Mercedes-Benz SLK 250 cdi – Der Diesel-Roadster

In diesem Fahrbericht sind gleich 2 Premieren enthalten. Zum einen enthält der Fahrbericht eine Bewertung per „High-Score“ Methodik, und zum anderen geht es um den ersten Diesel-Roadster aus dem Haus von Mercedes-Benz. High-Score? Diesel-Roadster? Keine Sorge – beides hat irgendwie einen Sinn.

Tausche Dach gegen Drehmoment.

Sexy Eisdielen-Rockstar sucht sparsamen Diesel? So richtig sinnvoll erscheint die Kombination eines sexy Roadsters und einem Antrieb aus landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen nicht. Weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick. Aber mal ehrlich… Das Bällchen Eis ist teurer geworden und Sonnencrème kostet auch Geld. Warum also nicht einfach am Kraftstoff für den sportlichen, zweisitzigen Begleiter sparen? Im Falles des SLK 250cdi muss man noch nicht einmal auf die sportlichen Verdachtsmomente verzichten – mit 204PS und über 500Nm kann man, wenn man will, auch flott unterwegs sein. Will man?

Gerade im Kaltstart erinnert sich das Langzeit-Hirn des Fahrers jedoch viel zu schnell  und beängstigend  automatisch  an die Vielzahl der zurückgelegten Taxi-Kilometer. Zu typisch ist die Verbindung von Daimler-Stern und nagelndem Dieselmotor in den Synapsen des Fahrers.

Die Schuld hieran trägt nicht der Dieselmotor, sondern schlicht die Erwartungshaltung des Fahrers bezüglich der Klangkulisse eines sportlich gezeichneten Zweisitzer. Ist es also nur eine Frage der Umgewöhnung? Oder ist es schlicht ein Ding der Unmöglichkeit,  einen Roadster mit Dieselmotor zu fahren? Diese Frage steht im Mittelpunkt und am Ende dann hoffentlich auch eine Antwort.

Fakten zum Testwagen:

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  • Modellbezeichnung: Mercedes-Benz SLK 250 CDI BlueEFFICIENCY Roadster
  • Ausstattung: Memory-Paket, Spiegel-Paket, Sport-Paket AMG
  • Testwagenpreis: 62.463,10€
  • Grundpreis Baureihe: 39.400,90€
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  • Hubraum: 2.143 ccm³
  • Leistung: 204PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 243km/h
  • Beschleunigung: 0-100: 6,7 Sekunden
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204PS und 500Nm - genug Argumente

204PS und 500Nm – genug Argumente

Das sagt „auto-news.de“ über das Fahrzeug: Aber am schönsten ist es ohnehin auf Landstraßen. Lkws werden plötzlich zum willkommenen Anlass, mit Vollgas vorbeizuziehen. Der CDI reagiert mit einer Brutalität… – Zitat-Auszug

Design außen: „Eisdielen Besucher sind beeindruckt.“

Mit der dritten Generation des kleinen Roadsters hat Mercedes-Benz zurückgefunden zu einer eigenen Formensprache mit klarem Layout, einer prägnanten Front und einer geradezu nach  maskuliner Aufmerksamkeit flehenden Abkehr vom Kindchen-Gesicht der ersten Klasse und der peinlichen Formel 1 Anspielung der zweiten Generation.  Die Proportionen stimmen, wenn auch in der Seitenansicht die Keilform unter den Crash-Anforderungen und der Berücksichtigung des Fußgängerschutzes und der damit einhergehenden hohen Nase gelitten hat.  Volle Aufmerksamkeit erhält der Hintern des sexy Roadsters.  Mit zwei kraftvoll ausgeformten Endrohren links und rechts, einer Abrisskante nach Münchner-Vorbild im Heckdeckel und den elegant eingeformten Rückleuchten, besticht die Rückansicht durch stimmige Proportionen.

Bewertung: 7  von 10 Punkten | Eisdielen-Besucher hätten 10 von 10 Punkten vergeben!

