News: Mazda RX-Vision – Liebesgrüße aus Paris

News: Mazda RX-Vision – Liebesgrüße aus Paris

Kaum ist das Konzept-Fahrzeug Mazda RX-Vision auf der Bildfläche erschienen, schon wurde es zum „Most Beautiful Concept Car of the Year“ gekürt. Zunächst wurde die Flunder auf der Tokyo Motor Show Ende Oktober 2015 enthüllt, Ende Januar konnte der Mazda dann eine Jury von Design-Experten überzeugen. Auf dem 31. Festival Automobile International in Paris entschieden Fachleute aus Motorsport, Architektur, Mode und Design und wählten den RX-Vision zur schönsten Design-Studie.

Nominiert waren neben dem Japaner noch der Bentley Exp10 Speed 6, der Peugeot Fractal und der Porsche Mission E. Letzterer landete neben dem Mazda RX-Vision zumindest auf dem Treppchen. Die Auszeichnung zeigt, dass das globale Mazda Design Team mit seiner Ausrichtung sehr gut fährt. Zuletzt gewann die Mannschaft im vergangenen September beim Automotive Brand Contest 2015 drei Preise, darunter die prestigeträchtige Auszeichnung „Team of the Year“.

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Für sich selbst steht aber der RX-Vision, der den „Challenger Spirit“ von Mazda verkörpern soll. Damit soll die Entschlossenheit des japanischen Autobauers unterstrichen werden, gängige Sicht- und Denkweisen zu hinterfragen, selbst wenn sich dadurch technische Herausforderungen bilden. So kann die Flache Nase mit der extrem niedrig verlaufenden Motorhaube nur realisiert werden, weil der Mazda RX-Vision einen Kreiskolbenmotor der nächsten Generation besitzt. Die sanft fließenden Proportionen interpretieren zudem die Designsprache „KODO – Soul of Motion“ neu und zollen der RX-Tradition Tribut.

Anders, als der mittlerweile etwas betagte Mazda RX-8, bietet die Studie nur zwei Sitzplätze. Das Konzept mit den Schmetterlingstüren ist zudem passee. Dafür zeigt die flache Flunder typische Sportwagen-Proportionen mit einer langen Front und einem knackigen Heck. Die Muskeln verteilen sich auf 4,39 Metern Länge bei einer enorm niedrigen Bauhöhe von gerade einmal 1,16 Metern. Dafür steht das Concept Car sportlich breit in den Startlöchern: Mit 1,92 Breite ist die linke Spur in engen Baustellen Sperrgebiet. Doch die Proportionen verraten noch etwas anderes: im kurzen Heck verbirgt sich auch die angetriebene Hinterachse – wie es sich für einen waschechten Sportwagen gehört. Jetzt sind wir natürlich gespannt, was im Endeffekt tatsächlich auf den stämmigen 20-Zoll-Rädern zu den Händlern rollen wird. Eine Bitte haben wir aber schon jetzt: Möglichst wenig am Design ändern.

Ein Kommentar

  1. News: Mazda CX-4 – Debüt für das SUV-Coupé › Mein Auto Blog
    16. März 2016 zu 09:06 Antworten

    […] Mazda stellt seinen neuen Crossover CX-4 auf der Automesse in Peking (25. April bis 4. Mai) vor. Das coupéhaft geschnittene SUV dürfte spätestens 2017 auch nach Europa kommen. Noch zeigt der japanische Hersteller nur Ausschnitt-Fotos, das Design des Komplettfahrzeugs dürfte sich aber eng an der Studie Koeru orientieren, die im vergangenen Jahr auf der IAA gezeigt wurde. Beim Antriebsprogramm wird wohl das konventioneller gestaltete Schwestermodell CX-5 Pate stehen – dort gibt es Diesel und Benziner mit bis zu 141 kW/192 PS sowie optionale Allradtechnik. […]