Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander – Der Dauertest

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander – Der Dauertest

5 wichtige Fakten zu unserem Dauertest-Fahrzeug

Fakt 1: Allrad und Plug-in Hybrid-Technik unter einer Haube!

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Dank den beiden Elektromotoren werden die Kräfte optimal auf die Vorder- und Hinterachse verteilt, wie auch auf beide Räder links und rechts. Somit werden das Handling und die Fahrstabilität automatisch verbessert. Die Beschleunigung aus dem Stand wird flink erledigt und durch das Mitsubishi „S-AWC“ (Bezeichnung für das Allradkontrollsystem) wird die Stabilität sichergestellt. Die 4WD-Lock Funktion sorgt zudem für eine fixe Kraftverteilung zwischen den Achsen und somit für sicheres Fahren bei Schnee, Nässe und rutschigen Oberflächen.

Fakt 2: Klimatisierung per Handy-App 

Je nach Ausstattung lässt sich der Wagen optimal klimatisieren wie auch beheizen. Dies lässt sich bereits im Vorfeld so einstellen, dass der Hybrid bereits beim Einsteigen die optimale Temperatur aufweist. Egal ob kalt oder warm, die Funktion läuft elektrisch und quasi geräuschlos. Ebenso verfügt der Plug-in Hybrid über eine Warmwasser-Standheizung, die direkt im Wasserkreislauf des Fahrzeuges läuft. Dies wird als Unterstützung für die Elektroheizung angeboten, um Akkuleistung zu sparen. Natürlich lässt sich die Temperatur nach Belieben so einstellen, wie es dem Fahrer genehm ist.

Fakt 3: Kein Verbrenner, kein Lärm

Wie auch der konventionelle Mitsubishi Outlander, so bietet auch die Plug-In Hybrid-Version seinen Fahrern jede Menge Komfort. Der Abrollkomfort des 2016er Modelljahr ist zum Beispiel deutlich verbessert worden. Zudem wurde mit dem Facelift die Innenraumdämmung verbessert. Beim Plug-in Hybrid Outlander kommen aber zum Beispiel die Vorzüge des elektrischen Antriebes und damit die effektive Geräuschreduktion im Alltag hinzu. Der Fahrspaß kommt dabei jedoch nicht zu kurz. Wer sich häufig auf Kurzstrecken bewegt, wird den Verbrenner kaum noch hören.

Fakt 4: Anhänger ziehen mit dem Plug-in Hybrid Outlander

Die Anhängelast darf bis zu 1.500 kg betragen. Wer jedoch jeden Tag mit einem Anhänger fährt oder dies regelmäßig über längere Strecken, für den empfiehlt sich der Mitsubishi Outlander mit Dieselmotor. Aber – zweimal im Jahr den Wohnwagen in den Urlaub ziehen? Es geht problemlos. Auch wenn die Gesamtanhängelast bei 1.500 Kilogramm begrenzt ist, der Vorteil des Allradantriebes ist auch beim Plug-in Hybrid Outlander vorhanden. Mal schnell einen Pferdeanhänger aus der feuchten Wiese ziehen? Natürlich geht das.

Fakt 5: Offroad geht wie Onroad

Da es sich beim Plug-in Hybrid Outlander um einen SUV mit Allradantrieb und erhöhter Bodenfreiheit handelt, lässt sich dieser auch auf unbefestigten Straßen und bei schwierigen Verhältnissen bewegen. Jedoch handelt es sich nicht um einen klassischen Wagen fürs Gelände. Wer dauerhaft auf anspruchsvollem Boden fährt, sollte sich eventuell ein anderes Modell ansehen. Zum Beispiel den Pajero.

2 Kommentare

  1. Gerald Hamann
    4. August 2016 zu 11:24 Antworten

    1.) Fernbedienung via Handy – feine Sache. Das Sicherheitsrisuko ist niedrig, da die Anwendung, wenn sie einmal runtergeladen ist, ja nicht übers Internet geht, sondern nur eine WLAN-(Funk)-Verbindung über geringe Entfernung ist, nur Luftlinie (<100m). Der Schden des "Hackers" bleibt auch mit Heizung/Klima und ladezeitenspielerei begrenzt.

    2.) Anhängelast: Björn, kannst du erklären, warum der plug in mit 1,5 t soviel weniger ziehen darf als der Diesel mit 2,5 t (?). Das max. Drehmoment beider E-Motoren ist mit 332 Nm nicht total niedriger als 380 Nm beim Diesel. Vorteile der E-Motoren sind wesentlich flacherer Verlauf und nahe 0 schon hohes Drehmoment, eigentlich ideal für hohe Zugleistungen. Hinzu kommt die Bremsfunktion via Rekuperation. Bleibt höchstens das Risiko von Überhitzung. Aber das läßt sich ja kontrollieren.

  2. Norbert Langert
    2. August 2016 zu 19:19 Antworten

    Klimatisierung per Handy-App ist ein wirklich genailes Feature, doch ist es dadurch auch nicht extrem angreifbar von außen, bspw. durch Hacker o.ä.?