Design innen: „Willkommen im Land der Düsenwürmer“

Im Testfahrzeug war der Glanz nicht künstlich. Was nach Aluminium aussieht, war Aluminium – oder perfekt kaschiert. Das sportliche, straff sitzende schwarze Leder mit der aufpreispflichtigen roten Doppelnaht gehört zur Klasse der Fingerkuppenschmeichler. Im AMG-Paket enthalten: Ein wunderbares 4-Speichen Lenkrad mit viel Aluminium und einem wulstig dicken Lederlenkradkranz. Einzig die Schaltwippen an der Rückseite aus popeligem Kunststoff dürfen als Fehltritt der Innenraumgestaltung gewertet werden. Stimmig im sportlichen Design-Mix aus Aluminium und Leder wurde der gesamte, eher übersichtliche Innenraum ausstaffiert. Wobei Mercedes-Neulinge mit der Vielzahl von Schaltern, Hebelchen und Tastern zu Beginn der Eisdielen-Tour überfordert sein dürften. Besonders geil: Die Lüftungsdüsen im Düsen-Design.

Bewertung: 9 von 10 Punkten | Captain Kirk wäre stolz auf die Schalter-Vielfalt!

Fahrleistungen & Fahrgefühl: „Traktor auf Amphetaminen.“

Der kleine Dieselmotor bringt eine gehörige Portion Drehmoment in den übersichtlichen Roadster. Wichtiger als die 204PS Leistung sind die jederzeit gut einsetzbaren 500Nm Drehmoment. Auf der Drehmoment-Welle in der Größenordnung eines V8-Benziners lässt es sich betont lässig cruisen. Wer das Diesel-Potentiometer nur sanft durch die Sommerlatschen streichelt, der wird nicht zum Verkehrshindernis – grummelt aber locker unter der 2.000 Drehzahlmarke durch die Gänge. Es ist die Kraft eines modernen Dieselmotors, die in unerwarteter Perfektion zum Antrieb eines handlichen Zweisitzers geeignet ist. Vermisst wird nur die auditive Bestätigung des Oben-Ohne-Drivestyle durch einen gewohnten Viertakt-Verbrennungsmotor, gerne mit Hubraum größer als 5 Liter.

Ebenso wenig zum cremigen Drehmoment-Wellenreiten geeignet: Das ungehörig straffe – zum Glück – aufpreispflichtige AMG-Sportfahrwerk schüttelt auf schlechten Landstraßen den letzten Rest an Coolness aus dem Eisdielen-Cruiser.  Perfekt hingegen das High-Speed Fahrverhalten. Mit Tempo 245 durch die Kasseler Berge oder über die 3-Spuren der Autobahn zwischen Nürnberg und München. Ganz egal ob offen oder geschlossen – der Diesel dreht alle 7 Gangstufen mit echter Leidenschaft durch und lässt den vom straffen Fahrwerk auf der topfebenen Autobahn beruhigend ruhig liegenden, großen Stern im Kühlergrill mit immer mehr Macht durch den Wind schneiden.

Die Vorderachse besticht durch eine unerwartete Sensibilität, frei vom vermutet hohen Gewicht des Dieselmotors auf ihr. Derart feinfühlig lassen sich Landstraßen räubern und Kurven im Scheitelpunkt anvisieren. Die Lenkung ist eine Wucht. Eine Wucht ist auch die Kraft des Motors, die in niedrigen Gängen und auf Straßen mit geringem Reibwert, gerne Mal für rauchige Momente sorgt, trotz Diesel-Partikelfilter. Es ist teurer Gummi, der mit der Leistung und dem geringen Gewicht auf der Hinterachse nicht fertig wird und  durch kleine Momente der Haltlosigkeit auffällt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten | Nie war ein Traktor-Motor sexy verpackt.

Alltagsfaktor: „Die Diva vor dem Supermarkt.“

Der Alltag könnte so schön sein, wäre man immer ohne Zeitdruck und bei Sonnenschein und milden Temperaturen unterwegs. Hierfür wäre der SLK auch als Diesel ein feiner Kollege, doch mit dem begrenzten Platzangebot und der Tatsache, nicht jeden Tag offen fahren zu können, darf man realistischerweise sagen: Die Zielgruppe derer, die sowohl vor der Eisdiele als auch vor dem Supermarkt parken und jeden Tag im SLK unterwegs sein werden, ist eher übersichtlich.

