Peugeot 5008 – Lieber Crossover als Van

Peugeot 5008 – Lieber Crossover als Van

Der Peugeot 5008 wird vom Van zum Crossover. Wenn die Neuauflage im Frühjahr 2017 zum Händler rollt, hat sich das einst leicht biedere Familienmobil zu einem schmucken Hochbeiner gemausert.

Die Monocabform des Vorgängers ist passé, stattdessen gibt es einen bulligen Kühlergrill vor einer klar abgesetzten Motorhaube. Lediglich das kantige Heck erinnert noch an den Vorgänger. Mit 4,64 Metern ist die zweite Generation des Franzosen um elf Zentimeter gewachsen, der Radstand misst üppige 2,84 Meter. In der ersten Reihe ist der Freiraum großzügig bemessen und dank des sogenannten i-Cockpits wirkt der Franzose luftig: Der Fahrer hält nur ein kleines, oben und unten abgeflachtes Lenkrad in den Händen, dahinter thront ein großes, digitales Kombiinstrument; in der Mittelkonsole gibt’s dazu ein zeitgemäßes Infotainment-System. In der zweiten Reihe können drei nicht allzu lange Passagiere kommod auf Einzelsesseln Platz nehmen. Dahinter gibt es auf Wunsch zwei weitere, im Ladeboden versenkbare und auch herausnehmbare Sitze.

Werden die Plätze in der dritten Reihe nicht benötigt, gehen 1.060 Liter Gepäck in den dank der niedrigen Ladekante gut zu bepackenden Kofferraum. Dass die Heckklappe auf Wunsch per Fußschwenk aufgeht, gehört heutzutage fast schon zu den Standards in der Ausstattungsliste, ebenso wie Spurhalteassistent, Tempolimit-Erkennung, Abstandstempomat oder Parkassistent, die für den 5008 auch zu haben sind.

Zum Marktstart im März 2017 plant Peugeot nur bekannte Benziner und Diesel für den 5008 ein. Die Turbo-Ottos leisten etwa 130 (1,2-Liter-Dreizylinder) und 165 PS (1,6-Liter-Vierzylinder), die drei Vierzylinder-Diesel mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum entwickeln rund 120 bis 180 PS. Je nach Triebwerk gibt es ein Fünfgang- oder Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine sechsstufige Automatik. Wann die Franzosen eine Hybrid-Version nachreichen, ist noch offen, ebenso wie der Preis. Der dürfte sich aber mindestens auf dem Niveau des Vorgängers bewegen, der aktuell mindestens 26.700 Euro kostet.

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