Opel Winter Training 4×4

Opel Winter Training 4×4

„Nicht driften – nein, die elektronischen Assistenzsysteme bleiben an“

Und ich denke mir nur: Mist, wieder erwischt, während die Stimme des Instruktors noch aus dem Funkgerät krächzt. Der Klang seiner Stimme wird ein wenig dumpfer. Und Schuld daran haben die Schneeflocken.

Während ich im warmen Auto sitze und am Lenkrad drehe, steht der Instruktor als Vorlage für einen Schneemann mitten im Schneetreiben. Das Thomatal zeigt sich von seiner winterlichen Seite. Und es zeigt sich an diesem Morgen – dieser Fleck in Österreich ist zurecht als „Kältepol“ der Region bekannt. Während am Vorabend die Wetterzeichen noch auf ein schmelzen des Schnees deuteten, kam über Nacht der Schnee zurück. Nicht ein wenig – nein, hier im Lungau schneit es gleich richtig. Bis zum Mittagessen sollten gut 20 Zentimeter Neuschnee hinzugekommen sein.

Den Probanden des Opel Winterfahrtrainings gefällts – nur die Instruktoren sind um ihren Job nicht zu beneiden. Wer bei diesen Schneefällen aus dem Auto aussteigen muss, wird binnen Minuten zu einem menschlichen Schneemann. Und natürlich macht der Schnee nicht vor der modernen Technik halt. Das Funkgerät setzt sich ebenfalls mit Schnee zu und lässt die mahnenden Worte: „Niiiicht driften“ immer dumpfer werden.

Opel Winterfahrtraining 4×4

opel insignia im schnee

Opel hat sich das Lungautal und die eigentlich immer ordentlichen Schneeverhältnisse in diesem Flecken, 90 Kilometer südöstlich von Salzburg,  als idealen Ort ausgesucht um zum „4×4 Winterfahrtraining“ zu laden.

Der Opel Mokka als 4×4, der Opel Insignia als OPC mit 325 PS und 4×4-Technik, sowie einige Opel Insignia Country-Tourer mit Allrad standen im Spalier zum Winterfahrtraining bereit.

Opel bietet mit diesem Winterfahrtraining eine „eiskalte“ Alternative zu den OPC-Kursen die man im Sommer im Programm hat. Buchen kann man diese Angebote direkt über die Opel-Webseite.

Das Winterfahrtraining bietet die Möglichkeit, unter Aufsicht und vor allem Abseits des normalen Straßenverkehrs zu erlernen, welche Fähigkeiten beim fahren auf Eis und Schnee wirklich gefordert sind. Die Piste im Thomatal – geschmückt mit Opel-Insignien – ist an diesem Morgen mit ordentlich Neuschnee zu einem Winter-Wonderland geworden. Über Nacht fiel soviel Neuschnee, dass am Trainingstag kaum noch eine Streckenführung zu sehen war. Da wurden aus den weiß-roten Hütchen, weiße Hütchen auf weißem Grund.

Opel Mokka im schnee

Die Instruktoren gaben dennoch ihr Bestes. In kleinen, überschaubaren Gruppen, ging es auf die Piste. Der Opel Mokka 4×4 durfte auf einer Handlingstrecke zeigen, was in ihm steckt – oder besser, was seine 4×4-Technik drauf hat. Ausweichen, bremsen und auch auf Eisplatten immer schön die Nase in Fahrtrichtung halten. Das klingt leichter als es ist. Vor allem die tückischen Eisplatten haben zu Pirouetten am Band geführt. Und als Freund des „ESP-Off“ drehte es mich natürlich just in dem Augenblick, in dem ich es am wenigsten gebrauchen konnte: Während der Challenge. (Diese Challenge ging auch auf Zeit – so wie man das gewohnt ist, nur ging es nicht um Bestzeiten, sondern um zwei Runden mit möglichst identischer Zeit. Wenn man sich dabei in der ersten Runde einmal zu quer um die Biegung wirft, dann hat man ein Problem mit der zweiten Runde. Das war mir danach auch klar ;))

Deutlich mehr Spaß hat der Insignia 4×4 auf Eis und Schnee gemacht. 

Und dann gab es sogar die Chance, ganz offiziell das ESP deaktivieren zu dürfen und den Insignia mit ein paar Schwüngen, elegant durch den Schnee driften zu lassen. Der aufwendige Allradantrieb des Insignia, mit der Möglichkeit die Kraft auf der Hinterachse situativ zwischen den beiden Rädern verteilen, sorgte für unterhaltsame Drifts und erstaunlich viel Traktion. Der Moment in dem man sich über soviel Schnee so richtig freut. Während die Schneefontänen über die Außenspiegel stoben, der 2.8 Liter V6 in Richtung Drehzahlgrenze jubelt und das Heck des Insignia mit Eleganz versucht, den Opel-Blitz im Kühlergrill zu überholen. So macht Auto fahren richtig Spaß. Das fanden auch andere, zum Beispiel Lisa von hyyperlic. Oder im letzten Jahr und bei besseren Bedingungen: Fabian, Moritz und Mario-Roman

Am Ende ging es natürlich nicht nur um den Spaß. Das Lernziel war ernst:

  • Das Fahrzeug auf Schnee und Eis beim bremsen zu stabilisieren und mit Lastwechseln richtig umzugehen
  • Bei winterlichen Verhältnissen, auf rutschigem Untergrund, sicher ausweichen

Mindestens so wichtig wie das Talent und die Übung am Steuer, der richtige Reifen für den Winter – ohne Winterreifen geht auch mit Allradantrieb nichts auf Schnee! 

Winterreifen

 

Disclaimer: Opel hatte mich zu diesem Schnee-Training eingeladen und alle Kosten hierfür übernommen.

 

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4 Kommentare

  1. Fabian
    13. Februar 2014 zu 09:04 Antworten

    Also an Schnee und vor allem Neuschnee hat es euch ja nicht gemangelt :) Wie ging denn die Mokka Challenge Blogger-intern aus?

    • Bjoern
      Bjoern
      13. Februar 2014 zu 09:14 Antworten

      Eine Menge Neuschnee. Im Prinzip war das Programm völlig zerrupft. Das was man bei Euch sah, gab es bei uns nicht. Die Piste war total fertig und mit Eisplatten versehen. Der Winter war in diesem Jahr zu warm. Der Neuschnee über Nacht sorgte für maximale Schneetiefen. Aber da brauchte es dann einen Schlittenhund ;)

      Die Challenge habe ich verkackt. ;) Lisa war nicht mehr da und wie Mikhail fuhr? Keine Ahnung.