Bewertung: 2 von 10 Punkten | Gewöhnungsbedürftige Mischung.

Serien-Ausstattung: „Schwäbischer Geiz“

Kein Xenon. Eine einfache Klimaanlage. Nur ein simples Radio und geschaltet wird mit einem manuellen 6-Gang Getriebe. Die Ähnlichkeiten mit dem Testwagen sind da verschwindend gering – eine Beurteilung der Basis-Version ist daher kaum möglich.

Eine klare Aussage hingegen: Unser Testwagen hat es geschafft, den Basispreis von 39.400,90 Euro auf über 62.000 Euro zu treiben. Wer sagte, ein Daimler wäre ein Schnäppchen?

Bewertung: 2 von 10 Punkten | Jeder Euro zählt!

Beeindruckendes Schauspiel, das Klappdach bei der Arbeit.

Beeindruckendes Schauspiel, das Klappdach bei der Arbeit.

Motor: „Drehmoment-Protzer“

Daimlers aktuellste selbstzündende Allzweckwaffe hört auf den Namen OM651 und wird im SLK als 2.1 Liter großer Doppel-Turbo Diesel verwendet. Aber ebenso in den Baureihen ML, E, C, S, GLK und CLS verbaut. Mit 204PS und 500Nm wird auch im SLK250CDI die stärkste Entwicklungsstufe dieser Dieselmotor-Baureihe verbaut.  Mit der EU-5 Norm alleine hält sich der Diesel in diesem Fall nicht auf, Mercedes hat im stärksten Vierzylinder Diesel bereits die EU6- Norm (kommend) erfüllt.

Klanglich bleibt auch der aufwendigste Diesel ein Diesel. Schade.  Bringt der Motor doch Leistungswerte zustande, die vor einigen Jahren noch 3 Liter-großen Sechszylindern vorbehalten waren.

"Drehoment-Protz inside"

Drehoment-Protz inside

Bewertung: 9 von 10 Punkten | Dampf ja, Rauch nein.

Getriebe: „Automatisch, besser.“

Bonanza ist eingestellt. Nicht nur im TV-Programm, auch bei Mercedes-Benz. Was früher einmal für Seekrankheit sorgte – die weiche Abstimmung der Hardware hinter dem manuellen Getriebe – ist zum Glück bereits ebenso Geschichte wie die Zeit der lahmen Getriebe-Automaten. Auch wenn Mercedes für den kleinen Roadster SLK kein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe im Programm hat, so ist der 7-Gang-Wandlerautomat immer noch die zweitbeste Getriebelösung.

Schnell schaltend im Bedarfsfall – mit leichter Gedenksekunde, wenn ein Gang übersprungen wird – aber in der adaptiven Steuerung durchaus auch für das Reiten der Drehmoment-Welle geeignet. Am Lenkrad versteckt Mercedes 2 Schaltpaddels, deren Hartplastik-Herkunft für kurzes Zucken in den Fingerkuppen sorgt.  Hier dürfte sich Aluminium breit machen. Bitte. Bleibt zu erwähnen: Selbst schalten ist überflüssig. Die Automatik macht alles besser als der Fahrer – nur bei sehr engagierten Berg-Etappen mag es zeitweise von Sinn sein, die Gänge selbst zu wählen. Leider hält der Automat die Gänge nicht, sondern schaltet selbst nach oben durch. Das ist doof. Passt aber zum Gesamtpaket besser, als das Fahrwerk…

Bewertung: 8 von 10 Punkten | Verwalten statt verschalten.

7 gute Gründe, das Automatik-Getriebe zu wählen.

7 gute Gründe, das Automatik-Getriebe zu wählen.

Multimedia & Audio: „Wir brauchen Bass!“

Im Testmobil war das COMAND Online System mit DVD-Wechsler und dem Harman Kardon Logic7 Surround-System verbaut. Vermutlich die beste Lösung im Zusammenspiel von Roadster und Diesel-Motor. Dank saftiger Bässe mit knackigem Druck und glasklaren Höhen rund um die Fahrer-Ohren, lässt sich die Taxi-Akustik per Knopfdruck übertönen. Das vollständige COMAND-System lässt sich über den Alu-Dreh-Drücksteller, platziert vor der Armlehne, bedienen. Auch hier benötigt man ein wenig Zeit, um sich an die Bedienmuster zu gewöhnen. Nach 700km hat man das gesamte System jedoch im Griff und arbeitet aus dem Handgelenk am Multi-Talent aus Navi, Medien-Server, Internet-Zugang und Bordcomputer.

