E-Auto Förderung für den Mitsubishi Outlander PHEV?

E-Auto Förderung für den Mitsubishi Outlander PHEV?

In dieser Woche hat die Bundesregierung nun endlich die Förderung der Elektromobilität in Deutschland beschlossen. Am Ende liest sich das gesamte Förderprogramm dann jedoch irgendwie, wie eine Verkaufsveranstaltung für dt. Automobil-Hersteller. Die auf der einen Seite sinnvollen Beschränkungen lassen allerdings am Ende das Angebot von VW, BMW und Mercedes besonders attraktiv erscheinen. Zudem hat sich die Bundesregierung zuerst einmal mit den dt. Herstellern verständigt. Die beschlossene Teilung der Fördergelder, so gibt es nur Fördergeld für Fahrzeuge, bei denen der Hersteller 50% der Fördersumme mitträgt. Da sind Importeure generell im Nachteil, denn Deutschland ist – anders als man das oftmals fühlt – nicht der Nabel der Welt.

Die Förderung kommt gerade für Volkswagen zur rechten Zeit (Derzeit geben VW-Händler bis zu 30% Rabatt auf den neuen Golf). Sind der e-UP, der e-Golf, der Passat GTE und der Golf GTE doch ansonsten eher „hochpreisige“ Premiumprodukte.  Auch die elektrische B-Klasse, wird gefördert und ist ansonsten eher kaum auf dem Markt vertreten. Bei smart hat man die ED-Version des smart zurückgestellt, eine Entscheidung die man jetzt bereuen wird. Bei Ford gibt es derzeit nur ein E-Auto, bei KIA und Toyota gibt es auch nur einen PHEV, bzw. ein Elektroauto. Toyota hat allerdings noch ein Brennstoffzellenfahrzeug im Programm. BMW hat den i3 und zwei Plug-In Hybriden im Programm.

Doch während die dt. Hersteller direkt mit einbezogen wurden, musste man bei den Importeuren jetzt erst einmal den Taschenrechner bemühen. Lohnt sich die E-Auto Förderung der Bundesregierung? Nissan und Renault haben bereits zugesagt, bei Mitsubishi rechnet man derweil noch. Eine Entscheidung über die Förderung beim Mitsubishi Outlander PHEV und dem EV erwarte ich persönlich in der kommenden Woche.

Bis wir also den Kaufpreis des Mitsubishi Outlander PHEV (nach Abzug der Fördermittel) kennen, beschäftigen wir uns heute mal mit den Fakten zur beschlossenen E-Auto Prämie:

Bundesregierung fördert Elektroautos und Plug-In Hybride

  • Starttermin ist der Mai 2016 (genauer Termin nicht bekannt!!)
  • Prämienberechtigt sind nur Elektrofahrzeuge und Plug-In Hybride. Hybride ohne externe Lademöglichkeit sind ausgenommen. Zudem muss sich der Hersteller an der Förderung beteiligen.
  • Förderung für Elektrofahrzeuge: 4.000 € (davon müssen 50% vom Hersteller übernommen werden!)
  • Förderung für Plug-In Hybride: 3.000 € (davon müssen 50% vom Hersteller übernommen werden!)
  • Förderung für Brennstoffzellen-Fahrzeuge: 3.000 € (davon müssen 50% vom Hersteller übernommen werden!)
  • Die Förderung im Ganzen beträgt 1.2 Mrd. Euro (davon müssen die Automobil-Hersteller: 600.000 Millionen übernehmen!)
  • Die Förderung läuft maximal bis 2019, bzw. bis der Topf leer ist.
  • Gefördert werden nur Fahrzeuge bis zu einem Neupreis von 60.000 €.

Bislang hat Mitsubishi den Outlander PHEV mit einem gänzlich eigenen „E-Auto Bonus von 4.000 €“ gefördert, man darf also davon ausgehen, dass man dort die Förderung mitgehen wird. Addiert man die 50% der 3.000 € Förderung der Bundesregierung auf die bislang angebotene Förderung, so könnten es schon bald 5.500 € sein, die Mitsubishi-Händler vom Listenpreis des Outlander PHEV abziehen.

Der Outlander PHEV würde damit bei 34.490 € starten! Und wir reden hier über einen SUV mit Allradantrieb, Platz für 5 und großen Kofferraum. Und bis zu 52 km elektrische Reichweite! Da warten wir dann gerne noch ein paar „Stunden“ auf die Bestätigung der „drei Diamanten-Marke“.

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Ein Kommentar

  1. Osman Memet
    2. Mai 2016 zu 13:14 Antworten

    Super , dass die Förderung endlich mal eine beschlossene Sache ist. Wurde ja auch Zeit.