5.000 € Förderung für den Mitsubishi Outlander PHEV?

5.000 € Förderung für den Mitsubishi Outlander PHEV?

Kommt jetzt endlich die Förderung für die Elektromobilität?

Der Spiegel berichtet online und in seiner Ausgabe vom 27. Februar 2016 über einen Konsens in Regierungskreisen zur Förderung der Elektromobilität. Bis zu 5.000 € sollen private Käufer vom Staat erhalten, wenn sie ein Fahrzeug mit alternativen E-Antrieben kaufen.

Der Mitsubishi Outlander PHEV wird damit noch einmal günstiger. Er ist bereits jetzt der günstigste SUV mit Plug-In Hybrid Antrieb und dazu auch noch der SUV mit der größten elektrischen Reichweite im Alltag. Und er war der erste PHEV-SUV!  Bis 30.04.2016 gab und gibt es eine Förderung von bis zu 4.000 € auf den Kaufpreis des Outlander PHEV durch Mitsubishi und das teilnehmende „Green Mobility Center“ direkt. Wie der Spiegel nun meldet, soll es ab dem 1. Juli eine Kaufprämie für Elektroautos in Höhe von bis zu 5.000 € geben. Der Mitsubishi Outlander PHEV wäre dann bereits ab 34.990 € erhältlich.

mein-auto-blog – Der Mitsubishi Outlander PHEV-Dauertest

Neben der Kaufprämie für E-Autos und PHEVs will die Bundesregierung zudem für die Schaffung von 15.000 neuen Ladesäulen sorgen und die Batterieforschung in Deutschland subventionieren. Und 20% aller vom Bund angeschafften Fahrzeuge sollen E-Fahrzeuge werden. Wie sich dieser Umstieg anfühlt, haben wir bei mein-auto-blog bereits seit über einem Jahr im Alltag erlebt.

Mit unserem Mitsubishi Outlander PHEV haben wir auf die richtige Brückentechnologie gesetzt. Der Alltag als Familien-SUV wird geprägt vom lautlosen E-Antrieb. Ein durchschnittlicher Verbrauch von unter 1.0 Liter auf 100 km klingt nach Zauberei, ist aber Ergebnis der konsequenten Nutzung von „grüner Energie“ im Batterie-Tank des PHEV. 40 Kilometer Reichweite sind im Alltag machbar, nach NEFZ-Norm wären es bis zu 51 km. Doch auch mit den 40 km rein elektrischer Reichweite fährt der Familien-SUV den größten Teil seiner „Dienstfahrten“ im Auftrage der Familie rein elektrisch. Die Tochter in den Kindergarten? Elektrisch. Butter, Brot und Milch aus dem Supermarkt? Elektrisch.

Dass mit der nun bevorstehenden Förderung die Anschaffung eines solch sinnvollen Familien-SUV erleichtert wird, ist von unserer Seite nur zu begrüßen. Seit über einem Jahr begleiten wir den Mitsubishi Outlander PHEV auf seinem Alltagstest und beantworten Ihnen die Fragen zum ersten Plug-In Hybrid SUV.

outlander phev walther werke frenger

5.000 € Förderung auch für Luxus-PHEVs?

Der Spiegel hat in seiner Meldung zur angeblichen Einigung über die E-Mobilität-Förderung auch die „absurden Gewinner“ der Fördermittel in eine Galerie gepackt. Luxus-Limousinen und Fullsize-SUV im obersten Preissegment. Deren E-Reichweite ist mehr als überschaubar, im Alltag kaum mehr als 16 km, aber auch hier wird man vom 5.000 € Bonus profitieren.

Man kann getrost geteilter Meinung sein über diese Lösung, aber eines steht fest: Die Förderung der alternativen Antriebe ist dringend notwendig gewesen. Dass man neben der reinen Euro-Förderung auch die Infrastruktur angehen will, ist ein wichtiger Schritt. Denn bislang mussten wir auch mit dem Mitsubishi Outlander PHEV noch zu oft den Benziner anwerfen. Schnelllader, die dabei helfen, auch längere Strecken elektrisch zu fahren, werden dabei helfen, die Gesamtbilanz unseres Familien-SUVs noch positiver zu gestalten.

