News: Mercedes-AMG GLC 43 4Matic – Stärkste Ausbaustufe

News: Mercedes-AMG GLC 43 4Matic – Stärkste Ausbaustufe

Audi hat den SQ5, BMW den X4 M40 i und nun kommt Mercedes-AMG mit dem GLC 43 4Matic. Der Stuttgarter, der in der Mittelklasse der SUV angesiedelt ist, erhält das doppelt aufgeladene Aggregat aus dem C 43 und rangiert damit leistungsmäßig über den Premium-Konkurrenten. 367 PS holen die Schwaben aus dem Sechszylinder und zeigen damit einen Vorstoß in Richtung Sportlichkeit. Sofern man mit einem SUV überhaupt richtig sportlich sein kann.

In New York zeigt uns Mercedes, quasi als kleines Amuse Gueule, den neuen Mercedes-AMG GLC 43 4Matic. Zwar ist noch unklar, ob es eine weitere Ausbaustufe mit den Buchstaben AMG geben wird, aber auch in der C-Klasse, dem Plattformspender, gingen die Stuttgarter diesen Weg. Besser gesagt: Die Verknüpfung der Stuttgarter und Affalterbacher ging diesen Weg. Denn auch in der Mittelklasselimousine gibt es einen C 43-Antrieb sowie einen C 63 AMG. Warum nicht auch für den GLC?

Mercedes-AMG GLC 43 (X 253), 2016 Exterieur: Obsidianschwarz; Interieur: Leder Schwarz, Performance Sitze Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km): 8,3 CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 189 exterior: obsidian black; interior: leather black, performace seats Fuel consumption, combined (l/100 km): 8.3 CO2 emissions, combined (g/km): 189

Aber bleiben wir beim Hier und Jetzt. Das sportliche SUV fährt, wie sein Bruder – die C-Klasse – mit einem doppelt aufgeladenen 3.0 Liter V6 vor, der in ähnlicher Form im Mercedes-AMG E 43 4Matic arbeitet, den wir erst kürzlich vorgestellt haben. Das Mittelklasse-SUV würde sich damit hervorragend in die Reihe von dynamischen Geländewagen aus dem Hause Mercedes bzw. AMG eingliedern. So verkaufen sich der GLE 63 AMG, der GLS 63 AMG, oder die AMG-Varianten der G-Klasse, die G 63 bzw. G 65 bestens. Speziell im Ausland.

Da der GLC aber kleiner ausfällt als die oben genannten, sollte er diesen Größenunterschied nutzen und sich dementsprechend etwas behänder bewegen lassen. Das dachten sich auch die Ingenieure und verpassten dem Allradantrieb eine heckbetonte Auslegung, die 69 Prozent der Antriebskraft im Normalfall an die Hinterachse abgibt. Zusammen mit der 9G-Tronic mit Zwischengas-Funktion und den besonders kurzen Schaltzeiten in der Sport Plus-Stellung soll sich so ein überaus dynamisches Fahrverhalten realisieren lassen. Wer es nicht so sportlich angehen lassen möchte, hat aber noch die Wahl zwischen Comfort, Sport und Eco. In diesen Modi wird sich der Standardsprint aber sicherlich nicht in 4,9 Sekunden zu bewerkstelligen lassen – der Durchschnittsverbrauch von angegebenen 8,3 Litern je 100km aber wohl auch nicht. Zu viel Spaß dürfte es machen, die 520 Nm, die zwischen 2.500 und 4.500 Touren anliegen, immer wieder das Zwerchfell massieren zu lassen.

Aber mit purer Leistung ist es bei einem Modell, das AMG im Namen trägt, nicht einfach getan. Deshalb bekommt der GLC 43 eine größere Bremsanlage, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen von AMG und eine auf Dynamik getrimmte Luftfederung spendiert. Eigenständig entwickelte Achsschenkel, eine Vierlenker-Vorderachse und die Erhöhung des negativen Sturzes sollen die Fahrdynamik, aber auch die Fahrsicherheit nochmals erhöhen.

Innen fährt das SUV mit einer AMG-Instrumentierung und Polstern mit einer Mercedes-typischen Ledernachbildung und Alcantara vor. Optional kann man Performance-Sitze ordern, die nochmals einen drauf setzen, was die Optik, vor allem aber den Seitenhalt anbelangt. Ob man das aber in einem SUV braucht? Die Frage stellt sich ebenfalls bei den aufpreispflichtigen 21-Zoll-Rädern in Zweifarblackierung: Nett anzusehen sind sie, aber macht die Ausrüstung mit den Kutschenrädern wirklich einen Sinn.

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