Der Nervenschoner: Adaptiver Tempomat

Der Nervenschoner: Adaptiver Tempomat

Aus dem Dauertest-Tagebuch:

Unser Dauertestfahrzeug begeistert derzeit mit einem unfassbar guten Durchschnittsverbrauch. Die letzte Tankfüllung haben wir über gut 1.400 Kilometer verbraucht. Das ergab einen Schnitt von 2.71 Liter auf 100 Kilometer, obwohl dabei zwei längere Etappen dabei waren, die über mehrere Kilometer führten.

Auffällig war die deutlich gestiegene Effizienz, als es anfing, deutliche Plus-Grade zu haben. Sobald die Temperaturen die 10°-Marke überschreiten, steigt die Effizienz des Dauertestwagens noch einmal massiv an. Nun nutzen wir unseren Mitsubishi Outlander PHEV ja primär für die täglichen Aufgaben als Familien-SUV. Die Kleine in den Kindergarten bringen, einkaufen, etc. – aber in den letzten Wochen bin ich das Fahrzeug auch wieder mehrmals über die längere Distanz gefahren. Allerdings habe ich ganz bewusst das Tempo auf der Autobahn heruntergeschraubt und zusätzlich den adaptiven Tempomaten genutzt.

Zum Thema: Komfortgewinn durch den adaptiven Tempomaten

Wenn die Autobahn nicht frei ist, dann lohnt sich die Hektik nicht. Dann sind Tempo 120 mein Ziel. Damit man nicht ständig die Nadel im Blick behalten muss und vor allem, um den Fuß zu entspannen, nutze ich zu gerne den adaptiven Tempomaten des Mitsubishi Outlander PHEV. Die variable Regelung der Geschwindigkeit erlaubt ein stressfreies und damit auch eher effizientes Fahren.

Drei Entfernungen sind über den Taster im Lenkrad einstellbar. Wobei die dt. Autobahnen im Prinzip nur eine Einstellung auf die „kürzeste“ Distanz erlauben. Stellt man den Abstandsradar auf die maximal mögliche Regeldistanz ein, dann fährt eigentlich immer irgendeiner direkt vor einem in die Lücke. Und wer mit einem aktivierten Tempomaten unterwegs ist, der merkt sehr schnell, wie hektisch und ungleichmäßig viele Autofahrer fahren. Eben 120, dann 140, dann wieder 100, dann 160. Ein ständiges Beschleunigen und Abbremsen.

Dass unser Dauertestwagen den adaptiven Tempomaten an Bord hat, ist eine echte Bereicherung in der Ausstattung. Wer sich einmal an die „wie von Geisterhand“ gesteuerte Geschwindigkeit gewöhnt hat, wird diese Funktion nicht mehr missen wollen.

Adaptiver Abstand

Während ein normaler Tempomat einfach nur stupide das Tempo hält und einem damit ein wenig die Chance gibt, gleichmäßig unterwegs zu sein und auch mal den rechten Fuß zu lockern, steigert der adaptive Tempomat das ganze Wohlbefinden. Deutlich weniger Stress an Bord. Das Radar an der Front arbeitet mit einer Leistung im Milliwattbereich, es muss also keiner Angst vor diesem System haben. Die Radarsysteme arbeiten im 24 Ghz-Bereich und erfassen den Bereich vor dem Fahrzeug. Dabei muss man sich den Bereich wie eine „Ausleuchtung durch eine Taschenlampe“ vorstellen. Ein recht spitzer Öffnungswinkel sorgt dafür, dass das Radar sich auf die Fahrzeuge auf der eigenen Fahrspur konzentriert.

Mitsubishi als Technologie-Vorreiter

1992 war Mitsubishi im übrigen der erste Automobilhersteller, der ein Lidar (optisches System) zur Warnung vor zu geringen Abstand eingeführt hatte. Die „Distance Warning“ wurde damals im Mitsubishi Debonair eingeführt. Seit 2012 gibt es das Mitsubishi ACC-System, den „Adaptive Cruise Control“. Mitsubishi vereint darin den adaptiven Tempomaten und einen Auffahrwarner.

Und wie man sieht, und wie wir täglich erfahren – mit dem System lässt sich nicht nur die Autobahn entspannt in Angriff nehmen, auch der Verbrauch sinkt durch das Fahren mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit.

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Ein Kommentar

  1. Gerald
    23. Mai 2016 zu 05:43 Antworten

    Nicht nur auf der Autobahn und Landstraße, sondern auch im Stadtverkehr läßt sich der adaptive Tempomat nutzen. Mit vorrausfahrenden Fahrzeugen bremst er bis zum Stop, z.B. an roten Ampeln. Er regelt sogar auf Radfahrer. Nur bereits stehende Fahrzeuge werden nicht immer erkannt.