt sich im Prinzip die konsequente Auslegung auf den Performance-Ritt. Das alltägliche anfahren in der Stadt oder im Stau ist eine Qual für das Getriebe und der Fahrer bekommt es durch verzögerte Reaktion und schlechte Dosierbarkeit mitgeteilt.

Umgestellt auf S-Sport und den Hebel in die manuelle Gasse geklickt, wendet sich das Bild. Ein Getriebe wie es sich der Sportfahrer wünscht. Böse zackig im Gangwechsel, ohne die schlechte Angewohnheit den Fahrer bevormunden zu wollen. Hier schaltet nur der Fahrer – am besten mit den fest stehenden Magnesium-Wippen hinter dem Lenkrad. Das Getriebe schaltet auch dann nicht hoch, wenn der Fahrer die Drehzahlgrenze erreicht hat. So wünscht man sich das als „Sport-Fahrer“.

Eine ausführliche Darstellung des Allradantriebes werde ich in einem gesondertem Beitrag bringen – hier sei nur kurz erwähnt: Ich kenne kein Straßenfahrzeug abseits der Full-Offroader, dass mit derart viel Technik im Antriebsstrang auf die Straße gelassen wird.

Ein variables Mitten-Differential, ein variables Hinterachs-Differential, eine Differential-Sperre für die Vorderachse und gesteuert wird diese alles völlig dynamisch vom „Super AYC“ getauften System. Am Ende zählt das Ergebnis und das ist eine Herausforderung für jeden Sportfahrer.

8 von 10 Punkten, weil das gesamte System am liebsten immer nur eines will: Vollen Einsatz – das kann auch mal zuviel sein!

Bewertung: 8 von 10 Punkten

 

Mitsubishi Evo motor

Multimedia & Audio: wtf

Ich habe bevorzugt das Radio-Navigationssystem ausgeschaltet und dem lieblichen prasseln der Kieselsteine im Radhaus gelauscht – das war ein Mitsubishi Evolution X  und kein ASX.

0 von 10 Punkten – weil völlig unnötig!

Bewertung: 0  von 10 Punkten

mitsubishi EVO TCC

Lifestyle: Petrolhead Style

Entweder man steckt in der Pupertät, oder man hat 100 Oktan in den Venen. Einen Mitsubishi Lancer in der Evolution Variante mit dem MR-Sportpaket zu fahren ist eine spezielle Angelegenheit.  Charakterschwache Autofahrer sollten sich auf das Abenteuer Evo X nicht einlassen – zu groß ist die Gefahr innerhalb der öffentlichen Verkehrsräume negativ aufzufallen.

Wer am Wochenende jede freie Minute auf „Trackdays“ verbringt und auch sonst den Anspruch hat, Turbo-Bumms mit Traktion zu verbinden, der wird sich in den Sitzen des Evo gut aufgehoben fühlen.

Vollgas-Profis und Trackday-Freunde lieben den Evo – und dort fühlt sich dann auch der oft unverstandene Heckspoiler-Liebhaber gut aufgehoben.

Volle Punktzahl – die 10 von 10 – für einen Fahrzeug-Typus der sich ungeschminkt nur dem Lustgewinn in der Querbeschleunigung hingeben will.

Bewertung: 10 von 10 Punkten

mitsubishi Evo X Seite

Der Kostenfaktor: who cares?

Mehr bezahlen damit man härter ran genommen wird, das habe ich bislang anders verstanden.

Mit den 49.950 € für das MR-Modell macht man jedoch nichts mehr verkehrt – wenn man zuvor sicher gestellt hat,  genug Rücklagen für Sportreifen und astronomische Tankrechnungen  zu haben. Der Verbrauch des Evo spielt sicherlich keine Rolle für Menschen die den Sportler so einsetzen wie er das gerne hat: 5.000 km im Jahr – nur sportlich und derbe schnell um die Ecken.

