News: Ford C-Max: Aller guten Dinge sind drei

News: Ford C-Max: Aller guten Dinge sind drei

Erst Fiesta, dann Focus und nun spendiert Ford auch dem C-Max ein Facelift. Wie bereits bei den anderen beiden Modellen geht die Überarbeitung des in Europa drittbestverkauften Modells der Marke mit einer deutlichen Aufwertung der Ausstattung einher. Die Motoren wurden bei leicht verringertem Hubraum effizienter. Auf Anhieb erkennbar ist der neue Jahrgang am neuen markanten Familiengesicht mit dem trapezförmigen Kühlergrill und den schmalen Scheinwerfern sowie der neu gezeichneten Motorhaube.

Hinten fallen die Retuschen etwas dezenter aus, aber auch dort wurde an Rückleuchten und Hecklappe Hand angelegt. Innen wurde wie schon bei Fiesta und Focus die Zahl der Tasten und Schalter reduziert, da sich Ford für sein Bedienkonzept in der Vergangenheit immer wieder Kritik anhören musste.

Viele Neuerungen stecken im Detail, wie etwa größere Ablagen, ein besser zugängliches Handschuhfach, die einfachere Handhabung der Klimaanlage und beispielsweise Haken für die Befestigung eines Gepäcknetzes hinter der ersten oder zweiten Reihe. Dem gestiegenen Anspruch trägt auch die an vielen Stellen optimierte Dämmung Rechnung, die das Geräuschniveau im Innenraum auf ein sehr niedriges Niveau senkt. Schwingungsquellen wurden am Fahrzeug wurden ebenfalls angegangen.

Wenn auch nicht unbedingt für jeden Kunden, aber für das Image noch wichtiger sind die Vielzahl an Assistenzsystemen, die der C-Max und der längere und bis zu siebensitzige C-Max bekommen. Eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ist im Segment der Kompaktvans so wenig selbstverständlich wie ein Ausparkassistent. Zudem offeriert Ford einen bis zu 40 Meter weit reichenden Querverkehrwarner für rückwärtiges Verlassen von Parkplätzen und für unübersichtliche Kreuzungen. Die Parksensoren erfassen außerdem nicht nur Front- und Heckbereich, sondern warnen den Fahrer optisch und akustisch auch vor zu geringem seitlichen Abstand beim Rangieren. Das aktive City-Notbremssystem greift nun bis zu Geschwindigkeiten von 50 km/h ein (vorher 30 km/h).

Fehlen dürfen als Optionen bei Ford mittlerweile weder das weiter verbesserte Sprachsteuerungssystem Sync 2 mit 8-Zoll-Touchscreen und das „My Key“-System. Mit ihm lassen sich über den Zweitschlüssel Parameter wie die maximal mögliche Höchstgeschwindigkeit oder die Lautstärke der Audioanlage begrenzen lassen. Damit sollen eventuelle Fahranfänger in der Familie geschützt werden. Auf Wunsch kann nun auch die aus dem Kuga bekannte Sensorsteuerung bestellt werden, mit der sich die Heckklappe per Fußbewegung öffnen und schließen lässt. Ebenfalls neu ist die Anhängerstabilisierung.

Dezentes Downsizing wurde beim Großteil der Euro 6 konformen Motoren betrieben, deren Hubraum von 1,6 und 1,5 Liter gesenkt wurde Die Leistung der insgesamt neun verschiedenen Antriebsaggregate reicht von 65 kW / 85 PS bis 125 kW / 170 PS, die Normverbräuche bewegen sich zwischen 3,8 Liter bei der verbrauchsoptimierten Econetic-Version bis 6,8 Liter beim 182-PS-Benziner mit Powershift-Doppelkupplungsgetriebe. Beim überarbeiteten 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/ 150 PS konnten die Ingenieure den verbrauch um bis zu ein Fünftel senken.

Geblieben sind in allen Fällen die fahrdynamischen Qualitäten der Baureihe mit präziser und nochmals optimierter Lenkung sowie unterstützendem Torque Vectoring. Neu ins Programm rollt zu Ambiente, Trend und Titanium die Aussttattungsversion Business, die sich vor allem an Flottenkunden richtet.

Die Entscheidung für einen C-Max will Ford zudem mit einem attraktiven Angebot zur Markteinführung Ende Juni erleichtern. Den C-Max Ambiente mit dem 74 kW / 100 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder wird es kurzfristig für 16 490 Euro bzw. 17 990 Euro (Grand C-Max) geben. Inklusive Klimaanlage und Audiosystem spart der Käufer in beiden Fällen stolze 3610 Euro.

 

 

(ampnet/jri)

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