 

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7 Kommentare

  1. Marcus
    1. März 2016 zu 10:10 Antworten

    Erst mal danke für den super Blog ich bin schon Monate am mitlesen habe schon viele Interessante Informationen abbekommen!
    Mir stellt sich jetzt die Frage den PHEV jetzt nächste Woche kaufen und die 4000€ mitnehmen die Mitsubishi bietet und evtl. noch darauf hoffen das die Bundesregierung die Prämie auf alle Fahrzeuge ausweitet die 2016 gekauft werden (wenn es überhaupt dazu kommt das es die Prämie gibt) oder auf die 5000€ generell warten wenn sie denn überhaupt kommen, wobei ja bei PHEV von 2500€ die Rede ist.
    Die Hoffnung bleibt das das Geld das die Automobilbranche angeblich beisteuert auch dazu benutzt wird die Infrastruktur des Ladens auszuweiten und die Batterie Forschung unterstützt wird, immer mit der Vorraussetzung aus es überhaupt zu der Prämie kommt.

  2. midimal
    29. Februar 2016 zu 14:14 Antworten

    Schnelllader, die dabei helfen, auch längere Strecken elektrisch zu fahren, werden dabei helfen, die Gesamtbilanz unseres Familien-SUVs noch positiver zu gestalten.

    Ihr wollt doch nicht auf ’ne Langreise die Chademo-Säulen, auf die rein elektrische Fahrzeuge ZWINGEND angewiesenen sind, mit einem PHEV (der weiter fahren KANN) „blockieren“ :)

    • Bjoern
      Bjoern
      29. Februar 2016 zu 16:51 Antworten

      20 Minuten und wir sind weg :)

      • David
        11. März 2016 zu 14:05 Antworten

        Ja und 50 Kilometer später an der nächsten Autobahn-Tankstelle nochmal 20 Minuten… und 50 Kilometer später an der nächsten Autobahn-Tankstelle nochmal 20 Minuten… und 50 Kilometer später an der nächsten Autobahn-Tankstelle nochmal 20 Minuten… und 50 Kilometer später an der nächsten Autobahn-Tankstelle nochmal 20 Minuten… und 50 Kilometer später an der nächsten Autobahn-Tankstelle nochmal 20 Minuten…

        So oft muss ich nicht zu McDonalds zum Mittagessen. Das ist kein realistisches Einsatzszenario für mich und meinen Outlander. Da verbrenne ich lieber Benzin. Denn dazu habe ich ja so einen PHEV und eben kein Elektroauto.

        • Bjoern
          Bjoern
          11. März 2016 zu 14:22 Antworten

          So war das ja auch nicht gemeint ;)

  3. Jens
    28. Februar 2016 zu 19:50 Antworten

    Es wäre schön, und auch wichtig wenn die Förderung kommen würde. Anders würde die Regierung auch ihr Ziel mit 1 Mio E-Autos bis 2020 deutlich verfehlen, und im Europäischen Vergleich weiter abfallen.

    Noch schöner wäre es allerdings von Mitsubishi, wenn nicht gleichzeitig mit der Einführung der E-Prämie die eigene Förderung gestrichen wird. Sonst bleiben gefühlt nur 1000 Euro E-Prämie übrig, und die Kritiker hätten recht behalten, die nur eine unnötige Subventionierung der Auto Industrie befürchten.

    • Bjoern
      Bjoern
      29. Februar 2016 zu 07:36 Antworten

      Man könnte auch sagen: Mitsubishi hat die Förderung bereits zum Teil vorweg genommen. Und von der gesamten Förderung soll die Automobil-Industrie eh 40% tragen. Und damit nicht nur die e-Mobilität beim Kaufprozess anschieben, sondern auch die Batterieforschung und den Ausbau des Ladenetzes mittragen.

      Was ich ebenso richtig finde. Tesla zeigt ja: Man kann es einfach mal anfangen .. und das man bei BMW nicht zugesagt hatte, in die Kooperation mit TESLA zum Ausbau des Ladenetzes einwilligte, zeigt die protektionistischen Gedanken der Automobil-Hersteller.