Comand Online-System

Comand Online-System

Bewertung: 7 von 10 Punkten | Dorfdisko-Schreck.

Spielereien: „Gadget-Night“

Wird es dunkel im Roadster, verliebt man sich als LED-Liebhaber in das Innenraum-Lichtkonzept. Rote Ziernähte, die in der Nacht durch Leuchtstreifen betont werden. Knackige kleine LEDs im Windschutzscheiben-Rahmen beleuchten bei Bedarf den Innenraum und dank adaptiven Bi-Xenon-Kurvenlicht steht man auch in der Nacht und bei voller Fahrt durch die heiße City nicht im Dunklen.

Spannend die Distronic und die Zusammenarbeit mit dem Tempomaten. Vorbei die Zeiten, in den der Stop&Go-Verkehr vor der örtlichen Eisdiele für geplagte Nerven sorgte, und auch, wer nur noch Augen für die Damenwelt in kurzen Röcken hat, wird dankbar sein für die Sicherheitsfeatures des Abstandsradars.  Ernsthaft: Gäbe es nicht bereits Tempomat-Lösungen, die in der Zusammenarbeit mit einem Abstandsradar für die Einhaltung des Abstandes zum Vordermann sorgen und dabei das Tempo selbstständig anpassen, man müsste es nun endlich erfinden. Die Mercedes-Benz Lösung funktioniert bis zum Stillstand im Stau und fährt per Befehl auch wieder los. Hierbei wird der Sicherheitsabstand dynamisch der Geschwindigkeit angepasst. Perfekt umgesetzt.

Bewertung: 8 von 10 Punkten | Wir können alles, außer langweilig.

Der Kostenfaktor: „Premium kostet Extra.“

Mit dem Basispreis von 39.400,90 Euro ist die Welt noch völlig in Ordnung. Ein fast schon faires Angebot für die exclusive Mischung aus antriebsstarken Diesel und knackigem Roadster. Wenn jedoch, wie im Falle des Testwagens, die Option „Volle Hütte“ gewählt wird, dann kann die Aufpreispolitik der deutschen Automobil-Hersteller für echte Magenschmerzen sorgen.

Das fast schon notwendige „Iridiumsilber metallic“ kostet 725,90€ Aufpreis. Noch zu verkraften.  Deutlich heftiger: Das Sport-Paket AMG für 3.689€ -, jedoch notwendig, um den Roadster die scharfe Optik zu verpassen.  Wiederum eher unnötig: Der warme Luftschal im Nacken aus dem „Airscarf“ getauften Fön-System in der Kopfstütze. Die hierfür aufgerufenen 487,90€ kann man sich locker sparen.

Absolut notwendig: Das 7-Gang Automatikgetriebe für 2.427,60 Euro. Und so geht es weiter. Comand Online für 3.474,80 Euro,  Harman Kardon Logic7 für 833,€, Bi-Xenon Scheinwerfer mit adaptiver Lichtsteuerung für 1.309€.

Ganz schön selbstbewusst – aber irgendwie typisch für die Stuttgarter: Selbst das kleine Windschott in der Stoffausführung kostet 166,60€ und der obligatorische Regensensor 130,90€. Am Ende bleibt ein „gut“ für den Grundpreis und ein „ungenügend“ für die Aufpreispolitik.

Bewertung: 3 von 10 Punkten | Die Rechnung. Bitte. Nicht!

Mängel am Testfahrzeug:

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  • Lenkrad stand schief. Fahrzeug fuhr jedoch tadellos gerade aus.
  • Fahrer-Kopfstütze (mit Airscarfe) blieb selten länger als wenige Minuten in der oberen Stellung. Die Arretierung scheint defekt.
  • Am letzten Tag forderte der SLK zum Kühlwasser-Check auf.
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Bewertung:

Ein schief stehendes Lenkrad, im Testwagen eine Bagatelle. Im eigenen Fahrzeug ein guter Grund die nächste Werkstatt zum Prüfen der Achseinstellung anzufahren.  Der Kühlwasser-Check indes verwirrt. Bei etwas über 10.000km durchaus merkwürdig. Die Kopfstütze ist eine Banalität. Zusammengefasst: Unüblicher Zustand eines Presse-Fahrzeuges.

