E-Mobilität hat ein Problem: Uns!

E-Mobilität hat ein Problem: Uns!

Fahrbericht: Volkswagen Elektro-Golf – Das ist Seite 2 und bezieht sich mehr auf die Probleme im E-Alltag, als auf den E-Golf! (Zum Anfang zurück)

E-Mobilität hat ein Problemfeld: Den Alltag!

Die Revolution scheint so zum Greifen nah. Sicher, ein Grundpreis von 34.900 € ist auch für solvente Golf-Kunden erst einmal eine Hürde. Doch das richtige Problem der E-Mobilität fängt da an, wo die Testfahrt endet und der Alltag einziehen will.

Mit der theoretischen Reichweite von bis zu 190 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h sollte sich ein E-Golf als „grünes Wundermobil“ für den Arbeitsalltag definieren lassen. Der Flughafen in Frankfurt ist gut 90 km von der Heimat-Steckdose entfernt – an einem Montagmorgen um 6:00 darf der E-Golf den Pendler-Alltag beglücken. Leise. Elektrisch. Surrend aus der Hofeinfahrt heraus, die Nachbarn dürften nichts gehört haben – verglichen mit dem Anfahrgeräusch des E-Golf ist jeder Kaffee-Vollautomat eine Lärmbelästigung.

Die ersten 35 km geht es über Landstraßen, winklig, hügelig, voller Freude über den E-Antrieb. Der Rest führt über die Autobahn, Tempo 120 sollte es an einem Montagmorgen auf der A3 schon sein, sonst schieben einen die rumänischen Viehtransporter ohne mit der Wimper zu zucken von der rechten Spur auf den Standstreifen.

Der Flughafen Frankfurt ist fortschrittlich. Er besitzt drei Parkplätze für Elektrofahrzeuge, reserviert im P4 in der Bucht 222. Wenn ausnahmsweise keine Diesel-Firmenkombis auf den blau markierten Parkplätzen parken, dann stehen dort 2 Ladebuchsen für E-Mobile zur Verfügung.

1x 230 Volt Schuko und einmal 22kW Typ II. An diesem Montagmorgen stehen bereits ein Porsche Cayenne Hybrid (Plug-In) und ein Tesla auf dem Parkplatz und zapfen sich frisches Ionenwerk aus der Ladesäule. Der E-Golf parkt daneben. Ein schlechtes Gefühl begleitet ihn. Die Restreichweite ist nach der Autobahn-Etappe massiv eingedämpft – aktuell sollen es noch 75 km sein.

Mit der positiven Zuversicht, die Welt zu verbessern, E-Mobilität hat eben den Pendleralltag versüßt, mit einem Grinsen im Gesicht, bleibt die Hoffnung, bei der Rückkehr eine Packung Strom zutanken zu dürfen.

Der grausame E-Mobil-Alltag

Dienstagabend: 22:45 – Der Rückflug war verspätet. Der Arbeitstag war lang. Heim. Nur heim. Aber halt, da war ja noch etwas. Dem e-Golf dürstet es nach Strom. In Parkbucht 222 stehen nun zwei Tesla. Beide Ladebuchsen belegt. Da ist es wieder, das flaue Gefühl im Magen.

Dienstagabend 23:00 – Der Parkhaus-Pförtner zuckt auf  die Frage nach der nächsten Schnellladesäule nur mit den Schultern. Das Navigationsgerät kennt jedoch die Futtertröge der E-Mobilität. Und jetzt beginnt der richtige Frust des Weltverbesseres in spe.

Ladesäulen? Natürlich gibt es in der Metropole Frankfurt und auch in der kleinen häßlichen Schwester Offenbach eine ganze Menge davon. Die Hinweise im Volkswagen-Navigationssystem sind jedoch eindeutig: Hier nur mit Mitgliedschaft, dort mit einer RFID-Karte, die man an der Kasse abholen kann. Doch Öffnungszeiten und Ladewunsch stehen sich gegenüber wie der F.C. Bayern und 1860 München. Man spielt in der gleichen Arena, aber nicht zur gleichen Zeit.

