Nissan GT-R Nismo – Für noch bessere Rundenzeiten

Nissan GT-R Nismo – Für noch bessere Rundenzeiten

Gerade erst hat Nissan den Supersportwagen GT-R geliftet, nun ist die Nismo-Version dran: Auf dem Nürburgring im Rahmen des 24-Stunden-Rennens präsentiert der japanische Hersteller den überarbeiteten Sportler. Angetrieben wird er weiterhin vom 441 kW/600 PS starken 3,8-Liter-V6, der von den beiden Turboladern des GT3 beatmet wird, das Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe übernimmt die Kraftübertragung. Seine Power soll der GT-R Nismo so noch besser auf die Straße bringen können.

Slalomzeiten und Kurveneigenschaften haben sich um je fast zwei Prozent verbessert, verspricht Nissan. Ein Grund ist, dass die verstärkte Karosseriestruktur des normalen GT-R Modifikationen an Stoßdämpfern, Federn und Stabilisatoren ermöglichte. Das aktive Bilstein-Fahrwerk verfügt im GT-R Nismo zum Beispiel über speziell modifizierte Stoßdämpfer.

Zum optimierten Handling kommt ein erhöhter Abtrieb durch den Frontstoßfänger aus Karbonfaser. Die neu gestalteten Frontspoilerlippen optimieren den Luftstrom um das Fahrzeug, was für die Hochgeschwindigkeits-Stabilität sorgt. Laut Nissan ist der Abtrieb, die der GT-R Nismo dank der Modifikationen erzeugt, so hoch wie bei keinem anderen Serienmodell in der Geschichte des japanischen Herstellers. Passend dazu ist die Optik unter anderem durch den größeren Kühlergrill, nun noch martialischer.

Im Innenraum orientiert sich der GT-R Nismo am jüngst gelifteten normalen GT-R: Unter anderem durch den großflächigen Einsatz von Leder soll das Interieur nun höheren Ansprüchen genügen. Neben Armaturenbrett und Instrumententafel ist auch das Mittelkonsolen-Layout zeitgemäßer gestaltet, mit reduzierter Knöpfchenzahl (von 27 auf elf) und größerem Touchscreen. Exklusiv dem GT-R Nismo vorbehalten sind die mit Leder bezogenen Karbon-Schalensitze von Recaro mit roten Alcantara-Einsätzen.
(Hanne Schweitzer/SP-X)