Opel Mokka X: Frisch aufgebrüht.

Opel Mokka X: Frisch aufgebrüht.

Knapp drei Jahre nach dem Marktstart brüht Opel seine kleine SUV-Baureihe frisch auf.

Vor allem an der Front wirkte der Mokka durch den hohen Grill bisher recht schmal. Mit dem neuen Design geht er jetzt in die Breite und gewinnt deutlich an Format und Präsenz. Opel folgt nicht einfach der vom Astra eingeschlagenen Linie sondern setzt weitere Akzente. Dadurch wirkt der Kühlergrill mit der Chromleiste im den Blitz stimmiger als beim Kompaktbruder. Die flacheren Scheinwerfer glubschen jetzt weniger in den Fahrtwind, optional brennen sie eine LED-Schneise auf den Asphalt. Zudem wurden, bedingt durch die neue Maske, die Motorhaube und die Kotflügel neu gestaltet; für ein Facelift ist ein derartiger Eingriff ins Blech meist untypisch.

So bleiben die Flanken auch unangetastet. Am Heck zeigen die Heckleuchten ein neues, moderneres Innenleben. Der neue Stoßfänger baut flacher und sorgt auch hier wieder für mehr optische Breite.

Wir sind im Jahr 2016 angekommen, was ist also die wichtigste Neuerung: Richtig, das Infotainment. Grob gepixelte, rote Displays, die mit einer Knöpfchenarmee um Vorherrschaft im Mokka-Cockpit streiten, sind passé. Im komplett renovierten Innenraum macht der SUV nun auf Astra, und das ist gut so. Opels IntelliLink-System mit dem großen Touchscreen bietet nun auch im Mokka das OnStar-System und eine Smartphone-Integration mit Apple Car Play wie auch mit Android Auto.

Das neue Armaturenbrett erinnert an den Astra.

Das neue Armaturenbrett erinnert an den Astra.

Wenn man es sich also auf dem optionalen Ergonomiesitz bequem gemacht und das Telefon gekoppelt hat, darf man gerne – optional schlüssellos – den Motor starten. Hier kommt eine weitere Neuheit ins Spiel, und zwar der 1,4 Liter große Turbobenziner mit 150 PS. Gekoppelt an eine Sechsstufen-Automatik und den Allradantrieb erfüllt der Mokka somit nicht nur wachsende Ansprüche, sondern dürfte auch die Kassen bei Opel lauter klingeln lassen. Mit dem erwachseneren Design und dieser reizvollen Antriebsalternative gelingt den Rüsselsheimern hier eine geschickte Höherpositionierung ihrer Erfolgsbaureihe.

Da sieht man gerne darüber hinweg, dass sie den Mokka nun als Mokka X anbieten. Opel will in Zukunft alle SUV- und Crossover-Baureihen mit dem X im Namen ausstatten. Das erinnert ein bisschen an das Fiat-Spiel mit dem Grande Punto, der dann zum Punto Evo wurde und am Ende doch wieder schlicht als Punto in Rente fährt. Aber egal, während wir bei den Italienern weiter skeptisch auf die Firmen- und Modellentwicklung blicken, ist der umfangreich aufgefrischte Mokka ein deutliches Zeichen: Opel ist wieder da.

Am Heck reichen geringe Retuschen.

Am Heck reichen geringe Retuschen.

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2 Kommentare

  1. News: Opel verlängert Garantie – Flatrate für Privatkunden › Mein Auto Blog
    7. Februar 2016 zu 15:06 Antworten

    […] Opel bietet für diverse Modelle nun kostenlos eine Anschluss-Garantie sowie weitere Sonderleistungen. Das Angebot gilt für die Modelle Adam, Corsa, Astra und Insignia. Zu dem „Opel Flat“ genannten Paket zählt neben einer einjährigen Anschlussgarantie zur Verlängerung der zweijährigen Werksgarantie eine Übernahme der Inspektionskosten für drei Jahre sowie eine dreijährige Mobilitätsgarantie. Darüber hinaus gibt es drei Jahre lang den Online-Dienst „On Star“ gratis; ab dem zweiten Jahr fallen allerdings Mobilfunkgebühren an. Den Gegenwert des Pakets gibt der Hersteller mit bis zu 4.000 Euro an. Das Angebot gilt nur für Privatkunden und Flottenbetreiber mit weniger als 25 Fahrzeugen, kombinierbar ist es jeweils mit Leasing, Finanzierung und Barkauf. […]

  2. News: Facelift Opel Mokka – Kein Satz mit X › Mein Auto Blog
    6. Februar 2016 zu 09:06 Antworten

    […] Optik, LED-Scheinwerfer, die neueste Infotainment-Generation und ein aktueller Motor aus dem Astra: Opel wappnet den Mokka mit diversen Updates für die zweite Lebenshälfte und gegen wachsende […]