Erste Ausfahrt im neuen Mazda CX-3

Erste Ausfahrt im neuen Mazda CX-3

Klein aber Oho

Erste Ausfahrt im neuen Mazda CX-3

Mini-SUVs sind auf dem Vormarsch. Auf dieser Erfolgswelle möchte jeder mitsurfen, so auch Mazda, die nun den neuen CX-3 in Barcelona vorstellten. Nach dem Erfolg des großen Bruders, dem Mazda CX-5, sind die Erwartungen da natürlich hoch. Am Flughafen wartete schon eine ganze Armada an Fahrzeugen auf die Journalisten und interessanterweise nicht nur die Top-Ausstattung. Mazda ist so überzeugt von seinem Neuling, dass sie gleich alle Ausstattungslinien zum Testen zur Verfügung stellten. Und der Kleine kann sich nicht nur sehen lassen, er hat es auch in sich. Der erste Eindruck: dynamisch und kompakt. Der neue Mazda CX-3 ist geprägt von zahlreichen typischen Eigenschaften der Mazda Formensprache KODO. Mit den herausgearbeiteten fließenden Linien, der weit nach hinten versetzten Fahrerkabine und vielen weiteren Designmerkmalen wird klar, dass er zur neuen Mazda Fahrzeuggeneration gehört, wie seine Brüder, der Mazda3, der Mazda6 und der Mazda CX-5.

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Niedlich flott

In neun Außenlackierungen ist der Kleine erhältlich. Neu ist darunter der Farbton Ceramic Metallic, der sich je nach Lichteinfall verändert. Auch eine schöne Seitenansicht hat er und selbst der Rücken entzückt. Sein eigenständiger SUV-Charakter bringt er mit großen Rädern, den Seitenschutzleisten und der hohen Gürtellinie zum Ausdruck. Die Front ist natürlich typisch Mazda, ein wenig zu „stupsnäsig“. Doch den Niedlichkeitsfaktor legt er schnell ab, sobald man seine 150 PS ein bisschen mehr herauskitzelt. Allerdings dauert das ein wenig, denn er kommt nur schwerfällig auf Touren. Doch ist er erstmal dabei, gibt es kein Halten mehr. Die wunderschöne Landschaft Kataloniens bietet einige Strecken um den kleinen Crossover so richtig zu fordern. Die Serpentinen nimmt er mit freudigem „Gebrüll“. Die zunächsr sehr weiche Gangschaltung des „Soul Red“ CX-3 ist hier allerdings genau richtig und lässt es zu, die manchmal doch sehr engen Kurven zackig zu umfahren. Wenn man es als Fahrer kann. Der Vordermann will ebenfalls zeigen, dass er es kann und nimmt die Kurven teilweise etwas zu waghalsig. Nicht ganz ungefährlich, wenn diese oft nur schwer einsehbar sind. Aber der Mazda CX-3 vermittelt dank zahlreicher Assistenzsysteme einen Sicheren Eindruck.

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Intelligente Sicherheit

Eine zentrale Rolle spielt dabei das in der höchsten Ausstattungslinie enthaltene, ausfahrbare Head-up-Display, eines der ersten in dieser Klasse. Es zeigt wichtige Fahrinformationen wie die aktuelle Fahrgeschwindigkeit, die Richtungshinweise des Navigationssystems und Warnungen der i-Activesense Sicherheitssysteme direkt im Blickfeld des Fahrers auf der Windschutzscheibe an. Als Infotainment-Zentrale fungiert das 7-Zoll-Farb-Touchdisplay, das mittig auf der Armaturentafel platziert ist, den Zugang zu den Konnektivitäts-Services des MZD Connect Systems gewährt oder das Bild der optionalen Rückfahrkamera anzeigt. Als erstes Mazda Modell im B-Segment erhält der Mazda CX-3 die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung MRCC (Mazda Radar Cruise Control). Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit, Komfort und Konnektivität sind im neuen Mazda CX-3 nämlich das wichtigste. Und dabei wird auch der Fahrspaß nicht zurückgestellt.

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„Fahrspaß ohne Einschränkungen“ heißt es über die Motoren und Getriebe des neuen Mazda CX-3. Zur Wahl stehen ein 2.0 l Skyactiv-G Benzindirekteinspritzer in zwei Leistungsstufen und der neue 1.5 l Skyactiv-D Dieselmotor, der nach seinem Einstand im neuen Mazda2 nun auch im CX-3 zum Einsatz kommt. Die Antriebskraft wird je nach Motorisierung über ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit sechs Gängen oder die Sechsstufen-Automatik Skyactiv-Drive an die Vorderräder oder alle vier Räder verteilt. Unser kleiner Benziner mit 2,0 Litern Hubraum sowie 110 kW/150 PS und Allradantrieb erreicht ein maximales Drehmoment von 204 Nm. In der leistungsstärkeren Version ist der Skyactiv-G zudem ab Werk mit dem kondensator-basierten Bremsenergie-Rückgewinnungssystem i-Eloop ausgerüstet. Ein kleines Wunderwerk dieser Mazda CX-3. Trotzdem scheint er sich in der Stadt wohler zu fühlen als in den luftigen Höhen der katalonischen Gebirgsketten. Hier kommt er ein wenig ins schnaufen, trotz gutem Fahrwerk und dem Allradantrieb, das in den Serpentinen gut mitarbeitet. Sportliche Manöver sind dennoch nur sehr begrenzt möglich. Doch in der Stadt ist er der Held der Strasse und zeigt sich sogar von seiner sparsamen Seite. Ein überschaubarer Verbrauch von ca. sechs bis sieben Litern grooved sich beim kleinen Mini-SUV ein, bei vorausschauender Fahrweise.

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Fazit

Die Tendenz beim neuen Mazda CX-3 geht ganz klar zur Sportsline. Hier hat der geneigte Fahrer nicht nur ein schnittiges Fahrzeug für die Stadt, der mit seinen 4,27 Metern Länge aich im Interieur genug Platz bietet. Er bekommt eine gute Portion Fahrspaß oben drauf und das zu einem besonders günstigen Preis. Der Basispreis von 17.990 Euro für die 120 PS-Motorisierung dürfte einen Verkaufserfolg bringen. Angeblich sind bereits schon 20% der Käufer von Premium-Marken auf den CX-3 Geschmack gekommen. Kein Wunder, bekommen Sie mit dem neuen Mazda CX-3 auch ein hochwertig ausgestattetes Fahrzeug, das dank seines überschaubaren Preises eine gute Alternative zu den üblichen Premium-Fahrzeugen bietet.

Fahrbericht / Fotos: Simone Amores

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Ein Kommentar

  1. News: Mazda MX-5 – Offen für Fahrspaß › Mein Auto Blog
    19. Juni 2015 zu 10:03 Antworten

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