News: Hyundai Tucson – Größer – teurer – eleganter

News: Hyundai Tucson – Größer – teurer – eleganter

An den Tucson als Nachfolger des ix35 knüpft Hyundai große Hoffnungen. Etwas größer und entsprechend geräumiger, innen viel komfortabler und außen deutlich eleganter aber unter dem Strich auch ein bisschen teurer, soll er zu Preisen ab 22.400 Euro seine Position im dynamischsten Segment des Marktes mindestens festigen, eigentlich sogar ausbauen.

Dabei setzten die Koreaner nicht nur auf einen neuen, nun ja zumindest neu entdeckten Namen, sondern vor allem auf eine völlig neue Plattform. So wird der wie vormals der ix35 in tschechischen Nosovice gebaute Tucson 7 Zentimeter länger, hat 3 Zentimeter mehr Radstand und geht 3 Zentimeter in die Breite. Das schafft innen mehr Platz und das mit 513 Litern größte Gepäckabteil in der Klasse.

Mindestens so deutlich wie beim Design wird der Generationswechsel beim Ambiente, bei der Ausstattung und mehr noch bei der Fahrkultur. Denn dass Hyundai schmucke Interieurs kann und bei Details wie etwa den Displays nicht spart, weiß man mittlerweile. Doch dass man plötzlich wie auf Wolken gebettet über Kopfsteinpflaster gleitet und die Motoren wie in Watte gepackt erscheinen, das ist in dieser Klasse neu bei den Koreanern.

Denn dass Hyundai schmucke Interieurs kann und bei Details wie etwa den Displays nicht spart, weiß man mittlerweile.

Denn dass Hyundai schmucke Interieurs kann und bei Details wie etwa den Displays nicht spart, weiß man mittlerweile.

Umso widersinniger sind allerdings die beiden Fahrmodi, zwischen denen man mit einem Knopfdruck auf der Mittelkonsole wechseln kann. Denn weil es keine adaptiven Dämpfer gibt, wirken sie ohnehin nur auf die Lenkung, die Gaspedalkennlinie und die Automatik. Und weil die Spreizung viel zu klein ist und der Tucson auch im Dynamic-Modus nicht zum Kurvenräuber wird, hätten sich die Koreaner diesen Aufwand einfach sparen können.

Es ist schließlich nicht so, als hätte man beim Tucson sonst keine Wahl. Im Gegenteil: Mit drei Dieseln von 85 kW/115 bis 136 kW/185 PS und zwei Benzinern mit 97 kW/132 und 129 kW/175 PS, mit Front- oder Allradantrieb und Schaltung, Doppelkupplung oder Automatik bieten die Koreaner schließlich eine breite Antriebspalette.

Mindestens so deutlich wie beim Design wird der Generationswechsel beim Ambiente, bei der Ausstattung und mehr noch bei der Fahrkultur.

Mindestens so deutlich wie beim Design wird der Generationswechsel beim Ambiente, bei der Ausstattung und mehr noch bei der Fahrkultur.

Die allermeisten Komponenten und Kombinationen davon kennt man schon von ix35, selbst wenn Hyundai die Triebwerke noch einmal optimiert und dabei den Verbrauch ein bisschen gesenkt hat. Wirklich neu ist zumindest in dieser Baureihe der 1,6-Liter-Turbo, der mit seinen 129 kW/175 PS an die Spitze der Benziner rückt. Der Vierzylinder aus i30 und Veloster ist für kräftigen Durchzug optimiert und macht mit seinen 265 Nm im 1,5-Tonner eine sehr ordentliche Figur. Immerhin beschleunigt er den Geländewagen in 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft im Ernstfall 202 km/h.

Autor: Dirk Schwarz/SP-X

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