Gas statt Diesel? Der neue Audi A 4 Avant

Gas statt Diesel? Der neue Audi A 4 Avant

Audi A4 Avant 002 CNGDie Form folgt der Umgebung. Passgenau schmiegen sich vier Tanks in unterschiedlichen Größen  in die aufgeschnittene Karosserie des neuen Audi 4 Avant. Vielleicht wollen die Ingolstädter bei der Präsentation des Kombis auch nur den Fokus vom Abgasskandal nehmen, wenn sie schon jetzt den Antrieb präsentieren, der erst Ende des nächsten Jahres das Motorenangebot des A4 Avant um eine CNG Variante erweitern soll. Mit einer Gas angetriebenen Reichweite von 500 Kilometern plus 450 Kilometer Auslauf, die der Benzinmotor beisteuert, dürfte dieser Antrieb die preisgünstigste Form der Fortbewegung mit dem schicken Lastenträger werden. Bei dessen Auftritt nunmehr im kompletten Blechkleid fällt auf, dass die Designer offensichtlich wenig Anlass zu gravierenden Änderungen gesehen haben. Warum auch, der Name Avant steht nun mal für schöne Auto und der Erfolg des Modells bestätigt das. Also weiterhin klare Flächen, etwas geschärftere Linien und ein behutsam wuchtiger gestalteter Kühlergrill, das war es auch schon für den B9, wie der 4,73 Meter lange und 1,84 breite Avant intern genannt wird.

Für die 1850 Euro Mehrpreis gegenüber der Limousine bekommt man mit 505 Liter Volumen 15 Liter mehr an Kofferraum, beim Zurücklegen der im Verhältnis 40 : 20 : 40 geteilten Rückbank sind es bis zu 1510 Liter. Serienmäßig verdeckt die elektrische Laderaumabdeckung das Gepäck und zieht sich beim Öffnen der Heckklappe wieder zurück. Nach erfolgreichem Einkauf lernt man die optional per Fußbewegung steuerbare Heckklappe ebenso zu schätzen wie die variabel faltbare Gepäckraummatte zur Aufteilung und zum Schutz der Ladefläche. Geht es auf eine längere Urlaubsfahrt, helfen Netze und Spannbänder sowie Teleskopstangen und Gurte das Gepäck verrutschsicher zu verstauen. Wem der Platz noch nicht ausreicht, der kann noch bis zu 2100 Kilogramm an den Haken nehmen. Innen herrscht sichtbare Perfektion, wie von Audi gewohnt. Durchweg hochwertige Materialien wurden für das horizontal ausgerichtete Cockpit in die Hand genommen. Musste es trotzdem mal Hartplastik sein, fühlt sich das soft und angenehm an.

Unter der Haube gibt es zum Verkaufsstart ab dem 13.November drei Benziner und vier Selbstzünder zwischen 150 und 272 PS. Der 2.0 TDI mit 150 PS und Sechsgangschaltgetriebe kommt mit dem um 120 Kilogramm abgespecken Kombi gut zu Recht, aber der 2,0 Liter TDI mit 190 PS und seiner feinen Siebengang S Tronic sorgt doch für noch mehr Fahrspaß. Der Sechszylinder 3.0 TDI bringt dann stolze 272 PS auf den Asphalt. Das freut zwar den ambitionierten Fahrer, weniger aber die Mitreisenden auf der Rückbank, zumal der Avant sich mit der neu abgestimmten elektromechanischen Lenkung ausgesprochen leicht durch die Kurven zirkeln lässt.

 

3 Kommentare

  1. Audi Q6 E-Tron – Elektro-SUV startet 2018 in Belgien › Mein Auto Blog
    24. Januar 2016 zu 12:06 Antworten

    […] Audi startet 2018 mit der Serienproduktion des Elektro-SUV Q6 E-Tron. Die batteriebetriebene Variante des geplanten SUV-Coupés der Mittelklasse wird im belgischen Werk Brüssel vom Band laufen. Der dort aktuell gebaute Kleinwagen A1 zieht im Gegenzug ins spanische Seat-Werk Martorell und verdrängt damit das Kompakt-SUV Q3 ins ungarische Györ. […]

  2. Glogic
    19. Dezember 2015 zu 17:05 Antworten

    Finde den Artikel alles andere als gelungen. Habe mir anhand der Überschrift mehr Informationen zu dem Antriebskonzept erhofft. Zudem bringt nicht der Benzinmotor 450km auslauf, sondern das Benzin. Der Ottomotor läuft auch mit gas. Anhand des textes könnte man denken es gäbe 2 Verbrennungsmotoren. Oder das zurückklappen der fondsitzrücklehnen. Für mich werden sie nach vorne oder umgeklappt. Klingt alles im großen und ganzen für mich wie ein finanzierter werbeartikel von audi. Moment. Wobei er dann wahrscheinlich besser geschrieben wäre. Daumen runter.

    • Bjoern
      Bjoern
      20. Dezember 2015 zu 08:34 Antworten

      Danke Glogic für das Feedback.
      Ich werde mit der Redakteurin über Dein Feedback sprechen!

      Beste Grüße,
      Bjoern Habegger | Gründer von mein-auto-blog