News: Skoda Vision S – Erste Details

News: Skoda Vision S – Erste Details

Bislang zeigten uns die Tschechen nur ein paar digitale Entwürfe, denen man ungefähr entnehmen konnte, in welche Richtung es mit dem Skoda Vision S gehen soll. Jetzt aber gibt es detailliertere Aufnahmen vom SUV oberhalb des Yeti. Zudem liefert die Volkswagentochter einige technische Details  zur Studie, die in Genf gezeigt wird. Die wollen wir natürlich keinem Vorenthalten.

Der Skoda Vision S soll nun die neue Formensprache der Marke mit dem geflügelten Pfeil auf das SUV-Angebot übertragen. Die Tschechen sprechen hier von einem starken Einfluss des Kubismus und der trditionellen Kristallglaskunst. Alles was wir sehen, ist ein stattliches SUV, dass klar, präzise und scharf gezeichnet ist. Vor allem im gezeigten Island-Grün verbindet das SUV einen typischen Skoda-Farbton mit den modernen Design-Elementen, die wir beispielsweise vom aktuellen Superb kennen. Seine strammen Proportionen verteilt der Vision S auf 4,70 m Länge, bei einem Radstand von 2,79 m. Er ist 1,91 m breit, 1,68 m hoch und basiert auf dem modularen Querbaukasten – kurz MQB. Besonders interessant ist zudem die Anordnung der Sitze: Das SUV verteilt sechs Plätze auf drei Sitzreihen und ist damit der erste Skoda überhaupt mit einem solchen Konzept.

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Das Kann man auch über den Plug-In-Hybrid sagen, der uns mit seinen Leistungsdaten an den in Detroit gezeigten Volkswagen Tiguan GTE Active Concept erinnert. So stellt der Tscheche 225 PS Systemleistung bereit, die ihn in 7,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Maximal ist eine Geschwindigkeit von knapp 200 km/h drin. Im Durchschnitt soll der Skoda Vision S damit nur nur 1,9 Liter Benzin auf 100 Kilometer konsumieren und 45 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Wenn man die maximale elektrische Reichweite von 50 Kilometern ausnutzt, emittiert der Vision S natürlich gar keine Schadstoffe. Schöpft man das Potential der drei Antrieb gänzlich aus, kann man eine Reichweite von maximal 1.000 Kilometern erreichen.

Aber drei Antriebe? Ganz genau: Zum einen steht als Verbrenner ein 1.4 TSI mit 156 PS/ 115 kW parat, der 250 Nm Drehmoment entwickelt. Er wird unter stützt von einem E-Motor mit 40 kW und 220 Nm. Zum anderen steht als dritter Antrieb  ein weiterer Elektromotor mit 85 kW und 270 Nm bereit, der an der Hinterachse angebracht ist und diese unabhängig von der Vorderachse antreiben kann. Verbunden ist alles mit einem Sechsgang-DSG, die Kraftverteilung erfolgt clever, ohne eine schwere mechanische Verbindung über die Elektronik. Jetzt fehlen uns nur noch Eindrücke vom Innenraum, mit dem überarbeiteten Infotainment, das nun vernetzt sein soll. Wir warten also gespannt auf die Präsentation in Genf.

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Ein Kommentar

  1. News: Skoda Yeti – Längst kein altes Eisen › Mein Auto Blog
    19. Februar 2016 zu 18:06 Antworten

    […] sieben Jahren Bauzeit erreicht ein Pkw langsam das Rentenalter. Auch der im Sommer 2009 erschienene Skoda Yeti steht bereits im Herbst seines Modellzyklus‘. Allerdings merkt man ihm das kaum an: Er ist […]