News: BMW 3er – Mehr Kraft für die Mitte

News: BMW 3er – Mehr Kraft für die Mitte

Für die zweite Hälfte seines Modellebens hat BMW seinem 3er eine Frischzellen-Kur verpasst. Äußerlich zwar ganz dezent, hat sich im Innenleben dafür einiges getan, wenn der Dreier im Herbst in den Schaufenstern stehen wird.

Die Münchner liefern dem Dreier jetzt ein äußerlich nur von Fachleuten erkennbares Facelift und spendierten ihrem meistverkauften Modell das Beste aus dem BMW-Motorenregal.

Die Münchner liefern dem Dreier jetzt ein äußerlich nur von Fachleuten erkennbares Facelift und spendierten ihrem meistverkauften Modell das Beste aus dem BMW-Motorenregal.

Der Neue soll als solcher erkennbar sein, wenn auch bei den meisten Betrachtern frühestens auf den zweiten Blick. Die Frontpartie wurde leicht geändert. Die seitlichen Lufteinlässe in der Frontschürze sind breiter geworden, die Stoßfänger etwas schärfer ausgeformt. Wer dem 3er tief in die Scheinwerferaugen schaut, erkennt zudem die schmalere Form der Leuchten, deren LED-Graphik als Stege bis an die berühmte „Niere“ heranreicht. Das Tagfahrlicht zeichnet die typischen Doppelscheinwerfer nach und verrät so auch bei Dunkelheit seine Herkunft. Die breiten LED-Blinker informieren jetzt als eine Art „Augenbraue“ oberhalb der runden Leuchten über einen geplanten Richtungswechsel. Die gleiche Logik findet sich am Heck, da die neu gestalteten, bis in den Kofferraumdeckel reichenden LED-Rückleuchten den BMW breiter scheinen lassen. All das gilt auch für den 3er-Kombi, der bei BMW Touring genannt wird.

Zurückhaltung auch beim Update des Innenraums. Ein paar zusätzliche Chromakzente, zwischen den Sitzen ist das Bedienfeld in der Mittelkonsole jetzt in glänzendem Schwarz gehalten und wird je nach Ausstattung von einem sogenannten Ambiente-Licht ergänzt, dass nachts für eine dezente Hintergrundbeleuchtung sorgt. Natürlich ist alles wie gewohnt perfekt verarbeitet, sieht teuer und edel aus und lädt zum Bestellen weiterer Extras ein. Das Wichtigste aber: Ein BMW-Fahrer wird sich sofort wie zu Hause fühlen und ohne suchenden Blick alle Hebel und Schalter wiederfinden.

Zurückhaltung auch beim Update des Innenraums. Ein paar zusätzliche Chromakzente, zwischen den Sitzen ist das Bedienfeld in der Mittelkonsole jetzt in glänzendem Schwarz gehalten.

Zurückhaltung auch beim Update des Innenraums. Ein paar zusätzliche Chromakzente, zwischen den Sitzen ist das Bedienfeld in der Mittelkonsole jetzt in glänzendem Schwarz gehalten.

Das allerdings gilt nicht für den Motorraum: Künftige Nutzer können beim Kauf unter vier Benzinern und sieben Diesel wählen, sich für drei, vier oder sechs Zylinder entschließen. Alle stammen aus der neuesten Motorenfamilie, die auf einem scheinbar simplen Prinzip beruht. Jeder Zylinder hat einen Hubraum von 500 ccm, aneinandergereiht ergeben sich so Triebwerke von 1.500, 2.000 oder 3.000 cm3. Die Leistungsspanne reicht von 85 kW/166 PS bis zu 240 kW/326 PS. Die Verbrauchswerte sanken je nach Modell um bis zu rund 15 Prozent.

Der Dreier mit seinen vielen Varianten (auch Allrad) ist durchaus wieder auf der Höhe der Zeit, 2016 folgt eine Version mit Plug-in-Hybrid, die mit ihrer Kombination aus Benziner und Elektromotor auf 185 kW/252 PS kommt und nach offizieller Norm nur zwei Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Elektrische Reichweite 36 Kilometer, die Batterie kann auch an der Steckdose geladen werden.

Die Leistungsspanne reicht von 85 kW/166 PS bis zu 240 kW/326 PS. Die Verbrauchswerte sanken je nach Modell um bis zu rund 15 Prozent.

Die Leistungsspanne reicht von 85 kW/166 PS bis zu 240 kW/326 PS. Die Verbrauchswerte sanken je nach Modell um bis zu rund 15 Prozent.

Autor: Peter Maahn/SP-X

2 Kommentare

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