Meer. Salzgeschmack. Und das neue E-Klasse Cabriolet

Meer. Salzgeschmack. Und das neue E-Klasse Cabriolet

Du stehst am Strand und schmeckst den salzigen Geruch des Windes der über das Meer kommt. Im Bauch das warme Gefühl grenzenloser Freiheit. Und auf deinen Lippen den bitteren, Tränen durchtränkten Kuss deiner Geliebten.  Ich war noch nie am Meer.  Das ist doch jetzt nicht wahr! Du warst noch niemals einmal am Meer? Noch niemals einmal.  Da klopfen wir beide hier an die Himmelstür, saufen unseren Tequila – ich meine, wir sind Abnippel-Experten. Und Du, Du warst noch niemals einmal am Meer.  Noch niemals einmal.

Weißt Du denn nicht wie das ist, wenn Du in den Himmel kommst?

Im Himmel da reden die über nichts anderes als über das Meer und darüber wie wunder, wunderschön es ist. Sie reden über den Sonnenuntergang den sie gesehen haben. Sie reden darüber wie die Sonne blutrot wurde bevor sie in das Meer eintauchte. Und sie reden darüber wie sie spüren konnten, wie die Sonne ihre Kraft verlor. Und die Kühle vom Meer heraufzog.  Und das Feuer nur noch in ihrem inneren glühte.

Und du? Du kannst nicht mitreden, weil Du warst ja noch nie dagewesen. Du bist so ein abgefuckter Outsider da oben!

Und da kann man nichts machen?

„You’ve never been to the ocean? Then you better run, you’re running out of time.

Dieser wundervolle Dialog stammt nicht aus meiner Tastatur – er stammt aus meinem Lieblingsfilm: „Knocking on Heavens Door“ und er wird gesprochen von Till Schweiger in seiner Rolle als Martin Brest und Jan Josef Liefers als Rudi Wurlitzer.  Das Drehbuch und damit auch der Dialog stammt von Till Schweiger und dem Regisseur Thomas Jahn.

E-Klasse Cabrio Meer 612

Während die beiden Hautpdarsteller im Film ihren ganz eigenen Trip ans Meer in einem 230er Pagode Mercedes in Babyblau antreten, durfte ich meinen ganz persönlichen Ausflug ans Meer mit dem neuen E-Klasse Cabrio starten. Putzmunter noch dazu!

Im E400 ans Meer. Mitreden!

Rudi Wurlitzer und Martin Brest hätten ihre Freude am neuen E-Klasse Cabrio gehabt. Nun ist der Pagode-Daimler nicht zu verachten, aber die E-Klasse als Cabrio bietet den Komfort eines Coupés mit dem grenzenlosen Himmel eines Cabrios und darum ging es doch. Grenzenlos sein. Die Weite des Meeres, die Wärme der Sonne zu spüren und den Geschmack des Windes zu entdecken.

Mein Trip in der E-Klasse führte mich von Hamburg nach Sylt und an meiner Seite die Reise-Bloggerin Yvonne. Von Melancholie an Board keine Spur.  Daran konnte auch das wenig „Cabriofreundliche“ Wetter nichts mehr ändern. Denn das E-Klasse Cabrio ist vorbereitet für die Widrigkeiten des Nord-Deutschen Frühlings. Dank Aircap und Airscarf fühlen sich die Insassen auch bei offenem Verdeck eher gut behütet.

E400 Cabriolet

Offen noch geschlossen

Mercedes lässt die Passagiere im E-Klasse Cabriolet nicht im Wind stehen. Für Hardcore-Cabrio-Fans dürfte die Menge der Frischluft die bei ausgefahrenem Aircap noch in den Innenraum gelangt zu wenig sein. Die E-Klasse ist ohne festes Dach ein Cabrio das größte Rücksicht auf die Frisuren der Mitfahrer nimmt und dank dem behaglichen Komfortfeature „Airscarf“ kann man auch bei kühlen Witterungen und frischen Meeresbrisen noch offen fahren, ohne sich gleich zu verkühlen.

Aircap und Airscarf sind saudumme denglische Namen für wunderbar effektive Maßnahmen. 

E400 Pirelli P Zero

Dampf eher unter der Haube

Das Gesicht des Cabrios bekam mit dem Facelift die Anpassung an das neue Vier-Augengesicht, das nun mit nur noch einem Scheinwerfer-Hauptelement auskommen muss. Am Heck zog die neue Grafik der Heckleuchten ein und sowohl Front- als auch Heck zeigen deutlich zu welcher Baureihe im Hause sie sich dazugehörig fühlen.  Wirklich neu ist indes der Motor des E400. Ein V6 Bi-Turbo mit drei Liter Hubraum und 333 PS. Die 480 Nm des Euro 6 Triebwerks liegen zwischen 1.400 und 4.000 Umdrehungen an. Der Wunsch nach dem alten V8-Sauger hat sich damit erst einmal erledigt.  Wer es besonders eilig hat an das Meer zu kommen, der freut sich über die vMax von 250 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 5.3 Sekunden.

Das Meer

Sylt. Eine Ansammlung von Sand, Wind und Möwen. Dazu ein paar Insider-Kneipen und eine Menge Menschen die gerne dazu gehören wollen. Passender hätte der Ort für eine Cabrio-Präsentation nicht gewählt werden können. Das neue – theoretisch – viersitzige Cabrio fühlt sich wohl an diesem Ort. Wer noch nie am Meer war, der kann es kaum besser treffen, als im offenen E400 in Richtung Sylt zu fahren. Die Details passen einfach perfekt zusammen.

E400Cabriolet

Der Genuß

Man hört die Möwen kreischen und man schmeckt das Salz in der Luft.  Cabriolet fahren auf Sylt, vermutlich die schönste Art seine ganz eigene Erfahrung mit dem Meer zu machen und wer lieb fragt, der bekommt auf Sylt sogar einen Platz am Strand angeboten, wo er im Auto sitzen bleiben kann, während die Sonne blutrot wird und in das Meer eintaucht.

Nur von der Kühle wird er dank Airscarf, Aircap, Sitzheizung und wohligem E-Klasse-Komfort nichts spüren, aber eventuell reicht das schon aus, um „da oben“ mitreden zu können?

 

 

 

 

 

 

 

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