Die Suche geht 10 Minuten weiter, Typ II Stecker sollte es schon sein, der mögliche CCS-Schnelllader des VW ist gar nicht zu finden. Gut, ein ChaDeMo-Schnelllader wäre in Rüsselsheim bei der Firmenzentrale von Mitsubishi, der Dauertester PHEV tankt dort hin und wieder, aber nein – die Automobil-Hersteller glauben wirklich, drei unterschiedliche Stecker-Standards wären eine gute Idee. Per Schnellladung wären 80% in 30 Minuten erreicht – ein Kompromiss, ein tragfähiger. Eventuell daneben ein Fastfood-Restaurant, für eine heiße Tasse Koffeein – während man überlegt, wie sich die Gesellschaft selbst nur so unfähig beim Zeitenwechsel anstellen kann.

test volkswagen e-Golf 07 fahrbericht Elektro-Golf

E-Mobilität – Der Zeitenwandel entpuppt sich als Ebbe und Flut

Die nächste Typ II-Säule auf dem Weg nach Hause, wenigstens ganz grob die gleiche Himmelsrichtung, befindet sich bei den Stadtwerken von Offenbach. Das Navi kennt die Route, im Eco-Modus auf Schleichfahrt in Richtung Offenbach.  Der Eco-Modus reduziert die Leistung des Elektromotors auf 95 PS und die Klimaanlage arbeitet gedrosselt. Es war ein heißer Tag, in der Nacht jedoch kein Problem!

Am Ziel beginnt die Suche nach der „Zapfsäule“. Zu finden ist nur ein Loch im Boden, umzäunt. Pech gehabt. Die nächste freie Säule? Wenige hundert Meter entfernt befindet sich ein Tesla-Store, die müssten doch, da sollte doch … Im Eco-Modus zum Tesla-Store. Im dunkelsten Hinterhof Offenbachs befinden sich zwei Wallboxen. Kein Bewegungsmelder schaltet Licht an, der Golf spendet ein wenig Licht, das Typ II-Kabel verbindet die Wallbox am Tesla-Store und den Golf. Die Ionen tröpfeln durch das Ladekabel.

Es ist 23:20, Hunger. Müdigkeit. Zu viel Wartezeit. Die Lieferando App funktioniert. Dass man als Lieferort „Vor dem Tesla-Store“ angibt, wird akzeptiert. Während der Burger gebraten wird, zapft der E-Golf weiter frisches AC von der Wallbox. Ganz ohne Abrechnung, ohne Schlüsselkarte, ohne Mitgliedschaft. Immerhin.

Als der Burger vom Lieferdienst kurz vor Mitternacht gebracht wird, zeigt der Elektro-Golf eine Restreichweite von 81 km an. Das Navi berechnet 76 km für die kürzeste, die absolute ECO-Route.

Als der E-Golf gegen Mitternacht lautlos vom Tesla-Hof rollt, fährt er im Eco-Plus-Modus. Der E-Motor leistet nun noch 75 PS, die Klimaanlage ist deaktiviert, glücklicherweise darf man das LED-Licht des Golf weiter nutzen. Das Umschalten auf den Eco-Plus Mode hat 5 Bonus-km gebracht. Doch schon die Schnellstraße aus Offenbach heraus entpuppt sich als fiese Falle. Noch 10 km vor Kahl am Main schreit das Navigationsgerät: „Das Ziel liegt außerhalb ihrer Reichweite – Wollen Sie eine Ladesäule suchen?“

Sicher. Bitte. Das Spiel beginnt von vorne. Mitgliedschaft. RFID-Karte. Öffnungszeiten. Die Stadt Kahl bietet eine Ladesäule, die Navigation führt kurz nach halb eins dorthin. Zugeparkt. Keine Chance, den E-Golf dort anzudocken. Die nächste Ladesäule – irgendwie auf dem Weg nach Hause, befindet sich nun in Aschaffenburg. Das Navigationsgerät meldet: Einfach nur die Rufnummer anrufen, dann kann „gezapft“ werden.

