Mercedes V-Klasse Exclusive: Für den Ausflug der Chefetage

Mercedes V-Klasse Exclusive: Für den Ausflug der Chefetage

Im Wetteifern mit VW um den luxuriösten Kleinbus legt Mercedes nach.

Ein Kleinbus ist natürlich kein Premiumabonnent der linken Autobahnspur. Die Mercedes V-Klasse möchte aber unbedingt überholen. Und zwar den ewigen Widersacher VW Multivan. Nach der Vorstellung der aktuellen Generation des Schwaben, die endlich den Baustellencharme des Vorgängers Viano und der ersten V-Klasse ablegen konnten, wirkt das Facelift des VW Bus, das ihn zum „T6“ werden ließ, eher bieder und altbacken.

Das anständige Interieur ihres Shuttles werten die Stuttgarter nun weiter auf. Die V-Klasse gibt es bald auch als Modellvariante Exclusive. Mit diesem Modell zielt man, wie bei den gleichnamigen Lines der PKW-Baureihen, auf Kunden, die nicht bei jedem enthaltenen Extra den Preisvorteil ausrechnen. Ob man Dekorelemente in Aluminiumoptik (man beachte den zweiten Wortteil!), verchromte Lüftungsdüsen und Nappaleder wirklich braucht, sei jedem selbst überlassen. Das Panorama-Glasdach, übrigens laut Hersteller das größte seiner Art und vor allem das Burmester Soundsystem sind aber greifbare Luxusartikel. Das gilt natürlich auch für die 19-Zoll-Alufelgen, die aber eher der Optik als dem Fahrkomfort dienen.

Die Perspektive aus der Chefetage: Der Bus für den Gruppenausflug des Vorstands. Foto: Mercedes-Benz

Die Perspektive aus der Chefetage: Der Bus für den Gruppenausflug des Vorstands. Foto: Mercedes-Benz

Das Ende der Fahnenstange? Mitnichten. Wie auch die fußvölkerischen Varianten Trend und Avantgarde wird es den Exclusive auch als Edition-Modell mit weiter verbesserter Ausstattung geben. Und warum klein denken. In der ersten Pressemitteilung gibt Mercedes-Benz auch nur den Preis dieser Version an. Bei 74.911 Euro geht es los. Ganz schön viel für einen Baustellenbus. Ach so nein, das will die V-Klasse ja nicht mehr sein.

Meine Wette: Da wird noch was oben drauf gelegt, den VW Multivan kann man auch als fast 100.000 Euro teure Business-Version bestellen. Es wäre mal interessant, zu wissen, wer außer dem Konzernvorstand uns gesponserten Hotelketten diese Autos wirklich kauft.

Sogar der Dachhimmel darf einen Namen tragen: DINAMICA. Aha. Foto: Mercedes-Benz

Sogar der Dachhimmel darf einen Namen tragen: DINAMICA. Aha. Foto: Mercedes-Benz

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2 Kommentare

  1. Mercedes V-Klasse – Die S-Klasse unter den Bussen › Mein Auto Blog
    22. März 2016 zu 15:06 Antworten

    […] in einen Lieferwagen zu verlagern, kämen aber wohl nur wenige. Obwohl: Beim Umzug in eine V-Klasse könnte das je nach bisheriger Lebenssituation sogar eine Verbesserung darstellen. Die Pkw-Variante […]

  2. News: Brabus Mercedes G 500 – Starkes G-efährt › Mein Auto Blog
    14. Februar 2016 zu 09:06 Antworten

    […] Mercedes G-Klasse ist der Dinosaurier der Marke mit dem Stern und wird von Brabus gerne als Basis für […]