News: Skoda Superb Combi – Viel Platz und große Klappe

News: Skoda Superb Combi – Viel Platz und große Klappe

Knapp ein halbes Jahr nach der Limousine bringt Skoda nun die Kombivariante des Superb auf den Markt. Das simpel „Combi“ benannte Flaggschiff der Marke ist ab 25.590 Euro mit dem 92 kW/125 PS starken 1,4-Liter-Benzinmotor zu haben.

Gegenüber dem Vorgänger ist das Design deutlich selbstbewusster geworden. Zu erkennen etwa am großen Kühlergrill und einer deutlich Richtung Kombiheck abfallenden Dachlinie. Das kostet etwas Laderaum – aber der Skoda kann sich das ja leisten; zugunsten eines etwas nobleren Abschlusses, wie wir ihn sonst eher aus Ingolstadt kennen. Trotzdem sind 660 bis 1.950 Liter mehr als genug Platz zur Selbstverwirklichung im Baumarkt oder Möbelhaus. Die niedrige Ladekante und der ein Meter breite Zugang erfreuen dabei die Bandscheiben. Der große Skoda ist das Auto, mit dem sich Tschechiens Präsident auf seine Burg fahren lässt – entsprechend üppig ist die Beinfreiheit. Acht Zentimeter mehr Radstand als beim Vorgänger laden nun im Fond noch mehr zum Räkeln ein.

Das Antriebsprogramm des Kombis besteht aus zwei 1,4-Liter-Turbobenzinern (92 kW/125 PS und 110 kW/150 PS) sowie dem auch im Golf GTI eingesetzten 2,0-Liter-Turbobenziner (162 kW/220 PS). Das Dieselangebot umfasst einen 1,6-Liter-Motor (88 kW/120 PS) sowie zwei 2,0-Liter-Triebwerke (110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS). Die Kraftübertragung erfolgt je nach Motorisierung mittels Sechsgang-Schalt- oder Doppelkupplungsgetriebe (Sechs- oder Siebengang, Aufpreis: 2.000 Euro), auch Allradantrieb (Aufpreis ca. 1.800 Euro) ist für die Top-Motoren gegen Mehrpreis im Angebot. In jedem Fall fühlt sich dieser große Kombi auf der Straße so an, wie vor wenigen Jahren gerade einmal eine stattliche Limousine der Oberklasse: absolut präzise und mit viel Fahrbahnkontakt in der Lenkung. Dazu kommt ein sehr angenehmes Geräuschverhalten.

Den Superb gibt es in vier Ausstattungsvarianten: Active, Ambition (ab 28.090 mit 1,4-Liter Benziner), Style (ab 30.850 mit 1,4-Liter Benziner) und Laurin&Klement (ab 37.450 mit Zweiliter-Diesel). Übrigens: LED-Lichter oder virtuelles Cockpit wie bei VW und Audi gibt es im Skoda nicht. Das lässt sich verschmerzen, zumal die Tschechen neben prima Verarbeitung und nur unwesentlich einfacheren Materialien ja viele zusätzliche gute Ideen einbauen: zwei fest verstaute Regenschirme, Eiskratzer im Tankdeckel, Platz für 1,5-Liter-Flaschen, LED-Taschenlampe und so. Der Superb ist eben ein “Cleverle”, würde der Schwabe im Mercedes sagen.

Autor: Peter Weißenberg/SP-X

Ein Kommentar

  1. News: Skoda Funstar – Fleißarbeit › Mein Auto Blog
    26. Juli 2015 zu 17:50 Antworten

    […] zum zweiten Mal hat Skoda das Projekt Azubi-Car durchgeführt, das einigen Schülerinnen und Schülern der firmeneigenen […]