Im PHEV auf den Sportplatz

Im PHEV auf den Sportplatz

Immer wieder sonntags muss das Runde in das Eckige. Und damit ist nicht mein Bauch gemeint, der sich mit dem Rest von mir am Abend in Richtung Bett verabschieden muss. Es geht um das zweit wichtigste Thema in dieser Woche. Nein, nicht um den Brexit – es geht um Fußball. Bevor „wir“ heute Abend auf den Platz laufen, mache ich mir Gedanken über den PHEV – im Alltag. Mal wieder.

Es geht auch ohne Emissionen – Der Outlander Plug-in Hybrid von Mitsubishi

Unser Dauertestfahrzeug fährt rein elektrisch zum Einkaufen. Wir bringen rein elektrisch die Tochter in den Kindergarten – und wenn ich einen Termin fern ab der Heimat habe, dann fahre ich völlig frei von jeder Reichweiten-Angst mit dem Plug-In Hybriden zum Termin. Wir sparen mit dem Outlander PHEV ordentlich viel Sprit im Alltag. Anstelle der locker 10 Liter, die man im Benziner-SUV auf der Kurzstrecke verblasen würde, liegen wir bei 22.7 kWh auf 100 Kilometer. Strom. Natürlich Öko-Strom. Nach dem Wechsel des Anbieters zahlen wir derzeit 26,75 ct je Kilowattstunde.

Auf 100 Kilometer kommen demnach 6.07 € zusammen. Sie sagen nun, das wäre ein theoretischer Wert? Er fährt ja nur maximal 50 Kilometer rein elektrisch? Stimmt. Üblicherweise schaffen wir rund 42 Kilometer pro Batterieladung, jetzt im Sommer. Wobei, der aktuelle Sommer weicht ja nur marginal vom vergangenen Winter ab. Aber wir fahren aktuell eben selten mehr als 40 Kilometer am Stück. Ergo: Die Benzin-Verbrauchsanzeige des Outlanders fällt. Und fällt. Und fällt. 0.9 Liter auf 100 Kilometer im Jahresmittel. Und jetzt zum Sport.

Fußball ist für mich persönlich so interessant wie Hallen-Halma für Pinguine. Aber – es ist EM-Zeit und so ist mir vor ein paar Tagen der örtliche Sportplatz aufgefallen. Kleines Spiel zwischen Dorf-Mannschaften. Etwa 600 Zuschauer. Und fast 200 Autos direkt am Sportplatz. Die Nummernschilder wiesen auf kurze Entfernungen hin. Da war kaum einer dabei, der weiter zu fahren hatte als 25 Kilometer.

200 Autos. Im Schnitt vermutlich 30 Kilometer Fahrstrecke.

Nun ist Sport gesund. 22 Männer ,die einen Ball jagen.Ein Volkssport bei uns. Und das zieht. Doch 200 Autos, die dafür – geschätzte – 5.000 Kilometer fahren. Nur an einem Sonntag. Nur bei uns im Dorf! 5.000 Kilometer. Das sind – wenn man von 6.0 Liter Diesel im Schnitt ausgeht, locker, 300 Liter Diesel – oder eben 795 Kilogramm CO2. 795 Kilogramm!

Was wäre – wenn jeder Einzelne mit einem PHEV gekommen wäre? 

Nun kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Einzelne 25 km Anfahrt, 25 Kilometer Rückfahrt und damit kaum CO2-Emissionen verursacht hätte – aber – betrachtet man unsere Erfahrungen im Dauertest – dann könnte man die Emissionen zumindest auf ein Minimum reduzieren. Damit wäre dann nicht nur der Sport „gesund“ – auch der Verkehr dorthin wäre für uns alle gesünder.

 

In diesem Sinne, auf ein erfolgreiches Spiel unserer Mannschaft heute Abend!