News: VW Golf TSI Bluemotion – Zaubermotor für den Bestseller

News: VW Golf TSI Bluemotion – Zaubermotor für den Bestseller

Für 20.450 Euro ist der VW Golf TSI Bluemotion mit dem neuen, aufgeladenen B-Aggregat erhältlich. Der Motor ist außerdem in den Golf-Derivaten Variant und Sportsvan zu haben. Der TSI verbraucht im Golf 4,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 99 g/km entspricht.

Ein längerer Dachspoiler verbessert den Luftwiderstandsbeiwert ebenso wie die um 1,5 Zentimeter verringerte Bodenfreiheit auf cW 0,28. Die Kühlermaske öffnet bedarfsabhängig, wird wenig Kühlung verlangt, schließen die Jalousien und bieten dem Fahrtwind weniger Angriffsfläche. Dazu steht dieser Golf grundsätzlich auf rollwiderstandsreduzierten Reifen. Die Innenausstattung wurde angepasst, der Touchscreen des Infotainmentsystems kann Spar-Apps zeigen, Internet ist auf Wunsch an Bord, die Koppelung mit Smartphones möglich. Das Start-Stopp-System ist ebenso wie die elektronische Differenzialsperre XDS, die Klimaanlage und Leichtmetallräder serienmäßig.

Der Turbodreizylinder begeistert mit einem überraschend ruhigen und leisen Lauf. Wer jetzt auf eine Ausgleichswelle tippt, liegt falsch. Die würde das Gewicht erhöhen und vor allem mit höheren Reibungswiderständen die Sparbemühungen teils egalisiert. Statt derer arbeitet der Motor mit einer Riemenscheibe, die mit einem Torsionsschwingungsdämpfer gekoppelt ist. Die wirkt mit einer gewollten Unwucht, die durch ungleich verteilte Materialaussparungen in der Scheibe erreicht wird, den Vibrationen der Maschine präzise entgegen. Der Dreizylinder klingt kraftvoll aber nicht laut, dreht mit großer Hingabe bis in höchste Höhen und ist dabei leiser als manch ein Vierzylinder-Aggregat.

Der Dreitopf unter der Golf-Haube ist einer der angenehmsten Motoren dieser Hubraumklasse und Bauart. Wobei Art hier durchaus als Kunst verstanden werden darf. Dass er nicht nur auf dem Papier und auf dem Prüfstand exzellente Ergebnisse erreicht, belegte eine Fahrt rund um Amsterdam. Zugegeben: Hier hält sich jeder stramm ans Tempolimit, weil an jeder Ecke Radarfallen lauern. Und schneller als 130 km/h geht es sowieso nicht. Dennoch zeigte die „Vier“ vor dem Komma des durchschnittlichen Verbrauchswerts im Bordcomputer, dass manch übermütiger Zwischenspurt einem ausgeprägten Sparwillen nicht entgegenstehen muss.

Autor: Michael Kirchberger/SP-X

Ein Kommentar

  1. News: VW Passat GTE – Mit der Kraft von zwei Motoren › Mein Auto Blog
    11. Juni 2015 zu 17:00 Antworten

    […] einem Basispreis von 44.250 Euro ist die Mittelklasselimousine VW Passat GTE ab sofort bestellbar. Für den Kombi werden 45.250 Euro fällig. Für Vortrieb sorgt in […]