Mit 21 km Restreichweite rollt der Testwagen an die Ladesäule. Es ist kurz nach 1 in der Nacht. Motten umtanzen das Licht der Straßenlaterne, der E-Golf hat mehrfach Alarm geschlagen, Achtung Reichweite ungenügend, Achtung reduzierte Leistung. Seine anfängliche Leidenschaft zum Sprinten hat sich zu einem mühevollen Kampf gegen die Elemente gewandelt.

1:15 – Aschaffenburg Landratsamt, der E-Golf zapft sich an der 22 kW-Ladedose frischen Wechselstrom. Die Sitzlehne des Fahrersitzes geht derweil in die Horizontale über. Als die blaue Stunde anbricht, verspricht der Elektro-Golf eine Reichweite von 46 km. Bis nach Hause sind es noch 35 km.

Die Straßen sind leer, der Elektro-Golf im Eco-Plus Modus kein Hindernis, wenngleich die Lethargie der 75 PS (1.585 kg Leergewicht) an den Nerven zehrt. Aber es ist ein wundervoller Sommermorgen. Als es in den Spessart geht, schleicht der E-Golf mit Tempomat 45 über die Landstraße, den ersten Berganstieg hinauf. Tempomat auf 35 km/h, die Vögel zwitschern. Unfassbar, wie viel man bei diesem Tempo und geöffneten Fenstern (Klimaanlage off!) von der Welt um sich herum aufnimmt.

Als der höchste Punkt der Reiseroute erreicht ist, hat der E-Golf bereits wieder alle Phasen seiner Reichweiten-Panik durchgespielt, nur eine Ladesäule auf der Reiseroute kann er nicht mehr anbieten. Tempo 30 – der Himmel wechselt von dunkelblau in warmes, leichteres blau. Blau – die Farbe der Elektromobilität. Blau schimmert auch das VW-Logo am Elektro-Golf.

Mit einem theoretischen Minus von 11 km rollen wir die ersten Meter wieder bergab. Rekuperieren maximal vor jeder Kurve, lassen dennoch die Reifen wimmern, um nur kein Gramm aus der Bewegungsenergie zu verlieren. Rollen lassen ist angesagt. Rekuperation und „rollen lassen“ wirken. 6 km Restreichweite am Ortseingang. 7 km Restreichweite im eigenen Hof.

Fazit zu dem Test mit dem E-Golf

Ach so innovative Unternehmen zeigen sich als „dümmste anzunehmende Bremser“. Unsere Gesellschaft entpuppt sich als unfähig für den Energiewandel. Nicht das Elektroauto an sich ist das Problem, nein, es sind Flughafenbetreiber, die bei 14.000 Parkplätzen genau eine Typ II Steckdose anbieten. Es sind Stromversorger, die „veröffentlichte“ Stromtankstellen über Nacht abreißen. Es sind Energieversorger, die keine Sorge darüber tragen, ob man ihre Ladesäulen erreicht.

Es ist aber auch eine Automobil-Industrie, die sich im Chaos der Steckernormen verrannt hat. Und das ist so unfassbar deprimierend.

Denn eigentlich sind Elektroautos unfassbar faszinierende Fahrzeuge und der E-Golf ein Paradebeispiel dafür, wie leicht der Umstieg sein könnte. Man muss sich nicht an Experimentalfahrzeuge und grobschlächtige Design-Experimente gewöhnen, es gibt diese „richtigen“ Elektromobile. Sogar bei dem VW-Händler im Nachbar-Ort.

Nur wir, die Gesellschaft, wir versagen gerade auf der ganzen Linie! Und das ist am Ende eines Auto-Tests auf mein-auto-blog mal ein ganz anderes Fazit.

