News: Fünf Cabrio-Neuheiten für den Frühling – Von skurril bis preiswert

News: Fünf Cabrio-Neuheiten für den Frühling – Von skurril bis preiswert

2016 ist ein guter Cabrio-Jahrgang. Schon im ersten Quartal kommen zahlreiche interessante Neuheiten auf den Markt, die passend zum Beginn der Open-Air-Saison ausgeliefert werden. Wir haben fünf Cabriolets ausgewählt.

1. Range Rover Evoque Cabrio (April): Land Rover treibt den SUV-Trend auf die Spitze und nimmt seinem Lifestyle-Crossover Evoque das Dach ab. Ähnliches kannte man bislang wenn überhaupt von kernigen Geländewagen – der schicke Brite ist aber eher ein Boulevard-Kreuzer. So gesehen ist der Umbau zum Sonnendeck wieder konsequent. Aber auch kostspielig – mindestens 51.200 Euro müssen für das Open-Air-Vergnügen investiert werden. Für den Antrieb stehen ein 180 PS starker Diesel und ein Benziner mit 240 PS zur Wahl.

2. Mercedes S-Klasse Cabrio (April): Als “komfortabelstes Cabrio der Welt“ bewirbt Mercedes die offene S-Klasse. Was dafür spricht: neben der luxuriösen Basis die aufwendigen Schutzmaßnahmen gegen Zugluft vorne wie im Fond sowie eine extrem ausgeklügelte Klimaanlagen-Steuerung, mit der selbst im tiefsten Winter das Verdeck weggeklappt werden kann. Passt ganz gut, denn mit mindestens 139.050 Euro (für 335 kW/455 PS) ist der Viersitzer zu teuer für ein Saison-Nummernschild.

Die offene Mercdes S-Klasse soll das komfortabelste Cabrio der Welt sein

Die offene Mercdes S-Klasse soll das komfortabelste Cabrio der Welt sein

3. Smart Fortwo (März): Gleicher Konzern, komplettes Kontrastprogramm – der Smart Fortwo siedelt sich im Vergleich mit der S-Klasse am entgegengesetzten Preis-Pol an. Mit zunächst 15.655 Euro ist der offene Zweisitzer (52 kW/71 PS) zwar zumindest bis zu Einführung weiterer Antriebsvarianten nur noch das zweitgünstigste Cabrio in Deutschland (hinter dem Fiat 500), dafür aber einer der wenigen Kleinstwagen, die es mit dem Open-Air-Gedanken wirklich ernst meinen. Denn dank abnehmbarer Dachholme und wegklappbaren Dachs ist der Blick in den Himmel tatsächlich komplett unverbaut.

Der Smart Fortwo zählt zu den günstigsten Cabrios

Der Smart Fortwo zählt zu den günstigsten Cabrios

4. Mini Cabrio (März): Ebenfalls was für schlaue Rechner ist das Mini Cabrio. Der offene Kleinwagen gibt sich zwar dezidiert emotional statt besonders rational, ist aber jenseits seines traditionell hohen Basispreises (ab 23.950 Euro) auch eine ordentliche Wertanlage, stellt er doch in schöner Regelmäßigkeit den Restwertkönig in den Rankings von Pkw-Bewertern. Noch wichtiger: Vom Kunden verlangt er kaum Zugeständnisse gegenüber dem geschlossenen Modell. Hier wie dort stimmt die knuffige Form, dort wie hier kann man den Fond als Sitzgelegenheit vergessen. Dafür landet das Gepäck auf der Rückbank, so dass der beim Cabrio weiterhin kleine Kofferraum nicht stört. Die Antriebspalette umfasst Diesel und Benziner mit Leistungswerten zwischen 85 kW/116 PS und 170 kW/231 PS.

Auch den neuen Mini gibt es wieder als Cabrio

Auch den neuen Mini gibt es wieder als Cabrio

5. Porsche 718 Boxster (April): Zwei Zylinder weniger, drei Ziffern mehr: Eine etwas ungleiche Rechnung macht Porsche beim Lifting des Boxster auf. Der Einstiegs-Sportwagen der Marke fährt nun mit Vierzylinder-Turbos (220 kW/300 PS bis 257 kW/350 PS) statt der gewohnten Sechszylinder, erhält aber – damit das Gefühl von Verlust gar nicht erst aufkommt – einen zusätzlichen Namensbestandteil. „718“ steht fortan vor dem Kunstwort „Boxster“ und reiht den lange als „Hausfrauenporsche“ geschmähten Roadster nun endlich auch numerologisch in die Traditionsreihe der „ernsthaften“ Porsche-Sportwagen ein. Der abwertende Spitzname war immer schon falsch – und auch das neue Modell dürfte trotz zweier Zylinder weniger sowohl für rasante Damen als auch für flotte Herren das Maß der Dinge in seiner Klasse bleiben.

Porsche bringt im Frühling den 718

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