Fahrbericht: Subaru jetzt im 2.0 Liter Box(er) – Ring

Fahrbericht: Subaru jetzt im 2.0 Liter Box(er) – Ring

Fahrbericht: Subaru jetzt im 2.0 Liter Box(er) – Ring Stefan Beckmann

Bewertung

Karosserie
Fahrkomfort
Motor & Getriebe
Fahrdynamik
Kosten & Umwelt

Summary: Das 2.0 Liter Boxer Dieselaggregat mit Abgasnorm 6 ist nicht nur völlig ausreichend. Er bildet eine gute Kombination aus Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit.

3.2

2.0 Boxer-Diesel, der Gewinner im Ring

Benutzerbewertung: 4.3 (1 Stimmen)

Das Markengesicht von Subaru repräsentiert der Forester auf dem deutschen Markt bereits seit 1997. Seit März diesen Jahres rollt er hierzulande auch auch mit dem Zwei Liter Boxer Diesel und Lineartronic über die Straßen. Der japanische Hersteller, dessen Allradkompetenz unbestritten ist, versteht unter Lineartronic ein kontinuierlich variables Getriebe, kurz auch CVT-Getriebe genannt. Subaru setzt seit 2009 auf diese Art des Automatikgetriebes und stattete erstmals 2013 den Outback damit aus. Der Einstiegspreis für den Forester 2.0 Boxer Diesel liegt nun liegt bei € 32.200

Boxer an der Leine

Test: Subaru Forester 2.0 Boxer-Diesel „Sport“ mit Lineartronic

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Boxer Diesel mit Lineartronic.

Als Subaru den Forester vor 18 Jahren einführte, kam die 1. Generation noch als vierradgetriebener Kombi daher. Erst im Laufe der Zeit, mit Einführung des SUV Segments und veränderten Kundenwünschen, wurde auch der Forester „erwachsen“.  Als Fahrzeug mit permanentem Allrad bildete er stets die Spitze in diesem Segment. Wurden in der 2. Generation (ab Herbst 2002) noch ausschließlich Benzinmotoren verbaut, führte man erstmals mit der 3. Generation (ab Frühjahr 2008) ein Zwei Liter Diesel Aggregat ein. 2013, mit Einführung der 4. Generation, hält ab diesem Jahr nun auch der Boxer Diesel mit Lineartronic Einzug im Forester.

Herzstück des Forester

Herzstück des Forester.

Ein hohes Maß an Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit wollten die Ingenieure aus Nippon im Forester mit seinen On- und Off-Road Fähigkeiten bieten. Dabei gaben sie sich auch zur Aufgabe, dass sich ein SUV sich nicht nur über die Vielzahl von Einsatzzwecken definiert, sondern generell seinen Nutzern ein stressfreies Fahren über große Distanzen sowie unter schwierigen Bedingungen offerieren sollte. Ob dies gelungen ist, konnten wir bei einem 14-tägigen Test mit dem Forester 2.0 Boxer Diesel mit Lineartronic erfahren.

Das Fahrzeug stellt uns 108 kW (147 PS) zur Verfügung. Dies scheint zwar bei einem Leergewicht von rund 1.6 Tonnen etwas wenig, aber bei einem Drehmoment von 350 Newtonmeter bei 1.600 bis zu 2.400 Umdrehungen werden wir schnell wieder entschädigt. Die Höchstgeschwindigkeit von rund 188 km/h konnten wir auf der einen oder anderen Autobahnfahrt sehr gut ausfahren und dem angegebenen Verbrauchswert von 6,1 Litern kombiniert kamen wir dennoch sehr nahe. Mit drei Motorisierungen bleibt der Antrieb beim Forester übersichtlich. Zu den beiden Benzinmotoren mit jeweils 2 Liter Hubraum reiht sich das 2.0 Liter Dieselaggregat. Alle drei Motoren sind vierzylindrige Boxer-Motoren. Subaru behält also seine Boxer-Philosophie bei und kann diese Technologie weiter optimieren. Aufgrund ihrer Bauweise können die Motoren niedriger eingebaut werden, was zu einem günstigeren Fahrzeugschwerpunkt führt. Dabei liefern der gleichmäßige Motorlauf und die höhere Laufruhe wichtige Argumente.

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Cockpit mit viel Übersicht.

Bereits beim Einsteigen bietet der Subaru Forester ein hohes Maß an Komfort. Die sehr tief angebrachten seitlichen Schweller ermöglichen es, bequem einzusteigen. Eine zusätzliche Stufe mit rutschfestem Belag macht es auch Kindern beim Ein- und Aussteigen einfacher. Generell haben bei den Abmessungen des Forester 5 Personen bequem Platz. Bei voller Bestuhlung sind die 505 Liter Ladevolumen mehr als üppig. Das Ladevolumen bei umgeklappten Sitzen bis zur Dachkante beträgt 1.573 Liter. Das macht einen Einkauf im Möbel- oder Baumarkt sehr einfach. Dabei lassen sich Gegenstände sehr bequem durch die große Heckklappe laden. Diese ist elektrisch bedienbar, entweder über einen Knopf am Armaturenbrett, der Fernbedienung des Fahrzeugschlüssels oder direkt an der Heckklappe.

Viel Platz für`s Geld

Viel Platz für`s Geld.

Um den Ansprüchen und Wünschen seiner Kunden gerecht zu werden, offeriert Subaru insgesamt sechs Ausstattungsvarianten – Trend, Active, Comfort, Exclusive, Platinum und Sport – mit verschiedenen Motor- und Getriebevarianten. Preislich startet der japanische Autohersteller mit dem Forester 2.0X Trend und 6-Gang-Schaltgetriebe bei € 25.900. Hierbei ist, wie bei allen Subaru Forester Modellen, serienmäßig der Allradantrieb „Symmetrical AWD“ erhältlich. Unser Testfahrzeug, den Forester 2.0D Sport Lineartronic, bekommt man man ab € 40.700.

Fazit:

Das 2.0 Liter Boxer Dieselaggregat mit Abgasnorm 6 ist nicht nur völlig ausreichend. Er bildet eine gute Kombination aus Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit.

Gute Kombination aus Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit

Gute Kombination aus Sicherheit, Fahrspaß und Zuverlässigkeit.

Subaru Forester 2.0 Boxer-Diesel „Sport“ mit Lineartronic

Hersteller:  Subaru
Typ:  Forester 2.0 Boxer-Diesel
Kasse:  SUV
Motor:  Boxer 4
Getriebe:  CVT-Schaltgetriebe
Antrieb:  Allradantrieb
Hubraum:  1.998 ccm
Leistung:  108 Kw (147 PS)
Drehmoment:  350 Nm bei 1600 – 2400 U/min.
Gewicht Fahrfertig:  1.636 kg
Von 0 von 100:  9.9 s
Höchstgeschw.:  188 km/h
Verbrauch (NEFZ):  6,3 Liter
CO2-Ausstoß (NEFZ)  163 g/km
Emmissionsklasse  EU 6
Effizienzklasse  C
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Fotos im Artikel und Titelbild: Stefan Beckmann

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Ein Kommentar

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    31. Juli 2015 zu 10:03 Antworten

    […] jeder Kompaktwagen – ausgerechnet aus dieser Gattung soll das letzte Auto kommen? Womit wir beim Subaru BRZ […]