31 Prozent CO2 sparen im Alltag – Dank PHEV

31 Prozent CO2 sparen im Alltag – Dank PHEV

Effizienz-Check per Excel-Tabelle: Für eine sinnvolle Auflistung der möglichen CO2-Einsparungen mit unserem Mitsubishi Outlander PHEV habe ich die täglichen Fahrstrecken in 8 Kategorien unterteilt. Und zwar anhand des täglichen Fahrprofils in der Familie. Unser Dauertest-PHEV wird bei uns als „Familien-SUV“ gesehen und im täglichen Betrieb versuche ich zu verstehen, wie viel CO2 diese Technik im Alltag einsparen kann. Dafür ist die Kategorisierung der Fahrstrecken notwendig, die Nutzungin Prozent bezieht sich auf eine durchschnittliche Woche.

Bei uns spart der Mitsubishi Outlander PHEV 30% CO2 ein!

In Kategorien: „bis“ 10, 20, 30, 40, 80, 150, 300 und 600 Kilometer sind die täglichen Strecken eingeteilt. Da unsere Tochter täglich in die KiTa in die Nachbargemeinde muss, sind 65% aller Fahrten „bis 40 km“ lang. Diese 40 km fährt unser Mitsubishi Outlander PHEV zumeist rein elektrisch. Auch im Winter. 15% der Fahrstrecken sind nicht länger als 10 Kilometer, hier ist vor allem der Einkauf im Ort, die Post und Bank schuld daran. (Ja, könnte man mit dem Fahrrad machen – macht man mit Kinderwagen, Wasserkästen usw. jedoch eh nicht.)

6,5% der Fahrten (pro Woche) sind nicht länger als 80 km (aber länger als 40 km). Nur 1,5% aller Fahrten sind zwischen 80 und 150 km weit. Und nur 0.6% aller Fahrten erreichen 300 bis 600 km. In der Summe sind es 616 km pro Woche

Massiver CO2-Nachteil für den klassischen Diesel-SUV

Am Ende kommen wir in der vorbereiteten Tabelle per Woche auf 9,5 Liter Benzinverbrauch (nah an der Realität) und rund 117 kWh Stromverbrauch per Woche (oberhalb der Realität). Für den Vergleich zum klassischen Diesel-SUV akzeptieren wir jedoch erst einmal die „theoretischen Werte der Excel-Tabelle.

Doppelter Vorteil für den PHEV im Kurzstreckenbetrieb

Die Vergleichswerte für den Diesel-SUV entstammen früheren Teststrecken und sind (noch) nicht zu 100% verifiziert. Allerdings werden wir einen 1:1 Vergleich durchführen und die Werte prüfen.  Mit den Erfahrungswerten kommt der „Vergleichs-Diesel“ auf einen Wochenverbrauch von 49,5Litern Diesel.

Ein erheblicher Mehrverbrauch während der Kaltstart-Phase schlägt beim Diesel-SUV vor allem bei den vielen „kurzen Strecken“ mächtig ins Gewicht. Hier punktet der PHEV gleich doppelt. Zum einen steigt sein CO2-Ausstoß nicht mit der Kurzstrecke, sondern bleibt gleich. Bis 40 km emittiert der PHEV maximal das Equivalent zu 9-10 kWh Strom.

„Ja, aber“

Natürlich kann man sich alles schön rechnen, werden jetzt einige sagen – aber wer vor der Entscheidung steht, ob der PHEV für ihn eine sinnvolle Lösung ist, der muss sich eben die Frage stellen, wie fahre ich im Alltag? Welche Strecken machen den Löwenanteil aus? Und mit dieser Methode lässt sich eine Näherung an das spätere Real-Ergebnis erzielen. Vergleichen mit den aktuellen Verbrauchswerten des PHEV (Strom und Benzin), kommt die Einteilung der Fahrstrecken und deren Anteil der Realität schon sehr nah. Und stellt man dem einen klassischen SUV-Diesel gegenüber, dann – ja dann ist das Ergebnis eindeutig.

mitsubishi phev dauertest (12)

Wofür der Aufwand?

Wozu der Aufwand mit der Excel-Liste und den Kategorien? Ziel ist es, einen Rechner zu entwickeln, der Ihnen die Möglichkeit gibt, vorab zu berechnen ob der PHEV in das eigene Mobilitätskonzept passt und, wenn ja, wie viel CO2 können sie mit dem „ersten Plug-In Hybrid SUV“ einsparen?

Wir werden die Daten der Excel-Liste über die nächsten Monate weiter verifizieren und wir werden einen Vergleichs-SUV sowohl die Verbrauchswerte für die KM-Kategorien ausfahren lassen, als auch einen „simplen“ 1:1 Vergleich im Alltag damit starten.

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