News: Toyota Auris – Jetzt mit Wohlfühl-Innenraum

Mit einer Überarbeitung will Toyota den Auris im hartumkämpften Kompaktsegment besser aufstellen. Drei Jahre nach dem Marktstart renovieren die Japaner ihr in Deutschland nach dem Yaris zweitbeliebtestes Modell. Vor allem im Innenraum und unter der Motorhaube hat mit dem Facelift ein Update stattgefunden.

Da gibt es zum Beispiel einen komplett neuen, nur 1,2 Liter großen Benziner, der mit 85 kW/116 PS und einem Durchschnittsverbrauch von 4,7 Liter/100 km glänzen will. Oder den von BMW stammenden 1,6-Liter-Diesel mit 82 kW/112 PS (4,3 Liter). Mehr als die Hälfte aller bisherigen Auris-Käufer haben sich aber für das Hybrid-Modell entschieden, deshalb wurde die Kombination aus 1,8-Liter-Benziner und Elektromotor nochmals verfeinert, verbraucht nach EU-Norm jetzt nur noch 3,5 Liter und glänzt mit einem CO2-Ausstoß von 79 Gramm.

Optisch wird die Frontansicht von zwei Chromspangen dominiert, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite ziehen und die neuen LED-Scheinwerfer betonen. Am Heck fällt der tiergezogene Stoßfänger mit seitlichen Reflektoren ins Auge, der seinerseits für rückwärtige Breite sorgt. In Summe ein dezentes Facelift, das erst bei genauerem Hinschauen auffällt.

Im Innenraum hat sich mehr verändert, das Ambiente ist verfeinert. Die Materialien wirken deutlich hochwertiger als im aktuellen Auris, werden immer wieder durch Applikationen in Klavierlack-Optik oder Chrom ergänzt. Herzstück ist der neue 7-Zoll-Monitor des Navigations- und Entertainmentsystems. Seine tiefschwarze, von silbern ummantelte Oberfläche unterstreicht schon äußerlich den High-Tech-Anspruch. Ein kleiner Zusatzbildschirm zwischen den beiden großen Rundinstrumenten folgt der gleichen Logik.

Auch im immer wichtiger werdenden Kapitel elektronischen Helferlein bietet der Auris jetzt deutlich mehr: Der Fernlichtassistent blendet automatisch ab, der Spurhalteassistent warnt piepsend beim Überfahren einer durchgezogenen Linie, der Verkehrszeichenassistent entdeckt Temposchilder und färbt die Anzeige der erlaubten Geschwindigkeit bei deren Überschreiten knallig rot. Am wichtigsten aber die Notbremsfunktion: Lasersensor und Kamera überwachen bis Tempo 85 das Terrain vor der Motorhaube. Wird ein Hindernis entdeckt und der Fahrer reagiert nicht, warnt der Auris und startet im letztmöglichen Moment eine Notbremsung. Das System kostet 550 Euro Aufpreis.

Autor: Peter Maahn/SP-X