Skoda Superb Combi Sportline – Flaggschiff aufgewertet

Skoda Superb Combi Sportline – Flaggschiff aufgewertet

Skoda schwimmt seit Jahren auf einer Erfolgswelle, zu der nicht zuletzt auch das Flaggschiff Superb speziell in der Kombi-Version einiges beiträgt. Schon bisher orderten die Kunden der tschechischen Mittelklasse auch immer viel Zusatzausstattung. Ein Grund für die VW-Tochter, mit „Sportline“ nun eine besonders hochwertige Version des Superb Combi fest in die Preisliste aufzunehmen. Die in erster Linie optisch aufgepeppte Variante kostet ab 35.490 Euro.

Das Spitzenmodell der Baureihe rollt zum Beispiel auf 19-Zoll-Alus an, sie sollen die sportliche Note dieser Variante genauso unterstreichen wie einige schwarze Designelemente. Dazu zählen der entsprechend lackierte Kühlerrahmen, die Chromleisten im unteren Lufteinlass, die Dachreling und die Gehäuse der Außenspiegel. Auch die Nebelscheinwerfer und die hinteren Seitenfenster sowie die Heckscheibe sind dunkel hinterlegt beziehungsweise getönt. Das Interieur wurde ebenfalls auf sportlich getrimmt. Der Dachhimmel, das Sportlederlenkrad, die Alcantara-Bezüge der Sportsitze, Seitenverkleidungen sowie das Armaturenbrett – alles ist in Schwarz gehalten. Die Pedalerie ist dagegen in Alu-, die Dekorleiste am Armaturenbrett in Carbonoptik ausgeführt.

Das Interieur wurde ebenfalls auf sportlich getrimmt

Das Interieur wurde ebenfalls auf sportlich getrimmt

Technisch hat Skoda dieser Superb-Version serienmäßig das adaptive Fahrwerk mit verstellbarer Dämpfercharakteristik spendiert. Die Fahrprofilauswahl bietet über einen Knopf in der Mittelkonsole die Möglichkeit, je nach Wunsch zwischen Normal, Sport, Comfort, Eco oder einer individuellen Einstellung zu wählen. Die Karosserie rückt zudem einer Tieferlegung einen Zentimeter etwas näher an die Straße.

Basis für den Superb Combi Sportline ist die Ausstattungslinie Ambition. Hinzu kommen Bi-Xenonscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten in Kristallglasoptik. Zum Serienumfang zählen darüber hinaus eine Zweizonen-Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, beheizbare Vordersitze, Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Speedlimiter und Parksensoren hinten sowie das höherwertige Musiksystem „Swing“ mit farbigem Fünf-Zoll-Touchdisplay.

Der Dachhimmel, das Sportlederlenkrad, die Alcantara-Bezüge der Sportsitze, Seitenverkleidungen sowie das Armaturenbrett – alles ist in Schwarz gehalten

Der Dachhimmel, das Sportlederlenkrad, die Alcantara-Bezüge der Sportsitze, Seitenverkleidungen sowie das Armaturenbrett – alles ist in Schwarz gehalten

Bei den Motorisierungen hingegen gibt es keine Neuerungen. Vier Benziner und zwei Diesel stehen zur Wahl. Einstieg ist der 1,4 TSI mit 110 kW/150 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ist gegen Aufpreis ebenso zu haben wir Allradantrieb. Der 1.8 TSI hat 132 kW/180 PS, der Zweiliter-TSI leistet 162 kW/220 PS. Topbenziner ist der 206 kW/280 PS starke Zweiliter-TSI mit Allradantrieb und Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe.

Den Dieselpart übernehmen ein Zweiliter-TDI mit 110 kW/150 PS und eine Variante mit gleichem Hubraum und mit SCR-Katalysator, der 140 kW/190 PS leistet. Hier haben die Interessenten die Wahl zwischen Front- oder Allradantrieb sowie manuellem Sechsgang- oder Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Gerade der große Selbstzünder hängt klasse am Gas, zieht in allen Drehzahlbereichen kraftvoll durch und lässt auch in Sachen Geräuschentwicklung und Laufruhe kaum zu wünschen übrig. Passend dazu ist das Fahrwerk so sportlich abgestimmt, dass auch zügige Fahrten durch Kurven kein Problem sind und trotzdem noch genügend Komfort übrig bleibt.

Das Spitzenmodell der Baureihe rollt zum Beispiel auf 19-Zoll-Alus an

Das Spitzenmodell der Baureihe rollt zum Beispiel auf 19-Zoll-Alus an

Da der Superb Combi mit seinem enormen Platzangebot für Passagiere und Zuladung (660 Liter Stauraum) schon bisher hinter der Mercedes C-Klasse, dem VW-Passat und dem Audi A4 auf Platz vier der Verkaufsstatistik der Kombimodelle bei den Privatkunden liegt und dabei sowohl Ford Mondeo als auch Opel Insignia hinter sich gelassen hat, hoffen die Verantwortlichen nun mit dem neuen Top-Modell, diesen Platz weiter zu festigen. Immerhin sollen 20 Prozent des Absatzes künftig auf den Sportline entfallen, so die Prognose. (Wolfgang Schäffer)