50 Jahre Innovationen: Zweimassen-Schwungrad

50 Jahre Innovationen: Zweimassen-Schwungrad

50 Jahre LuK, 50 Jahre Innovationen. Die Schaeffler-Marke LuK feiert dieses Jahr 50 Jahre Unternehmensgeschichte und blickt dabei auf 50 Jahre voller Innovationen zurück. Zeit und Chance für mein-auto-blog, die Meilensteine der LuK-Erfindungen zu erleben!

In Kooperation mit LuK.

10 Millionen „ZMS“ fertigt LuK jedes Jahr und das, obwohl die Automobil-Hersteller zu Beginn gesagt hatten: Das brauchen wir nicht. 

Doch bei LuK in Bühl war man sich sicher, es wird eine Zeit geben, da wird man ohne „Zweimassen-Schwungrad“ nicht mehr auskommen. Das „ZMS“ ist demnach nicht nur eine Innovation „made in Germany, made in Bühl, made by LuK“. Es ist auch die Geschichte von einem Entwickler, der überzeugt war, seine Idee ist die richtige.

Dr. Wolfgang Reik ist mittlerweile im Ruhestand, seine Geschichte zur Erfindung des „ZMS“ jedoch aktueller denn je. Fast philosophisch mutet diese Entwicklung im Rückblick an. Für Dr. Reik und seine Kollegen war damals klar, es kommt der Tag, an dem man sich Gedanken machen muss, wie man die Schwingungen und Vibrationen im Antriebsstrang effektiver dämpft. Vierzylindermotoren wurden leistungsstärker, die Fahrzeuge sollten jedoch komfortabler werden. Doch gerade der viel genutzte Vierzylindermotor erzeugt im unteren Drehzahlbereich besonders nervige Schwingungen. Entkopplung tat not.

Um Vibrationen entgegentreten zu können und Drehzahlen weiter abzusenken, musste eine Lösung im Antriebsstrang gefunden werden. Bei LuK erfand man das „Zweimassen-Schwungrad“ noch bevor es die Automobil-Industrie einforderte. Das ist der wahre Grundgedanke von Innovationen.

Dr. Reik war von seiner Idee überzeugt und erfand ein Schwungrad mit einem entkoppelten Dämpfungssystem, bei dem ein Teil des Schwungrades die Massenträgheit des Motors beeinflusste und die andere Seite das gegenläufige Moment des Getriebes erhöhte. Beide Seiten werden per Torsionsdämpfer gekoppelt. Das Ergebnis? Mehr Fahrkomfort.

ZMS für die Zukunft

Mittlerweile fertigt LuK über 1 Million ZMS pro Jahr und diese Zahl wird sich vermutlich weiter erhöhen. Der Wunsch nach niedrigeren Drehzahlen zur Einsparung von CO2-Emissionen bedurfte auf der Komfortseite einer Erfindung aus Bühl.

Teil 2 der fünfteiligen Serie zum Firmen-Jubiläum der Schaeffler-Marke LuK.

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5 Kommentare

  1. 50 Jahre Innovationen: Die LuK-Talkshow! › Mein Auto Blog
    2. August 2015 zu 16:00 Antworten

    […] Getriebesysteme, Dr. Wolfgang Reik, ehemaliger Entwicklungsleiter bei LuK und Erfinder des ZMS. Als „neutraler Journalist“ kam Johannes Winterhagen zum MD-Talk. Moderiert wurde der […]

  2. Video: Sarah im Gespräch mit Dr. Reik › Mein Auto Blog
    30. Juli 2015 zu 10:00 Antworten

    […] ist der Erfinder des Zweimassen-Schwungrades, Dr. Reik von der Firma LuK. Im Rahmen der 50-Jahrfeier der Firma LuK (Schaeffler-Gruppe) konnte […]

  3. Video: Weniger Emissionen dank Zweimassenschwungrad? › Mein Auto Blog
    23. Juli 2015 zu 16:00 Antworten

    […] eine Kraftstoff-Ersparnis von bis zu 10 %. Eine Aussage die uns im Gespräch mit dem Erfinder des Zweimassen-Schwungrades (ZMS) Dr. Reik erstaunt hat! Im Video-Interview geht Dr. Reik auf die Wirkung und den Sinn des […]

  4. Video: Sarah im Gespräch mit Prof. Dr. Gutzmer › Mein Auto Blog
    16. Juli 2015 zu 09:00 Antworten

    […] sich zum Thema „Zweimassen-Schwungrad“ oder auch der „Laschenkette“ weiter informieren möchte, der findet bei uns die […]

  5. Interview mit Prof. Dr. Gutzmer › Mein Auto Blog
    7. Juli 2015 zu 20:02 Antworten

    […] zu feiern. 50 Jahre Innovationen sind an den Erfindungen der Firma LuK gut abzulesen. Das Zweimassen-Schwungrad oder die Laschenkette für das CVT sind wunderbare Beispiele für den Ingenieursgeist im Hause […]