News: Audi Q2 – Klein, aber oho

News: Audi Q2 – Klein, aber oho

SUV erfreuen sich riesiger Beliebtheit – das wissen die Ingolstädter. Nicht umsonst ist die Palette durchaus reichhaltig bestückt. Der Q7 bedient das Oberklasse-Segment, der Q5 die gehobene Mittelklasse, der Q3 die Kompaktklasse und der Q2 nun das Segment der kleinen SUV. Natürlich vergisst Audi sein Premium-Image nicht und gestaltet den kleinen Kraxler entsprechend nobel. Irgendwie muss sich der Audi Q2 schließlich vom Opel Mokka und dem Skoda Yeti abheben.

Static photo, Colour: Coral Orange

Jugendlich provokativ soll der Audi Q2 wirken. So zeigt das SUV breite Schultern und will mit seinen angeschrägten Scheinwerfern grimmig wirken. Auf den ersten Blick erkennt selbst der Laie: Hier kommt ein Audi. Nicht nur der prägnante Single-Frame-Grill signalisiert die Familienzugehörigkeit, sondern auch das niedrig sitzende Dach mit dem kleinen Greenhouse, was zusammen gewohnte Proportionen hervorruft. Diese sind aber gar nicht mal so klein: Der Ingolstädter misst 4,19 m in der Länge, 1,51 m in der Höhe und 1,79 m in der Breite – hallo, Skoda Yeti. Dazu passt auch das Kofferraumvolumen, das bei voller Bestuhlung exakt dem des Tschechen entspricht, nämlich 405 Litern. Doch der Audi Q2 will den Lifestyle zelebrieren, wie es sich für ein Premium-Produkt gehört. So soll die angeschrägte D-Säule einen Coupé-Charakter schaffen, während die Rückleuchten denen im aktuellen Volkswagen Polo ähneln.

Im Interieur erwartet die vorn Sitzenden eine sportlich tiefe Sitzposition, die der in einer Limousine gleichen soll. Gepaart wurde dies mit der Übersicht eines SUV – wie es heißt. Bei den kleinen Scheiben sollte man aber vielleicht nicht unbedingt auf den Einparkhilfe verzichten. Vielleicht ordert man aber auch gleich den automatischen Einparkassistenten, der natürlich Aufpreis kostet. Dafür kann er sowohl rückwärts wie auch vorwärts einparken. Ansonsten fährt der Q2 vieles auf, das man bereits in anderen Audi-Modellen gesehen hat. So erfolgt die Bedienung über ein Touchpad. Vor allem junge und jung gebliebene Kunden dürfte der WLAN-Hotspot ansprechen. Wer dann noch nicht genug hat von der schönen, neuen, digitalen Welt, der kann das volldigitale „virtual cockpit“ mit 12,3 Zoll-Bildschirm sowie ein Head-up-Display aufpreispflichtig dazu bestellen.

Interior

Vernetzt wird das Premium-SUV über die Audi Online-Dienste, die Infos zu Parkplätzen, Kraftstoffpreisen oder aktuelle Nachrichten bereithalten. Auch soziale Netzwerke, wie etwa Twitter sowie ausgewählte Smartphone-Inhalte können auf dem Display in der Mittelkonsole angezeigt werden. Die Audi-Dienste sind übrigens kostenlos und werden über eine Daten-Flatrate bereitgestellt, die mit einer fest integrierten SIM-Karte arbeitet.

Die Sicherheit spielt bei Audi natürlich ebenso eine große Rolle wie die Konnektivität. So werden aktuelle Systeme erhältlich sein wie etwa ein serienmäßiger Notbremsassistent. Optional kann man natürlich aufrüsten und einen Abstandstempomat, einen Totwinkelwarner, einen Fahrspurassistenten, der ab 60 km/h arbeitet, eine Verkehrszeichenerkennung oder den erwähnten Parkassistenten hinzubuchen.

Antriebsseitig sind erstmal konventionelle Benzin- und Dieselaggregate vorgesehen. Los geht es mit einem 1,0 Liter TFSI mit drei Zylindern und 116 PS. Mehr Fahrspaß versprechen der 1.4 TFSI mit 150 PS und der Topmotor, ein 2.0 TFSI mit 190 PS. Damit dürfte sich der Nissan Juke angegriffen fühlen, der zwar nicht zum Premium-Segment gehört, aber dieselbe Leistung aus demselben Hubraum holt. Bei den Dieseln bildet der bekannte 1,6 TDI mit 116 PS den Einstiegt. Darüber rangieren zwei TDI mit 150 oder 190 PS, die ihre Kraft aus jeweils zwei Litern Hubraum generieren. Die Top-Motorisierungen verfügen serienmäßig über einen permanenten Allradantrieb. Sie können optional mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angerüstet werden, während sonst bei allen Motorisierungen ein 6-Gang-Handschaltgetriebe vorgesehen ist. Mit dem Allradantrieb und der Bodenfreiheit von 20 cm kann man also den einen oder anderen Feldweg unsicher machen. Allerdings erst zum Herbst diesen Jahres – vorher rollt kein Q2 auf die Straßen, die die Welt bedeuten.

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