News: Volvo steigt ins Carsharing- und Mietwagengeschäft ein – Schwedenhappen für zwischendurch

News: Volvo steigt ins Carsharing- und Mietwagengeschäft ein – Schwedenhappen für zwischendurch

Viele Fahrzeughersteller sehen sich auf lange Sicht längst nicht mehr nur als Autobauer, sondern als Mobilitätsdienstleister. Volvo hat daher nun die „Schwedenflotte“ aufgelegt: So heißt das neue, herstellereigene Mietwagen- und Carsharingprogramm. Bei deutschlandweit 100 Händlern stehen dafür derzeit 260 Volvos aller Modellreihen bereit. Bis zum Jahresende soll die Flotte auf 1.000 Autos aufgestockt werden.

Die Reservierung erfolgt per kostenloser App auf dem Smartphone, die Schlüsselübergabe und -rückgabe erfolgt zunächst noch vor Ort an einer der Stationen. Später – laut Volvo in wenigen Monaten – dient die App auch als Türöffner. Die Fahrzeuge müssen dann nicht unbedingt dort zurückgegeben werden, wo sie angemietet wurden, das Abstellen kann auch bei einem Händler in einer anderen Stadt erfolgen. Künftig sollen weitere Stand-Punkte auf öffentlichen Parkplätzen hinzukommen.

Die Fahrzeuge lassen sich für die Dauer von wenigen Stunden bis hin zu zwölf Monaten mieten. Theoretisch ist auch eine Minuten-Abrechnung möglich, auch wenn diese Möglichkeit wohl die wenigsten Kunden in Anspruch nehmen dürften. Die Preise legen die Händler selbst fest, sie richten sich aber nach dem Mietwagenpreisspiegel der Region für das jeweilige Segment.

Zum Start organisieren die Schweden eine besondere Aktion auf der Nordseeinsel Sylt (bis 6. September): An sieben über die Insel verteilten Stationen (u.a. Flughafen, Gosch am Kliff und verschiedenen Hotels) stehen 20 XC90 für Urlauber zur Verfügung. Die erste Fahrt ist vier Stunden lang kostenlos, jede weitere Stunde kostet 14,90 Euro.

Auch andere Hersteller sind auf dem Feld Carsharing und Mietwagen bereits aktiv: So zum Beispiel mit dem stationsunabhängigen Carsharing Drive Now (BMW) oder Car2go (Daimler). Mit Car2go Black bieten die Stuttgarter seit einiger Zeit auch einen Mietwagenservice an. Opel verfolgt mit der App „Car Unity“ einen etwas anderen Ansatz: Über die kostenlose App wird der Autotausch unter Privatleuten vermittelt, unabhängig von der Marke des jeweiligen Fahrzeugs.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

2 Kommentare

  1. Freie Fahrt – car2go im Selbstversuch › Mein Auto Blog
    31. August 2015 zu 16:09 Antworten

    […] Die eigene Klimaanlagentemperatur, die eigene Musik, der eigene Fahrstil – herrlich. Zumal die car2go-Smarts recht üppig ausgestattet sind und in Sachen Infotainment mit großem Navi, […]

  2. News: Volvo XC90 – aDer Fürsorgliche aus dem Norden › Mein Auto Blog
    3. August 2015 zu 09:54 Antworten

    […] so viel Auto kauft, will vor allem eines: Platz. Und den bietet der bislang größte Volvo reichlich. Auf allen fünf Plätzen (zwei weitere im Kofferraum sind optional buchbar) sitzen […]