Die große zweigeteilte Brembo-Bremse und die Fahrzeug spezifischen Sport-Reifen stellen im Vergleich zum „normalen“ Programm japanischer Fahrzeuge einen zusätzlichen Kostenaspekt bereit, auf den man sich als Fahrer einstellen darf!

10 von 10 Punkten – weil man hier ein Liebhaber-Fahrzeug mit Sammler-Wert kaufen kann.

Bewertung: 10 von 10 Punkten

Mitsubishi Evo X - galerie

Zwei Sätze zu:

Reifen:

Dunlop SP Sport 600 – ein Semi-Sportreifen mit mangelnder Nass-Haftung und völlig ungeeignet für den Alltag. Die Wahl der Sport-Reifen auf dem MR-Modell sprechen eine klare Sprache und verdeutlichen noch einmal die Zielgruppe des Lancer Evo.

Verbrauch:

Eher 20 Liter als 12 – so lautet am Ende des Testzeitraums mein Fazit zum Verbrauch des Sportlers. Natürlich muss man sich über diesen Verbrauch nicht wundern, quetscht der Turbolader aus dem kleinen Motor doch stolze 295PS .

Allradsystem:

Mir ist kein Straßen-Sportler bekannt der derzeit ein anspruchsvolleres Allradsystem aufbietet als der Querdynamiker aus dem Hause Mitsubishi. Neben dem eindrucksvollen Technik-Paket zählt vor allem die über alle Zweifel erhabene Traktions-Darbietung auf jedem Untergrund!

Sound:

Leider viel zu wenig. Es fehlt das dreckige pratzeln eines Sport-Motors bei der Gaswegnahme und ein deutlicheres kreischen beim erklimmen der Drehzahl-Leiter.  Für mich persönlich emotionalisiert der Motor viel zu wenig über den Klangaspekt.

Mitsubishi Evo Dunlop Sport

Fazit:

Kurven-Wildsau“ Für mich persönlich stellt der Mitsubishi Lancer Evo X derzeit die Spitze der automobilen Querbewegung dar. Kein anderer Straßen-Allradler konnte mich bis dato derart überraschen wie diese japanische Allrad-Wildwutz.  In Verbindung mit den Dunlop SP Sport 600 ergab sich auf rutschigem Untergrund dann allerdings auch eine bewusste Umstellung im Fahrzeug-Handling.

Frühes anbremsen und noch vor dem Scheitelpunkt hart am Gas bleiben – die hohe Kunst des dynamischen unter Last durch die Kurve ziehen, war vor allem auf herbstlichen Straßen eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit.  Vor allem für die Beifahrer.

Es war mir eine große Freude, so einen ungehobelten und wilden Hund noch einmal bewegen zu dürfen. Die Zeiten in denen unter 300 PS mehr als 20 Liter SuperPlus verblasen dürfen, neigen sich vermutlich dem Ende zu und so bleibt als persönliche Einschätzung nur:

Ganz egal ob Mitsubishi 30 Evo X im Jahr oder pro Woche verkauft – ich freue mich für jeden Käufer des aktuellen Evo X – über seine kompromisslose Wahl! Damit diese Legende auch noch lange weiter lebt – nicht nur im Rallye-Sport!

Ranking: 73 von 100 Punkten

Da gibt es keinen Spielraum  für Diskussionen:  Die Punkte ergeben ein Gesamt-Ranking und sind über alle Fahrzeugklassen vergleichbar – da direkt objektiv auf Modellklasse und Zielgruppe eingerichtet. Je mehr Punkte, desto besser ist das Fahrzeug. Ein Sportwagen kann keine 100 Punkte erreichen, weil der Alltagsnutzen gering ausfällt. Ein Familien-Van fällt eventuell in der „Straight-Performance“ durch. Das Ranking ist natürlich ein völlig subjektives – es ist das mein-auto-blog Ranking. Bjoern Habegger

 

Mein Testurteil ist  unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an Mitsubishi Motors Deutschland  für das Testfahrzeug.

