Erste Fahrt im BMW 340i Gran Turismo

Erste Fahrt im BMW 340i Gran Turismo

Okay. Der erste Artikel zu einem neuen BMW seit? Ja. Seit wann eigentlich? Der letzte BMW, den ich gefahren bin, war der „neue“ BMW X5. Lange ist es her. Doch endlich gibt es auch BMW-Modelle auf mein-auto-blog. Frisch, aktuell und in diesem Fall wirklich brandheiß! Der neue BMW 340i stand als Gran Turismo zur ersten Fahrt bereit. 

BMW 340i Gran Turismo – Erste Ausfahrt

Wenn man sich – wie ich – ein paar Jahre nicht mit der Marke BMW beschäftigt hat, steht man erst einmal verwundert vor dem „GT“. Ein Dreier GT. Nicht, dass es generell einfach wäre, Dreier und Vierer zu unterscheiden, nein, beide gibt es zudem in einer  Karosserieform, die sich früher schlicht Fließheck geschimpft hätte, heute aber mal Gran Turismo und mal Grand Coupé nennt. Am Ende sind es Limousinen mit dem Dach eines Coupés, im Falle des GT aber sogar mit soviel Platz (bis zu 1.600 ltr. Kofferraumvolumen) dass er dem klassischen Touring Konkurrenz macht. Nein – einfach macht es mir BMW an diesem Tag nicht.

Schnellkurs im BMW-Karosserien-Mix und eine erste Fahrt im 326 PS starken Turbobenziner.

Erste Fahrt 033 BMW 340i GT Gran Turismo

Optisch weniger, technisch mehr

Seit 2013 gibt es den Dreier GT und gerade in China fahren die Käufer total auf ihn ab. Das liegt auch daran, dass der Dreier GT den langen Radstand des „Dreier lang“ bekommen hat. 10 Zentimeter mehr Radstand als die Limousine und insgesamt 20 Zentimeter mehr Länge. Das streckt den „kleinen Dreier“ nicht nur optisch in die Länge. Das Coupé-Dach bleibt den Insassen angenehm fern und die weit öffnende Heckklappe macht den Gran Turismo zum Praktiker mit Variabilität. Und weil der Dreier GT in den Hauptmärkten bereits mehr als 140.000 Käufer gefunden hat, hat sich beim „Facelift“ optisch nicht so viel getan. Man spricht jetzt von LED an den Hauptscheinwerfern und einer neuen Rückleuchtengrafik. Anderen Felgen. Anderen Farben.

Wichtiger sind die Veränderungen unter dem Blech. Drei komplett neue Benziner und gleich fünf neue Dieselmotoren hat BMW im Angebot. Das Leistungsangebot spannt sich hierbei von 150 bis 326 PS. Verkuppeln lassen sich die Aggregate mit dem 8-Gang Automaten von ZF und auch der xDrive-Allradantrieb steht für sechs Varianten zur Verfügung.

Mehr Leistung, weniger Verbrauch – spannenderweise gibt es diese Entwicklung noch immer. Richtig ausgereizt scheinen weder Benziner noch der Diesel. Wobei BMW gerade bei den Dieselmotoren schon richtig tief in die Trickkiste greift. Zwei Turbolader, einer davon mit variabler Turbinengeometrie, Commenrail-Einspritzung mit bis zu 2.700 bar. Mehr zu der jüngsten Motoren-Generation der Münchner, demnächst in einem mein-auto-blog Motoren-Spezial!

Erste Fahrt 034 BMW 340i GT Gran Turismo

So fährt sich der BMW 340i GT

Hier sollte stehen, wie er sich fährt. Der Bimmer. Doch – ich bin nicht zum Fahren gekommen. Der Kollege hat das Fahrzeug gefahren und die Route führte ziemlich stumpf über die Autobahn. Der Bimmer zoomte sich über die Autobahn und kaum waren wir eingefahren, hatten wir das Ziel erreicht. Ein Fahrertausch? Den hatten wir verschwitzt. Aber, wir holen das nach! Versprochen.

Was ich jedoch sagen kann: Ein tolles Reise-Auto für den Beifahrer. Der Turbo-Sechszylinder, natürlich als Reihenmotor, drückt auch oberhalb von 200 km/h für den Beifahrer spürbar Schmalz in den Antriebsstrang. 200 km/h erscheint als ideales Reisetempo. Souverän und wertig – soweit die Beurteilung vom Beifahrersitz. Dabei bleiben Windgeräusche weit entfernt und der Schaltkomfort des Achstufenautomaten überzeugt, ohne einen Meter gefahren zu sein.

Als Beifahrer freut man sich über das neue aufgebohrte Infotainment-System. Über eine verbessere Menüstruktur und über die Integration des neuen BMW Connected. Ach und wie er sich am Ende fährt – ist doch eigentlich eh egal. Nein?

Gut, ich hole die „Testfahrt“ im 340i GT nach und berichten dann ausführlich „wie er sich fährt“.

Bis dahin hilft die Galerie über mangelnde Testfahrten hinweg und beim BMW-Händler steht der neue 3er GT ja auch schon ab August. Die Preise fangen im übrigen bei 38.300 € an.