Premiere in Detroit: Lexus LC 500 – Das Über-Coupé

Premiere in Detroit: Lexus LC 500 – Das Über-Coupé

Coupélinien, V8 und Hinterradantrieb – Lexus hat mit dem LC 500 ein besonders emotionales Paket geschnürt. Aber auch Technik-Freaks mit Zahlenfetisch kommen auf ihre Kosten.

Lexus stellt auf der Auto Show in Detroit (11. bis 24. Januar) ein Luxus-Coupé mit V8-Motor vor. Der 2+2-sitzige LC 500 soll mit 348 kW/473 PS unter anderem gegen Modelle wie BMW 6er, Mercedes SL oder Porsche 911 antreten. Seine vornehmste Aufgabe ist jedoch die Beschleunigung des Markenimages, die auch dank rasanten Designs gelingen soll. Auf den deutschen Markt kommt der Zweitürer wohl erst 2017.

Optisches Vorbild des LC 500 ist die Studie LF-LC, die erstmals vor vier Jahren an gleicher Stelle präsentiert wurde. Auch das 4,76 Meter lange Serienmodell zeigt die klassischen Coupé-Proportionen mit langer Schnauze und kurzem Heck. Auffällige Gestaltungsmerkmale sind der extra große Kühlergrill sowie Lufteinlässe vor jedem Rad. Der Innenraum ist dezidiert luxuriös und edel gehalten, zeigt mit seinem stark fahrerzentrierten Cockpit aber auch sportliche Ambitionen.

Für den Antrieb sorgt der 5,0 Liter große Achtzylinder-Saugmotor, der bereits im Mittelklassecoupé RC F und in der Sportlimousine GS F Dienst tut. Neu hingegen ist das Getriebe, eine Zehngang-Automatik – eine der ersten ihrer Art in einem Serienauto. In Europa zumindest bildeten bislang Mercedes und ZF mit jeweils neun Gängen die Spitze der technischen Entwicklung, Standard sind heutzutage sechs bis acht Stufen. Der neue Lexus-Automat transferiert 527 Nm Durchzugskraft vom Motor Richtung Hinterachse und beschleunigt das Coupé in weniger als 4,5 Sekunden auf Tempo 100. Angaben zum Verbrauch macht der Hersteller nicht.

Auch bei der Elektronik will der LC 500 der Rolle als Marken-Flaggschiff gerecht werden. So feiert in ihm ein neues Multimediasystem Premiere, das serienmäßig ein Highend-Soundsystem umfasst. Für Sicherheit an Bord sorgen unter anderem Notbrems-, Fernlicht- und Spurhalteassistent. Ein Preis nennt Lexus noch nicht; er könnte aber knapp sechsstellig ausfallen.

Ein Kommentar

  1. Lexus GS-Facelift – Bitte genau hinschauen › Mein Auto Blog
    19. Januar 2016 zu 15:06 Antworten

    […] GS vergangenes Jahr auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach, nun schickt Lexus ihn nach Deutschland. Die optischen Änderungen der Business-Limousine fallen allerdings marginal […]