Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Kosten-Check

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid im Kosten-Check

Neben den Fragen der Sicherheit und dem Nutzen stehen meist die Fragen zu den realen Kosten im Vordergrund. Wie steht es um die Betriebskosten und gibt es staatliche Förderungen bei dem Kauf eines „ökologisch sinnvollen“ Familien-SUV?

Und ganz wichtig: Wie kommt ein Normverbrauch von 1,91/100 km zu Stande?

Das Gesetz des „Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ“ gibt die Bedingungen der Geschwindigkeitsabläufe, den Energie- und Kraftstoffverbrauch wie auch der CO2 Emission vor. Das Kraftfahrt-Bundesamt KBA übernimmt die Messungen in Deutschland und bewertet diese.

Ferner gilt die ECE-Norm R 101 bei Hybrid Fahrzeugen, die anhand einer mathematischen Formel bemessen wird. Darin werden beispielsweise die Akkuladestände leer und voll bemessen wie auch die Reichweite. Wird bei leerem Akku ein Normverbrauch von 5,8 l/100 km gemessen, ergibt sich bei vollem Akku ein Wert von 1,9l/100 km.

Zu den aktuellen Listenpreisen des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid

Wie hoch sind denn nun die realen Betriebskosten beim Outlander PHEV?

Dies lässt sich nicht so einfach beantworten, weil es immer eine Frage des eigenen Stromtarifes ist. Deswegen gibt es in Folge nur theoretische Beispiele, die bei der Berechnung helfen können:

  • Kosten bei voller Laden nach leerer Batterie – 13,5 kWh x 0,27 Euro/kWh = 3,62 Euro
  • Die ersten 100 km setzen sich aus 48 km Benzinantrieb und 52 km Elektroantrieb zusammen. Die tatsächlichen Energiekosten belaufen sich auf die individuelle Fahrweise.
  • Kosten bei 50km/Tag pro Woche bei ständigem Elektrobetrieb für kurze Strecken. In dem Fall fallen keinerlei Benzinkosten an, sondern nur Kosten für die Akkuladung. Das ergibt etwa 18 Euro pro Woche.
  • Die Versicherungs- und Wartungskosten sind in etwa genauso hoch wie bei konventionellen Fahrzeugen.
  • Pro Jahr sind 40 Euro Steuer fällig, dies ist ein sehr niedriger Wert

Wann sollte der Outlander gewartet werden?

Hier gelten die gleichen Regeln wie beim konventionellen Outlander und ähnlichen Fahrzeugen. Entweder alle 20.000 km oder alle 12 Monate ist der Besuch in der Werkstatt notwendig.

Gibt es Förderungen vom Staat?

Wird der Outlander als Dienstwagen verwendet, kann der Unternehmer etwa 450 Euro je kWh Batteriekapazität von der Steuer abziehen. Diese Möglichkeit besteht bis zu 10.000 Euro. Außerdem gibt es in den Bundesländern unterschiedliche Förderprogramme, die beim Sparen helfen.

Mehr Informationen zu dieser Förderung gibt es unter:

http://www.greenmobility-mitsubishi.de/foerderprogramme

 

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