News: Citroen Cactus M – Eine echte Persönlichkeit

News: Citroen Cactus M – Eine echte Persönlichkeit

So geht französische Leichtigkeit. Der derzeit auf der IAA (bis 27. September) von Citroen gezeigte quietschbunte Cactus M ist zwar nur ein Konzept-Car, dafür aber von ansteckender Fröhlichkeit. Er basiert auf dem ohnehin schon originellen Crossover C4 Cactus, der für den forcierten Freizeiteinsatz noch einige Zentimeter höher gelegt und an Front und Heck leicht verändert wurde. Ein Dach ist nicht nötig: Die Sitzbezüge sind aus wasserabweisendem Neopren, im Fahrzeugboden sind Abflüsse.

Inspiriert ist das Frischluft-Fahrzeug vom legendären Strandauto Citroen Méhari, das die Studie auch mit den geriffelten Türen und dem „M“ im Namen zitiert. Für den Méhari wiederum diente Mitte der 60er-Jahre der 2 CV („Ente“) als Basis – als dessen moderner Wiedergänger wiederum der Cactus gilt.

Bei so viel positiver Aufladung durch die Anlehnung an Kult-Modelle muss der Cactus M mehr sein als nur eine spaßige Fingerübung der Citroen-Designer. Das gibt Design-Direktor Alexandre Malval auch unumwunden zu: „Der Cactus M spiegelt die Positionierung von Citroen genau wieder: entspannt, freundlich, freigeistig, bunt, freudig, ungezwungen.“ Eine Serienfertigung des Cactus-Cabrios stehe aber nicht zur Debatte, vielmehr solle das Konzept zeigen, wie Citroens der Zukunft aussehen. „Die Autoindustrie ist in den letzten Jahrzehnten sehr konservativ geworden“, meint Malval. „Es gibt aber mittlerweile viele Menschen, die etwas anderes erwarten. Wir versuchen, diese Lücke zu füllen. Wir wollen anders sein.“

Eine Abgrenzung ist nötig, auch zu den anderen Marken im PSA-Konzern, also zu Peugeot und DS. Letztere soll nicht mehr Citroen-Submarke sein, sondern als eigenständige Premium-Marke etabliert werden. Im Vergleich des Crossovers Cactus mit dem DS5 sieht man laut Maval beispielsweise schon deutliche Unterschiede: „Der Cactus ist sehr soft, überhaupt nicht aggressiv, sondern cool.“ DS habe dagegen ein sportliches, maskulines, traditionelleres Design, so der Designer. „Wir werden von Autos wie 2CV, Mehari, GS oder CX inspiriert“, DS führe andere Aspekte aus der Markenhistorie weiter.


Auch wenn der Cactus sich als Sympathieträger bei den Kunden entpuppt hat, kleinere und größere „Cactusse“ soll es in Zukunft nicht geben. „Wir wollen nicht – wie andere – Fahrzeug-Design machen, das wie diese russischen Puppen (Matrjoschka, Anm. d. Red.) funktioniert, so dass die Menschen die einzelnen Fahrzeuge von weitem gar nicht auseinander halten können“, verspricht Maval. „Jedes Auto sollte seine eigene Persönlichkeit haben.“

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Ein Kommentar

  1. Citroen C3 – Fünf Tausender günstiger › Mein Auto Blog
    26. Januar 2016 zu 09:06 Antworten

    […] Citroen bietet den C3 derzeit günstiger an: 9.990 Euro zahlt man für den Kleinwagen mit 50 kW/68 PS starkem Benzinmotor, das sind gut 5.000 Euro weniger als regulär – bei durchaus ansprechender Ausstattung. […]