News: Neuer Mini Clubman – Das ist doch eher maxi

Rund anderthalb Jahre nach dem runderneuerten Mini bringt die BMW-Tochter im Herbst die neue Generation des Mini Clubman auf den Markt – deutlich gewachsen, mit zwei zusätzlichen Türen und Platz für einen Passagier mehr als bisher. Premiere feiert die Kombi-Version des Mini mit der charakteristischen, doppelflügeligen Hecktür auf der IAA in Frankfurt (19. – 27. September). Ab 31. Oktober steht der Clubman dann zunächst als Cooper mit 100 kW/136 PS beim Händler, ab 23.900 Euro – rund 2.500 Euro mehr als bisher.

. Von der Seite kommen die gewachsenen Maße und das neue Türenkonzept deutlich zur Geltung

. Von der Seite kommen die gewachsenen Maße und das neue Türenkonzept deutlich zur Geltung

Um 29 Zentimeter ist der neue Clubman im Vergleich zum Vorgänger in der Länge gewachsen, ist mit 4,25 Metern fast so lang wie ein VW Golf. Der Platz kommt dem Gepäckraum (plus 100 auf 360 Liter, 1.250 maximal) und den Passagieren zugute. Nun haben fünf Personen im Clubman Platz. Sie steigen auch bequemer zu: Statt der kleinen, sich gegen die Fahrtrichtung öffnenden Pforte auf der rechten Seite, gibt es nun zwei vollwertige Türen im Fond.

Optisch wirkt Clubman jetzt allerdings massiger. Von vorn hat er mit den in Chrom gefassten runden Scheinwerfern durchaus Ähnlichkeit mit dem eigentlichen Mini. Von der Seite kommen die gewachsenen Maße und das neue Türenkonzept deutlich zur Geltung. Die voluminösen Rückleuchten im Heck betonen die gewachsene Breite (plus 12 cm), die Doppelflügeltür kann man nun auf Knopfdruck elektrisch öffnen. Die Aerodynamik-Eigenschaften des Clubman werden durch Luftleitelemente optimiert, auffälliges äußeres Merkmal dafür sind Air Breather im hinteren Abschnitt der Seitenwände.

Die voluminösen Rückleuchten im Heck betonen die gewachsene Breite (plus 12 cm), die Doppelflügeltür kann man nun auf Knopfdruck elektrisch öffnen

Die voluminösen Rückleuchten im Heck betonen die gewachsene Breite (plus 12 cm), die Doppelflügeltür kann man nun auf Knopfdruck elektrisch öffnen

Wie bereits beim aktuellen Mini ist das Interieur aufgewertet und neu geordnet; Tacho und Drehzahlmesser sind wie beim Drei- und Fünftürer auf der Lenksäule untergebracht, der Monitor im Zentralinstrument. Im Clubman ist aber genug Platz, dass die Mittelkonsole bis an das Armaturenbrett heranreichen kann.

Zur Markteinführung stehen drei Motoren zur Wahl: Der Dreizylinder-Turbobenziner aus dem Mini Cooper leistet 100 kW/136 PS (23.900 Euro), bei einem Normverbrauch von 5,1 Litern/100 km. Der Vierzylinder-Turbobenziner aus dem Cooper S (141 kW/192 PS, 27.500 Euro) beschleunigt den Clubman in 7,2 Sekunden auf 100 km/h. In der angebotenen Diesel-Variante (Cooper D, 26.900 Euro) kommt ebenfalls ein Vierzylinder zum Einsatz, er leistet 110 kW/150 PS und verbraucht im Schnitt 4,1 Liter. Serienmäßig ist eine Sechsgang-Handschaltung, die Vierzylinder können mit einer Achtstufen-Automatik kombiniert werden, für den Cooper S steht es in einer Sport-Version zur Wahl.

Tacho und Drehzahlmesser sind wie beim Drei- und Fünftürer auf der Lenksäule untergebracht, der Monitor im Zentralinstrument. Im Clubman ist aber genug Platz, dass die Mittelkonsole bis an das Armaturenbrett heranreichen kann

Tacho und Drehzahlmesser sind wie beim Drei- und Fünftürer auf der Lenksäule untergebracht, der Monitor im Zentralinstrument. Im Clubman ist aber genug Platz, dass die Mittelkonsole bis an das Armaturenbrett heranreichen kann

Auch für den Clubman sind die zahllosen Extras bestellbar, die Interessenten des Kultmobils immer wieder zu Maxi-Ausgaben verleiten, unter anderem Head-Up-Display, Internet-Anbindung, Rückfahrkamera, LED-Scheinwerfer oder Abstandsradar.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

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Ein Kommentar

  1. News: Mini Superleggera – Nachfolger für den Roadster geplant › Mein Auto Blog
    22. Juli 2015 zu 14:30 Antworten

    […] Mini will wieder einen Roadster auflegen. Vorbild des für 2019 geplanten offenen Zweisitzers ist dem britischen Magazin „Autocar“ zufolge die Studie Superleggera aus dem Jahr 2014. Als technische Basis kommt die aktuelle Frontantriebs-Plattform zum Einsatz, die unter anderem auch der neue Mini und der BMW X1 nutzen. Auch die Motorenpalette wird sich ähneln. Darüber hinaus soll es einen Plug-in-Hybrid mit Allradantrieb und mehr als 200 PS Leistung geben, für das der Antrieb aus dem Sportwagen BMW i8 Pate steht. […]