Suzuki Ignis – Kraxel-Knirps

Suzuki Ignis – Kraxel-Knirps

Anfang 2017 bringt Suzuki den Ignis zurück in den deutschen Automarkt. Wie einst der bis 2007 gebaute Ignis, handelt es sich auch bei der Neuauflage um einen kastigen Stadtfloh. Allerdings kommt der neue mit einer SUV-artigen Aura daher.

Der nur rund 3,70 Meter lange Fünftürer mit besonders kurzen Karosserieüberhängen bewegt sich größentechnisch unterhalb des Formats der derzeit boomenden Mini-SUVs und könnte insofern als Begründer eines neuen Segments der Micro-SUV gesehen werden. Trotz seiner bescheidenen Länge verspricht Suzuki einen variablen und alltagstauglichen Innenraum, der bis zu 5 Personen und bis zu 267 Liter Gepäck im Heck aufnehmen kann.

Obwohl ein Kleinstwagen, ist der Arbeitsplatz mit allerlei Annehmlichkeiten gerüstet. So gibt es unter anderem eine Klimaautomatik und einen großen Touchscreen für das Infotainment-System, das zudem über alle gängigen Konnektivitäts-Standards zur Anbindung von Smartphones verfügt. Auch sicherheitstechnisch ist der kleine Japaner ganz modern: Eine Stereokamera ermöglicht Funktionen wie den Notbremsassistenten mit Fußgänger-Erkennung oder einen Spurverlassenswarner.

Einzig verfügbarer Motor ist ein 1,2-Liter-Benziner, der 66 kW/90 PS und 120 Newtonmeter Drehmoment leistet. Wahlweise ist der Vierzylinder mit Fünfgang-Schaltgetriebe oder mit automatisiertem Schaltgetriebe kombinierbar und mit Front- oder Allradantrieb erhältlich. Der Verbrauch der Frontantriebsversion soll bei 4,6 Litern liegen, mit Allradantrieb steigt der Spritkonsum um 0,4 Liter. Zusätzlich wird Suzuki eine Mildhybrid-Variante anbieten, die dank eines integrierten Startergenerators per Rekuperation den Verbrauch auf 4,3 Liter senken kann.

(Mario Hommen/SP-X)