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12 Kommentare

  1. e-smartConnect: So will VW E-Autos laden lassen! › Mein Auto Blog
    18. August 2015 zu 08:41 Antworten

    […] mit einer Reichweite von „gut 500 km“ Autos anbieten. Das ist schön. Zeigte der Test mit dem Volkswagen E-Golf doch: Fahrend macht dieser „Ionen-Schub-Generator“ mächtig Spaß, beim tanken hört er […]

  2. Michael
    14. Juli 2015 zu 19:07 Antworten

    Hallo Bjoern,
    sehr interessante Berichterstattung. Das Reichweitenproblem wurde bisher bei Tests zwar angesprochen aber es waren eben „nur“ Testsitustionen. Hier wird es als ein bestehendes Alltagsproblem beschrieben und das verdeutlicht die Problematik m. E. am besten.
    Ich bin gespannt, ob und wie Auto- und Akkuhersteller dem entgegen wirken werden. Auch die noch sehr maue Infrastruktur an Ladestationen hat noch Handlungsbedarf. Ich persönlich halte die Elektromobilät für eine von vielen Alternativen, nicht aber für die einzige für den Antrieb der Zukunft.

    Gruß Michael

  3. Driver1976
    14. Juli 2015 zu 14:59 Antworten

    Ok doch eine etwas umfangreichere Antwort: Die Versorgung im Raum Frankfurt ist ja noch einigermaßen gut (den Offenbach Teil nehme ich übrigens persönlich übel =) ). Hier auf dem Land im Kreis Darmstadt-Dieburg ist das Ganz doch einen Tick schlechter. Wobei Darmstadt hier eine angenehme Ausnahme darstellt ! Wir tragen uns mit dem Gedanken schwanger auch ein eAuto anzuschaffen. Aufgrund der schlechten Versorgung und der Wohnungssituation wo keine eigene Starkstromtankstelle möglich ist wird es aber wohl ein Kompromiss. Also ein Hybrideauto. Hier ist die Auswahl aber mehr als schlecht wenn man ein Familienauto mag. Toyota Prius, Golf GTE oder ein Outlander Hybrid sind spontan die Autos die in Reichweite sowohl einen Händler als auch die nötige größe haben und nicht unendlich teuer sind. Den Teil in den Kommentaren das der eGolf *kein Elektroauto* wäre verstehe ich übrgiens nicht. Wie hier schon angemerkt wurde ist der eGolf ein ganz hervorragendes Konzept für ein Elektroauto. Keine aufwendige, teure und umwelttechnisch zweifelhafte Konstruktion wie der i3, kein UFO das die Kunden abschreckt wie ein Zoe, gute elekrische Reichweite (300km sind schon angekündigt für 2016) und ein Auto welches man am selben Band wie den Rest der Flotte bauen kann. Das ist für mich der inbegriff für künftige und vor allem Massenmobilität. Dank dem MQB wird der Golf wohl überall als eGolf produzierbar sein wenn die Nachfrage steigen sollte. Der Kunde bekommt etwas was er kennt und das steigert die Akzeptanz. Der Wagen hat, bis auf ein etwas Rückständiges Ladesystem, alles was ein eAuto ausmacht. Ich sehe keinen Nachteil. Wobei mich die Verkaufszahlen und die Gewinnrechnung schon interessieren würden.

    • Bjoern
      Bjoern
      14. Juli 2015 zu 16:29 Antworten

      ..und zum Thema Offenbach ;) – liege ich soooo falsch?

      Gruß an den Main!