Text/Fotos: Bjoern Habegger

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8 Kommentare

  1. Hondas Werk und Teufels Beitrag – Erste Fahrt im Civic Type R › Mein Auto Blog
    14. Juni 2015 zu 10:19 Antworten

    […] wie RTL2 das ausschaut. Aber wenn prolliges Aussehen uns je gestört hätte, dann wären der Evo und der Impreza WRX kein einziges Mal verkauft worden. Solange das Aussehen auch etwas nutzt, darf […]

  2. Gottes Werk und Teufels Beitrag – Erste Fahrt im Civic Type R › Mein Auto Blog
    14. Juni 2015 zu 10:15 Antworten

    […] wie RTL2 das ausschaut. Aber wenn prolliges Aussehen uns je gestört hätte, dann wären der Evo und der Impreza WRX kein einziges Mal verkauft worden. Solange das Aussehen auch etwas nutzt, darf […]

  3. Rico aka Brixton
    26. Oktober 2012 zu 18:28 Antworten

    Generell kein schlechter Bericht, aber es gibt einige Dinge die mich Stören. Zum einen das man das Auto angeblich nicht als Alltagsauto fahren kann und damit nicht reisen könnte…totaler Quatsch. Es gibt nicht wenige Evo Fahrer, die das Auto im Alltag bewegen. Der Autor scheint nicht zu wissen, dass sich Evos besonders bei Frauen großer Beliebtheit erfreuen. Eine, die ich kenne (sehr sehr gut kenne…Verwandtschaft 1. Grades) ist Mitte 50 und fährt das Gerät jeden Tag zur Arbeit und zurück (Evo X MR). Kenne noch mehr, aber das sind Evos der vorhergehenden Generationen, um die geht es hier ja nicht. (Evo VI, Evo VII, Evo VIII, Evo IX…)
    Man kann mit dem Auto auch gemütlich cruisen…man muss es ja nicht immer raushängen lassen….

    Und zum Anderen die Kosten. Ich bitte den Autor sich aus Spaß mal die Versicherungskosten (Vollkasko) für einen Evo X durchrechnen zu lassen. Da ist man, je nach Versicherungseinstufung, bei einer ordentlichen Versicherung, im Vierstelligen Bereich. Von Den Kosten für Ersatzteile mal ganz abgesehen.

    Und unter der Betrachtung dieser Punkte muss man auch ganz deutlich sagen, dass auch das Navi und die Soundanlage im Evo durchaus Sinn machen. Weil er ist nicht nur die im Artikel beschriebene „Kurvensau“. Er ist auch eine Limousine mit Platz für 5 Leute und Gepäck. Und wenn die Familie in den Urlaub fährt (Ja! Mit Gepäck im Evo.) dann will sie auch mal Musik hören oder sich vom Navi leiten lassen.
    Hinzufügen möchte ich aber noch, was dem Autor durch das Ausschalten des Navis wohl entgangen ist, dass das Navi im Evo der letzte Mist ist. Da steht man schnell mal in einer Gartenstraße rum, die so breit wie das Auto selbst ist, nur weil dieser weg einige Meter kürzer ist.

    @ Herr Habegger: Das ist nur nett gemeinte und ernsthafte Kritik. Generell mag ich die Seite, aber bei meiner persönlichen Verbundenheit mit der Marke Mitsubishi musste ich das einfach los werden. Gerne können wir uns auch über Mail austauschen. Mailadresse & Website habe ich ja im Kommentar hinterlassen. :)

  4. Peter
    19. Oktober 2012 zu 14:12 Antworten

    Wenn ich deinen Bericht lese, fühle ich mit dir mit. Ich durfte mal mit dem Rallyefahrer Manfred und Rudi Stohl im Mitsubishi EVO VII und VIII mitfahren. Wenn ich diese Zeilen von dir lese muss ich sofort an dieses Erlebnis denken. Die engen Schalensitze, die engen Gurte, die Beschleunigung, den Motorsound (beim Gruppe N Rallyeauto sicher eindeutig besser als beim Straßenzugelassenen EVO X), das metallische Reinknallen der Gänge usw….
    Einfach unbeschreiblich.

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