Fahrbericht: Nissan Pulsar 1.6 DIG-T 190

Fahrbericht: Nissan Pulsar 1.6 DIG-T 190

Am Puls der Stadt

Tatort Großstadt. Hier braucht man ein vernünftiges Auto, um sich dem alltäglichen Chaos entspannt stellen zu können. Mit dem Pulsar meldet sich jetzt der japanische Autohersteller Nissan im Kompaktwagensegment zurück. Als reiner Cityflitzer schafft der Nissan Pulsar 1.6. DIG-T mit seinen 190 PS nicht nur die Null auf 100 km/h in nur 7,7 Sekunden, er glänzt auch als Vorreiter in Sachen beste Innenraumausnutzung seiner Klasse. Damit haben im hinteren Fahrgastraum auch große Menschen mehr als genug Platz für ihre langen Stelzen. Der Produktmanager mit seinen 2,08 Meter muss es ja wissen. Mit dem Pulsar holt sich Nissan auch den lang ersehnten Pep für die Kompaktwagenklasse wieder zurück. Ein Alltagsheld für Alltagshelden ist die Devise.

Schon beim Einsteigen wird klar, hier hat sich was getan. Sportliches Design trifft funktionelle Technik. Der neue Pulsar ist optisch schon auf den ersten Blick als Mitglied der Nissan Familie zu identifizieren. Erkennungsmerkmale sind die V-förmige Chromspange in Grillmitte, die Boomerang-Signaturen der Scheinwerfer und die typische Linienführung. Hier wurden bewusst Gestaltungsmerkmale moderner Crossover-Modelle eingearbeitet.

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Übersichtlicher Alltagsheld

Das übersichtliche Cockpit bietet alles Nötige für den Alltagshelden. Das serienmäßige 5-Zoll Farbdisplay direkt hinter dem Multifunktionslenkrad bietet hilfreiche Funktionen für den Fahrer, sodass dieser nicht mehr ständig nach rechts auf das doch recht kleine Display schielen muss, welches verstörend unscharfe Stellen bei der Navigation aufweist. Zudem verändert sich die Ansicht der Navigation wenn man eigentlich man das Radio leiser stellen möchte. Beim Fahren zeigt der Nissan Pulsar, was er kann, auch wenn sich die Gänge fast zu einfach einlegen lassen. Wie ein stets nickender alter Japaner. Gang 1, hai! Gang 2, hai! Mit seinen 190 PS geht es flott durch den Stadtverkehr. Dank Nissan Safety Shield mit jeder Menge Assistenzsysteme ist man hier aber abgesichert. Die ebenfalls serienmäßige 360° Rundumsicht hilft bei der Überwachung jeder Ecke und Kante. Ein echter Wettbewerbsvorteil. Einzig sein Wendekreis könnte ein wenig „wendiger“ sein.

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Die Palette des Nissan Pulsar umfasst ausschließlich Turbo-Motoren, die Fahrspaß mit Effizienz kombinieren. Als Einstiegsmotor dient ein 1,2-Liter-DIG-T-Turbobenziner mit 85 kW/115 PS, alternativ steht ein 1,5-Liter-dCi-Diesel mit 81 kW/110 PS und einem maximalen Drehmoment von 260 Nm zur Wahl. Stärkster Motor ist der getestete 1,6-Liter-DIG-T-Turbobenziner mit 140 kW/190 PS. Hier verspricht der Hersteller einen Verbrauch von nur 5,7 Liter auf 100 Kilometer wird und vielleicht auch bald ein Pulsar Nismo, für die noch sportlicheren Alltagshelden.

Fast 1.400 Liter Kofferraumvolumen bietet der kleine Held und praktische Halterungen für Kindersitze. Perfekt für die flotten Muttis, die bei einem Fahrzeug das bisschen „mehr“ haben möchten, ohne auf die praktischen Funktionen verzichten zu müssen, die sie im Alltag mit ihren Kids dringend benötigen.

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Fazit:

Ab 24.000 ist der DIG-T mit 190 PS zu haben. Ein teurer Spaß, der aber mit sehr vielen Extras kommt inklusive der bisher fehlenden Emotionalität, die ihm ein kleines Alleinstellungsmerkmal verpasst.

Fahrbericht/Fotos: Simone Amores

Weitere Impressionen:

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2 Kommentare

  1. Nissan Pulsar „Sport Edition“ › Mein Auto Blog
    10. Oktober 2015 zu 15:01

    […] wenig Sport hat schon immer gut getan. Dachte sich auch Nissan und verpasst dem Nissan Pulsar nun ein schickes Sportler-Dress. In den Ausstattungslinien N-Tec und Tekna lässt sich das […]

  2. NISSAN: Road to Berlin – Das Finale in der Champions-League › Mein Auto Blog
    5. Juni 2015 zu 18:27

    […] haben wir den Nissan Pulsar mit dem neuen 1.6 Liter Turbomotor bereits fahren können, der Fahrbericht von Simone … zu finden. Aber als ich zu meiner Verbrauchs-Testfahrt für den neuen 190 PS Turbo-Benziner in Genf […]