  4. Driver1976
    14. Juli 2015 zu 12:11 Antworten

    Warum soll der eGolf kein Elektrofahrzeug ? Ich finde sogar das es eines DER Elektrofahrzeuge ist. Wie hier schon mal geschrieben ein Versuch ein eFahrzeug eben nicht als Ufo und Sonderling zu konstruieren sondern auf einer Linie mit den normalen Fahrzeugen. Ein alltagsfähiges und gefälliges Auto das die Kunden nicht abschreckt. Dies sollte über kurz oder lang wesentlich zur Erdung der Fahrzeuge beitragen sprich: Kosten sinken und große Stückzahlen wären theoretisch kein großes Problem. Der eGolf macht diese Fahrzeugklasse saloonfähig für eine große Öffentlichkeit. Für nächstes Jahr ist bereits die neue Ausbaustufe mit etwa 300km Reichweite angekündigt. Wenn der Preis gleich bleibt ein weiterer großer Schritt in die richtige Richtung. Wenn nun noch ein vernünftiger Lader nachgereicht wird wäre es eine super Sache.

    • Bjoern
      Bjoern
      14. Juli 2015 zu 16:20 Antworten

      Es ist einfach die Lade-Infrastruktur an der es hängt und da müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen. Die Gesellschaft muss anfangen und weiter denken …

  5. Benny
    13. Juli 2015 zu 19:01 Antworten

    Auch wenn der Artikel gut gemeint ist, bleibt der fade Beigeschmack dass hier wieder die „Reichweitenangst“ geschürt wird. Das letzte Argument der Öl-Lobby. Und dann auch noch anhand am Beispiel vom E-Golf, eines der Elektrofahrzeuge welches gar keines ist sondern eher VW’s Versuch sich eine weiße Weste zu ergattern und gleichzeitig die Elektromobilität im Keim zu ersticken.
    Aber ich gebe Ihnen Recht. Während Tesla fast jede Woche neue Supercharger eröffnet und alle Patente frei zur Verfügung stehen, wo bleiben die anderen Pioniere die ernsthaft die E-Mobilität nach vorne bringen wollen? Gemeinsam-einheitlich-sinnvoll!

    • Bjoern
      Bjoern
      13. Juli 2015 zu 19:04 Antworten

      Mir geht es nicht um die „Reichweiten-Angst“. Die hätte ich in einem Jaguar F-Type V8S in den Schweizer Alpen auch, mir geht es darum, dass sich alle gerne das grüne Mäntelchen der Innovationen umhängen, dann aber plan- und Aktivitätslos zuschauen.

      Flughafen FRAnkfurt ist das Paradebeispiel: Eine TypII-Säule bei 14.000 Parkplätzen! Je geht es noch?

  6. Matthias Findeis
    13. Juli 2015 zu 17:44 Antworten

    Wahnsinn, hier nimmt wieder ein Journalist für sich in Anspruch, dass er die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen testet.
    Ich habe seit fast ein Jahr ein Elektrofahrzeug und ich habe noch nie solche Probleme gehabt.
    Als Pendler kenne ich mein Verbrauch, die Strecke und meine Stromtankstellen.
    Selbst unvorhergesehene Extraturen kann man zumindestens im Raum München ohne Probleme meistern.

    • Bjoern
      Bjoern
      13. Juli 2015 zu 18:21 Antworten

      Im „Raum Münchnen“. Ja, das ist doch prima. Aber so lange es einen so tiefen Kennenlernprozess bedarf, bis der Umstieg klappt, so lange wird E-Mobilität die Ausnahme sein. Und genau das prangere ich an. Das der E-Mobilist sich davon auf die Füße getreten fühlt, wundert mich.

      Beschreibt aber auch die unsinnige Lagerbildung zwischen Benzin- und E-Fraktion.

  7. Tim Giesecke
    13. Juli 2015 zu 09:53 Antworten

    Ein wahres Wort, lieber Bjoern. Man könnte meinen, die Industrie WILL die Elektromobilität gar nicht. Dabei könnte es so einfach sein. Weg mit dem RFID-/Chip-/Karten-/Schlüssel-Chaos, her mit 24h-verfügbaren und erreichbaren Ladedosen, her mit dem einheitlichen Anschluss und her mit mehr Parkplätzen… Aber so!?