Erste Fahrt: Smart fortwo und forfour – endlich erwachsen

Erste Fahrt: Smart fortwo und forfour – endlich erwachsen

Zehn verschiedene Motor-/Getriebekombinationen stehen zur Verfügung

 

Stadtflitzer wird erwachsen

Stadtflitzer wird erwachsen.

Vor einem halben Jahr hat der Mercedes – Ableger Smart die neue Generation der fortwo- und forfour-Familie vorgestellt. Weltweit kletterten die Verkaufszahlen  von Januar bis Mai hierdurch um satte 22,7 Prozent. In Deutschland sogar um mehr als das doppelte, nämlich um 50 Prozent. Jetzt erweitert Smart das Stadtauto um jeweils einen Motor sowie ein Doppelkupplungsgetriebe. Hinzukommen wird außerdem eine Smartphone-Integration per Spiegelung auf das Fahrzeug-Display. Den Anfang macht nun der Smart fortwo mit einem Einstiegspreis von 10.335 Euro.

Smart setzte sein Erfolgskonzept mit mehr als 1,6 Millionen verkaufter fortwo Einheiten weltweit durch. Weiteres Wachstum verspricht man sich im Hause Daimler von den Markteinführungen in China (August) und USA (September). Der Smart fortwo / forfour ist das kleinste Stadtauto, das bei Leuten aller Altersschichten sehr beliebt ist und keineswegs nur als Zweitwagen genutzt wird. Um dem Anspruch der Kunden gerecht zu werden, haben die Smart-Bauer in allen Belangen an dem Fahrzeug gearbeitet. Das beginnt schon beim Design mit seinem Alleinstellungsmerkmal, bei dem man Veränderungen bei den Farben der bodypanels sowie der Fahrgastzelle und Kühlerverkleidung vorgenommen hat.

Großes Marken Logo

Großes Marken-Logo.

Bei unserer Begegnung mit dem Smart fortwo macht der kleine Stadtflitzer einen bemerkenswert erwachsenen Eindruck. Auffällig ist das markante Frontdesign mit dem großen Lufteinlass und dem Markenlogo, das jetzt noch mehr Präsenz findet. Eine gute Figur macht der Stadtflitzer auch am Heck, dessen kräftige Stoßfänger für eine moderne, fast schon elegante Optik sorgen.

Beim Antrieb konzentriert sich der schwäbische Autobauer ausschließlich auf Benzinmotoren. Eine Dieselvariante ist, wie auch schon bei anderen Fahrzeugen seiner Kleinstwagenklasse, kein Thema. Für erste Testfahrten des fortwo und forfour stand jeweils der Einliter-Benziner mit 90 PS und Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung.

1 Smart kommt auf 100 Kölner Mitbürger

1 Smart kommt auf 100 Kölner Mitbürger.

Die 135 Newtonmeter des größten Benziners, die bei 2500 Umdrehungen anliegen, sind nicht nur für den reinen Stadtverkehr völlig ausreichend. Im urbanen Verkehr rund um Köln kommen wir auch recht zügig voran. In Verbindung mit seiner sehr direkten Lenkung und seinem kleinen Wendekreis von weniger als sieben Metern lässt sich das Fahrzeug sehr leicht dirigieren und komfortabel fahren. Lastwechsel sowie kleinere Fahrbahnunebenheiten werden souverän genommen. Selbst kleinere Autobahnstrecken bereiten Fahrspaß. Das neu angebotene Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe lässt uns den „Kleinen“ recht sportlich fahren. Lediglich die fünfte Stufe fühlt sich ein wenig zu lang übersetzt an. Die vom Hersteller angegebenen 4,1 Liter Verbrauch sind auf der Testfahrt in greifbarer Nähe.

Beim Einsteigen im fortwo haben sowohl Fahrer als auch Beifahrer großzügig Platz, im Fond stellen wir fest, dass es für größere Menschen doch etwas unbequem werden kann.

Interieur mit Farbenspiel

Interieur mit Farbenspiel.

Das Farbenspiel zwischen anthrazit und orange sowie die sehr gute Verarbeitung aller Materialien geben uns ein positives Gefühl. Alle Informationen, die uns das Fahrzeug zur Verfügung stellt, sind gut ablesbar und verständlich.

Mit der neuen Generation des Smart fortwo und forfour hält auch die zeitgemäße Smartphone-Integration per MirrorLink Einzug. Damit lassen sich kompatible Smartphones ins Fahrzeug integrieren und deren Inhalte auf den Bildschirm des Fahrzeuges spiegeln. Unterstützt werden vom System Apps wie Internetradio und Musikentertainment sowie Hörbücher und Echzeit-Verkehrsinformationen.

Mit allen Motorisierungen startet der Smart fortwo und forfour mit einer Ausstattung, die dem Anspruch an ein komplettes Auto gerecht werden sollte. Die Preisspanne startet dabei von 11.725 Euro (fortwo 1.0 Liter „passion“) bis zur Topvariante „proxy“ mit gleicher Motorisierung für 14.325 Euro. Darüber hinaus gibt es als Optionen ein „Sport-Paket“ (Leichtmetallräder, Sportfahrwerk, Multifunktions-Sportlenkrad) für 575 Euro, ein „LED und Sensor-Paket“ (H4-Halogenscheinwerfer, Nebelscheinwerfer, Regen-und Lichtsensor) für 510 Euro und ein „Cool & Media Paket“ (smart Media-System mit kapazitivem Multi-Touch- Display 17,8 cm, Freisprecheinrichtung, Audio Streaming für Musikübertragung, Navigationssystem mit Kartenmaterial Full Europe inkl. 3 Jahren) für 1.700 Euro.

Fazit:

Mit der neuen Generation des Smart fortwo und forfour ist der Autobauer aus Stuttgart seinen Mitbewerbern wieder einen Schritt voraus. Zeitgemäßes Design, Fahrsicherheitssysteme, Motorisierung und Antrieb sowie Funktionalität machen den Stadtflitzer richtig erwachsen.

Smart - den Mitbewerbern einen Schritt voraus

Smart – den Mitbewerbern einen Schritt voraus.

Smart fortwo „prime“ mit twinamic:

Verkaufsstart:  Juli 2015
Basispreis:  10.335 €
Motorleistung:  66 kW (90 PS)
Antrieb und Getriebe:  Sechs-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe
Beschleunigung:  11.3  Sekunden von 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.1 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  155 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  2.695, 1.663, 1.555, 1.873 mm
Fotos im Artikel: Stefan Beckmann Titelbild:Stefan Beckmann

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Ein Kommentar

  1. News: Sondermodell Smart Edition Blackbuster – Das kleine Schwarze › Mein Auto Blog
    21. Juli 2015 zu 17:25 Antworten

    […] Smart Fortwo und Forfour haben sich schick gemacht: Die Sondermodelle Edition Blackbuster tragen innen wie außen die elegante Nicht-Farbe. Zum speziellen Blechkleid gesellen sich weitere Extras wie Polsterung in Lederoptik, sowie das Cool & Audio-Paket, das Sound-System, Freisprecheinrichtung sowie Klimaautomatik enthält. […]