Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Kostencheck!

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Kostencheck!

Wir fahren den Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Dauertest – und Sie erfahren alles wichtige!

Ein „ökologisch korrekter SUV“? Kann das überhaupt gehen? Natürlich, wenn man den richtigen Antriebsstrang wählt. Aber wie kommt der Normverbrauch zustande und was kostet der Plug-in Hybrid Outlander nach dem Kauf? 

6.000 € „Elektrobonus“ locken den Käufer und lassen den Grundpreis von 39.990 € massiv schrumpfen!

Aber, wie hoch sind denn nun die realen Betriebskosten beim Outlander PHEV?

Dies lässt sich nicht so einfach beantworten, weil es immer eine Frage des eigenen Stromtarifes ist. Deswegen gibt es in Folge nur theoretische Beispiele, die bei der Berechnung helfen können:

  • Kosten bei vollem Laden nach leerer Batterie – 13,5 kWh x 0,27 Euro/kWh = 3,62 Euro
  • Die ersten 100 km setzen sich aus 48 km Benzinantrieb und 52 km Elektroantrieb zusammen. Die tatsächlichen Energiekosten richten sich demnach extrem nach der individuellen Fahrweise. Grundsatz: Wer viele kurze Strecken fährt und dazwischen immer wieder an der Steckdose hängt, fährt primär elektrisch.
  • Beispiel für die Kosten bei knapp 50km je Tag, pro Woche. Entspricht dem ständigen Elektrobetrieb für kurze Strecken. In dem Fall fallen – außer bei Frost – im Prinzip keinerlei Benzinkosten an und damit nur Kosten für die Akkuladung. Das ergibt etwa 18 Euro pro Woche in Abhängigkeit der eigenen Stromkosten. Wer eine PV-Anlage auf dem Eigenheim besitzt, der fährt kostenneutral.
  • Die Versicherungs- und Wartungskosten sind in etwa genauso hoch wie bei konventionellen Fahrzeugen. Wobei viele Versicherer einen Bonus für E- und Plug-in Hybrid-Fahrzeuge anbieten.
  • Pro Jahr sind 40 Euro Steuer fällig, ein extrem niedriger Wert!

Wann sollte der Outlander gewartet werden?

Hier gelten die gleichen Regeln wie beim konventionellen Outlander und ähnlichen Fahrzeugen. Entweder alle 20.000 km oder alle 12 Monate ist der Besuch in der Werkstatt notwendig. Allerdings besitzt der Plug-in Hybrid Outlander keine klassische Lichtmaschine und auch keinen Anlasser. Teure Reparaturen entfallen. Und auch die Anzahl der Keilrippenriemen ist niedriger. Der Benziner an sich ist auf die besondere Anforderung als Stromerzeuger ausgerichtet.

Gibt es Förderungen vom Staat?

Neben der nun aktiven Förderung für Elektro- und Plug-in Hybrid-Fahrzeuge gibt es weitere Fördermöglichkeiten. Wird der Outlander als Dienstwagen verwendet, kann der Unternehmer etwa 450 Euro je kWh Batteriekapazität von der Steuer abziehen. Diese Möglichkeit besteht bis zu 10.000 Euro. Außerdem gibt es in den Bundesländern unterschiedliche Förderprogramme, die beim Sparen helfen.

Mehr Informationen zu dieser Förderung gibt es unter:

http://www.greenmobility-mitsubishi.de/foerderprogramme

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Wie setzt sich denn der Normverbrauch zusammen?

Das Gesetz des „Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ“ gibt die Bedingungen der Geschwindigkeitsabläufe, den Energie- und Kraftstoffverbrauch wie auch der CO2 Emission vor. Das Kraftfahrt-Bundesamt KBA übernimmt die Messungen in Deutschland und bewertet diese.

Ferner gilt die ECE-Norm R 101 bei Hybrid Fahrzeugen, die anhand einer mathematischen Formel bemessen wird. Darin werden beispielsweise die Akkuladestände leer und voll bemessen wie auch die Reichweite. Wird bei leerem Akku ein Normverbrauch von 5,8 l/100 km gemessen, ergibt sich bei vollem Akku ein Wert von 1,9l/100 km.