Punktabzug:

Muss sein. Punkt 1 und 2 werden mit je einem Punktabzug  gewertet, der Kühlwasser-Check jedoch mit 5. Abzug daher „7 Punkte„.

Zwei Sätze zu:

..dem Design:

Vorbei das verkrampft wirkende Frontdesign. Vorbei aber auch die Roadstertypische Keilform. Und doch, mit dem SLK Roadster kann man sich auch als Autofahrer unter 40 bereits identifizieren.

..dem Image:

Mercedes-Benz will zurück zu seiner alten Stärke und arbeitet mit viel Werbedruck am Wiederaufbau des, durch Kantenrost und Co., lädierten Images.  Jetzt muss es nur noch gelingen, auch Männer zurück zum Käufermix des SLK zu holen.

.. der Effizienz:

Grandios. Unter 6 Liter sind problemlos möglich und mehr als 8 Liter auf 100km verlangen einen wirklich schweren Gasfuß.

..dem Fahrwerk:

Schlichtweg zu sportlich für einen Diesel-Roadster. Hier wäre eine Lösung aus adaptiv arbeitenden Dämpfern die wesentlich sinnvollere und auch dem Preisrahmen angepasstere Lösung gewesen!

Fazit: „Diesel-Roadster geht, irgendwie.“

Es ist eine mutige Mischung, die Mercedes-Benz als Testwagen zur Verfügung gestellt hatte. Anfänglich waren die Bedenken groß – doch das Talent des 204 PS starken Dieselmotors überzeugt. Dennoch: Ein Diesel-Roadster, zudem mit einem Sportfahrwerk, wird eine Nischenlösung bleiben.  Um einen wirtschaftlichen Sinn in der Wahl des Diesel-Motors sehen zu können, bedarf es der Wahl als Alltagsauto. Hierfür wiederum ist der Fahrkomfort auf vielen Straßen nicht „Mercedes-like“ genug.

Für eine Tour an die französische Südküste – schnell, geschlossen und mit lauter Musik an die Küste und später offen und mit niedrigen Touren am Meer entlang. So nah, dass das Kreischen der Möwen und die Brandung der Wellen den Diesel übertönt. Fantastisch diese Vorstellung. Und wenn ich dabei an die Sonne und das „Relax-Potential“ des Diesel-Roadsters denke, dann macht das alles doch plötzlich Sinn.

Ranking: 56 von 100 Punkten.

Da gibt es keinen Spielraum  für Diskussionen:  Die Punkte ergeben ein Gesamt-Ranking und sind über alle Fahrzeugklassen vergleichbar – da direkt objektiv auf Modellklasse und Zielgruppe eingerichtet. Je mehr Punkte, desto besser ist das Fahrzeug. Ein Sportwagen kann keine 100 Punkte erreichen, weil der Alltagsnutzen gering ausfällt. Ein Familien-Van fällt eventuell in der „Straight-Performance“ durch. Das Ranking ist natürlich ein völlig subjektives – es ist das „mein-auto-blog Ranking“. . Mecker? Kritik? Oder gar Lob? Schreib es doch einfach in den Kommentarbereich. Merci! 

Links:  

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Disclosure:

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Das Fahrzeug wurde zur Verfügung gestellt durch die Daimler AG.  Mein Testurteil ist jedoch unverkäuflich und wurde daher ohne Einfluss und Kontrolle des Herstellers erstellt!
Dennoch: Danke an die Daimler AG für die Teststellung.

Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2012 |  by-nc-nd

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8 Kommentare

  1. Genießer mit kräftiger Stimme: Mercedes-Benz SLK 350 im Test | passion:driving
    31. August 2015 zu 13:25 Antworten

    […] mein-auto-blog.de: Mercedes-Benz SLK 250 cdi – der Diesel-Roadster […]

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