Passion: smart times 2015

Passion: smart times 2015

Wenn knapp 2500 Begeisterte nach Budapest strömen, insgesamt locker 1000 Smart auf dem Heldenplatz parken und ein Wochenende lang ausgiebig feiern, dann ist: smart times.

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reduced to the party

„smart times“: Ein Treffen, das aus einem losen Miteinander verschiedener Fanclubs bald länderübergreifend und immer größer wurde, bis sich auch der Hersteller selbst an diesem Spektakel beteiligte. Seit fünf Jahren nun spricht die Vorstandsvorsitzende des kleinen Kleinwagenherstellers die Eröffnungsrede am ersten Abend der Veranstaltung. Und nicht etwa bloß ein paar Grußworte, die der Ghostwriter locker aus dem Handgelenk geschüttelt hat, nein. Annette Winkler kommt nicht nur im Discokugel-Smart mit einem ebensolchen Kleid auf die Bühne gefahren, sie feuert eine gut einstündige Show ab, in der sie jede der anwesenden dreißig Nationen Landessprache begrüßt, die weiteste Anreise kürt, den Elektro-Marathon eines Fahrers aus Hamburg würdigt und sogar drei Smart-begeisterte Brautpaare, die sich im Rahmen des Festivals haben trauen lassen, auf die Bühne bittet. Dazu stimmt sie Lieder an, klatscht, tanzt und ist selbst mindestens so aus dem Häuschen, wie die Menge, die sie begeistert.

Das am Ende sogar noch das neue Smart Cabrio seine Weltpremiere vor den Fans feiern darf, bevor es sich in ein paar Tagen auf der IAA in Frankfurt der Weltpresse zum ersten Mal präsentiert, ist mit Sicherheit auf die Initiative von Frau Dr. Winkler zurückzuführen.

Denn ihr geht es weniger um die perfekte Marketinginszenierung ihrer Marke, sondern um deren Identität. Und die geht von der Begeisterung ihrer Fans aus. So hat sie in Budapest beinahe die gesamte Führungsriege vor Ort, lässt Designer und Entwickler in den Dialog mit den Markenanhängern treten, Wünsche, Anregungen, Lob und Kritik einfangen. Ein „wir-Gefühl“ soll entstehen – auch wenn sich dieser Dialog auch als kostengünstige Marktforschung sehen ließe. Oder customer-clinic. Oder wie auch immer man es nennen mag.

Was die Veranstaltung auf jeden Fall ist: authentisch. Zwar finden sich viele Fahrzeuge aus der Flotter mit Böblinger Kennzeichen auf dem Platz, doch es sind die, die die Fans begeistern. Zwei Crossblade stehen offen für jede Fotoschandtat zur Verfügung, diverse Brabus tailor-made Modelle der neuen Generation, sogar die Original Smart forjeremy Studie haben sie aus dem Schwabenland mitgebracht.

Ansonsten hält sich der Hersteller aber vornehm zurück und überlässt den Clubs die Bühne. Eben jenen, die die smart times zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Und wenn das vielleicht auch bedeutet, dass im Ablauf nicht immer alles perfekt ist, so verleiht es dem Treffen doch Charakter. Soviel, dass manch hartgesottenem Norweger über 2500 Kilometer einfache Anfahrt mit seinem crossblade auf sich nimmt. Ohne Türen, ohne Windschutzscheibe, stattdessen bloß: Passion.

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