Was unser Dauertest PHEV Outlander mit einer LED gemeinsam hat

Was unser Dauertest PHEV Outlander mit einer LED gemeinsam hat

Seit zwei Jahren fahren wir nun einen Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander im Dauertest. Zwei Jahre, die unsere Sichtweise auf die Plug-in Hybrid Technik massiv verändert haben. Zwei Jahre mit unzähligen Diskussionen und Gesprächen. Mit einem Beleuchten der Vor- und Nachteile. Zwei Jahren, in denen wir rund 30.000 Kilometer mit dem Plug-in Hybriden gefahren sind und dabei locker 900 Liter Benzin und damit rund 2.133 Tonnen CO2 eingespart. Über 2 Tonnen CO2 in zwei Jahren eingespart. Über zwei Tonnen! Und trotzdem muss man sich als Standard-Argument anhören: „Ja, aber – so ein Plug-in Hybrid ist ja auch viel aufwendiger in der Herstellung“. „Der verbraucht viel mehr Ressourcen und Energie – wegen der großen Batterie“.

Es ist schon merkwürdig – diese Argumente kommen vor allem von den typischen Diesel-Leasingfahrzeugkäufern, die sich überhaupt keine Gedanken darüber machen, welcher Effekt der stete Neukauf auf die eigene Energiebilanz hat. Es ist ein so schön einfaches Argument: Weil etwas neu ist, ist es kompliziert. Und weil man sich mit dieser „komischen“ Batterie-Technik und der ganzen Chemie da drumherum nicht auskennt, ist das komplizierter und aufwendiger. Und weil man Benzin und Diesel doch so einfach zapfen kann. Wer muss da schon diese teuren Akkus kaufen? Ja – die Argumente sind immer wieder die gleichen „dämlichen“ Argumente. Oft wird eine Diskussion dann emotional. Man will sich das Tanken schon gleich einmal nicht verbieten lassen. Auto fahren, diese Freiheit auf vier Rädern. Elektromobilität und Plug-in Hybriden werden dann mit dem Verzicht auf individuelle Mobilität gleichgesetzt – aber das Gegenteil ist der Fall.

Plug-in Hybride – die LEDs der Mobilität

Ich ziehe dann gerne den Vergleich zur LED heran. In unserem Haus haben wir nur noch LED-Technik. Zusammen mit dem Umzug stand eine ganzheitliche Umsetzung der Energiespar-Technik auf dem Plan. Nicht eine klassische Glühbirne vernichtet in unserem Haus Strom und produziert dabei vor allem Abwärme. Seitdem wir LEDs verwenden, sank die Stromrechnung um gut 30%!! Wir haben alleine mit der Verwendung von LED-Technik die Stromkosten um 30% gesenkt. Nun – gut, das vertanken wir nun jedoch in unseren Plug-in Hybride, aber das ist eine andere Geschichte. Es geht hierbei um die Effizienz.

Die Anschaffung der LED-Technik war teuer. Und ja, LED sind auch in der Herstellung aufwendiger, deswegen sind sie ja teurer. Aber, über den gesamten Lebenszyklus gesehen, sind LEDs die intelligentere Wahl. LEDs sparen über den gesamten Lebenszyklus deutlich mehr Energie ein, als man aufgebracht hat und damit helfen sie nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel. Über den gesamten „Life-Cycle“ betrachtet, reduzieren LED den Energieeinsatz um den Faktor 10!

Und was ist mit den „seltenen Erden“?

Noch so ein Standard-Satz von „scheinbar aufgeklärten“ E-Auto-Gegnern. Selbst in einem TESLA Model S, der eine 6-8 große Batterie besitzt, sind keine 4 Kilo „Lithium“ enthalten. Auch hier spielt man gerne mit dem Halbwissen herum – hat aber im Prinzip überhaupt kein Argument gegen die Effizienz eines Plug-in Hybriden. Denn gerade dort, wo diese Fahrzeuge ihre Vorteile ausspielen, bewegen sich 90% der Autokäufer. In der Kurzstrecke. Selten mehr als 40 Kilometer am Stück oder gar am Tag. Unser Plug-in Hybrid Outlander hat in den letzten zwei Jahren über zwei Tonnen CO2 eingespart! Und er hat 900 Liter Benzin eingespart, die man sonst verbrannt hätte. Und im Gegensatz zur modernen Technik des Plug-in Hybriden lässt sich dieser Treibstoff nicht mehr recyclen. Die Batterie des Outlanders ist auch nach 8 Jahren noch voller Saft! Das garantiert Mitsubishi.

Haben Sie Fragen? Argumente gegen den Plug-in Hybriden? Schreiben Sie mir!