PHEV-Sonntag: Neue Leserfragen!

PHEV-Sonntag: Neue Leserfragen!

Die Fragen von Ihnen, den Lesern zum Mitsubishi Outlander PHEV, werden nicht weniger. Also schieben wir wieder einen „Leser fragen – mein-auto-blog antwortet Sonntag“* ein. Wobei wir uns auch über die vielen Kurzmeldungen von Ihnen freuen, wenn Sie uns einfach nur in drei Zeilen Ihre ganz eigenen Erfahrungen mitteilen. Dafür an dieser Stelle noch einmal vielen Dank!

Mitsubishi Outlander PHEV – Leserfragen

Leser Stempin wollte zum Beispiel wissen:

Wenn der Outlander PHEV seinen programmierten Ladezyklus beendet hat, aber noch am Netz hängt, entnimmt er dann beim Einschalten der Standheizung den Strom dafür aus dem Netz oder aus seiner frisch geladenen Fahrbatterie?

Antwort: Wir haben hierfür keinen Mitsubishi-Techniker befragen können, aber nach unseren Beobachtungen wird der Strom für die elektrische Standheizung aus dem Netz entnommen. Zudem startet unser PHEV an einem kalten Tag, nach 30 Minuten Standheizung, noch immer mit voller Fahrbatterie in die Fahrt.

Leser Nikolau fährt selbst seit gut drei Wochen einen 2016 Mitsubishi Outlander PHEV und hat nach 600 km einen Verbrauch von rund 3.3 Litern erreicht. Wobei die kälteren Temperaturen sich für ihn bereits bemerkbar machen. Der Leser hat die Möglichkeit, zu Hause und auf der Arbeit zu laden – das ist für uns eine der wichtigsten Grundlagen: Der PHEV sollte eben – zur Steigerung der Effizienz – maximal häufig an die Steckdose.  Seine Fragen waren:

Wenn ich das Ladekabel anschließe, gibt es da nicht auch die Möglichkeit, per Zentralverriegelung das Kabel zu sichern?
Wir haben in der Arbeit den Opel Ampera, da löst sogar die Alarmanlage aus, wenn versucht wird, das Kabel zu ziehen.

Das nächste wäre die App zum PHEV. Dort steht unter Einstellungen – Verlauf Diebstahlwarnanlage – mein Händler konnte mir hierauf keine Antwort geben?! Hat der Outlander nun eine Alarmanlage oder nicht?

Antwort: Zur Frage mit der ZV für das Ladekabel: Leider nein. Deshalb empfiehlt man bei Mitsubishi, ein Ladekabel mit einem abschließbaren Stecker. Wir nutzen auch ein solches Kabel und müssen zustimmen: Eine Lösung über die ZV des Fahrzeuges wäre eleganter.

Soweit mir bekannt ist, hat der PHEV keine Alarmanlage an Bord. Wir haben den Punkt in der APP gesehen, können das aber mit der „Internationalen“ Ausrichtung der APP erklären. D.h.: Der Ausstattungsumfang der Fahrzeuge unterscheidet sich von Land zu Land. Die App wurde jedoch für den internationalen Gebrauch programmiert.

Leser Kogler fährt derzeit noch einen Outlander aus dem Modelljahr 2012/13 und wird in Kürze auf einen 2016 PHEV umsteigen. Das zeigt uns nicht nur, wie zufrieden Mitsubishi-Fahrer sind – es stellt den Leser Herrn Kogler auch vor ein paar offene Fragen:

1.) Wie lange dauert tatsächlich das Laden der Batterie?

2.) Ist es richtig, dass das morgentliche Vorheizen, wenn die Batterie am Ladekabel hängt, nicht zu Lasten des Batterieladezustandes geht und ich morgens tatsächlich auch bei kalten Temperaturen rein elektrisch fahren kann?

3.) Was hat es mit der mobilen Ladebox auf sich, wo brauche ich die und was kostet so ein Teil?

4.) Haben Sie ggf. doch schon mehr  Informationen zum Thema Bidirektionales Laden und welche Voraussetzungen hierfür notwendig sind?

Bevor wir antworten, wollen wir auch auf seinen Eindruck eingehen, den er uns auch kurz mitgeteilt hatte: Er verstand nach unserer Berichterstattung, der neue Outlander habe eine deutliche Steigerung in der Qualität und Haptik gemacht: Hier reicht ein kurzes „JA“ ;) – Ja, wir empfinden den direkten Umstieg als deutliche Aufwertung! Das ist wirklich ein großer Schritt – und wir haben sogar 11 Details gefunden, in denen der Outlander 2016 besser wurde!

Und jetzt zu den Antworten:

Am 3.7 kW-Ladegerät sind 3.5 Stunden notwendig, am Standard 230 Volt-Schuko gute 4 Stunden. Zu Frage Nummer 2: Jawohl – das ist unsere Beobachtung. Wie auch von Hrn. Stempin gefragt. Wir sehen keine Nutzung der Fahrbatterie durch die Vorheizung, so lange das Fahrzeug am Netz hängt.

car-go-electric mobile charger 22kwZu 3: Die mobile Ladebox. Wir testen gerade den mobilen 22 kW-Charger von car-go-electric und sind von der Verarbeitung und dem Preis/Leistungsverhältnis überzeugt. Zudem kann car-go-electric.de alle Adapterkabel liefern. Damit wäre auch das Laden des PHEV an einem Campingplatz möglich. Und, nein – ein 22 kW-Lader ist natürlich nicht notwendig für den Outlander. Denn via Typ1-Mode3-Adapterkabel auf Typ2-Mennekes lässt sich eh nur mit maximal 3.7 kW am Outlander laden. Die Schnellladefunktion würde den ChaDeMo-Stecker benötigen, Leider sind hier jedoch keine mobilen Ladegeräte verfügbar – bzw. keine Geräte, die nicht den Gegenwert eines Neuwagens kosten. Wir haben uns dennoch für den 22 kW-Lader entschieden, weil wir auch andere E-Fahrzeuge mit Typ2-Stecker damit laden können.

Car-Go-Electric.de bietet jedoch auch eine preisgünstige Wallbox für die eigene Garage an. Diese ist mit Typ1-Stecker und 4 (bis 12) Meter Kabellänge (passend für den Outlander PHEV) konfiguriert, lädt mit max 3.7-4.6 kW und kostet aktuell 480 €. 

Eine mobile Ladebox ermöglicht Ihnen eine maximale Ausweitung der Lade-Möglichkeiten. Wir haben unsere mobile Ladebox mit einem Adapterkabel-Set bestellt und können an allen CEE-Steckern (16A und 32A) laden, können auch auf Campingplätzen laden und natürlich überall via Schuko.

Zu 4: Bi-Direktionales Laden – Derzeit ein besonders heißes Thema. Die Fragen hierzu sind vielfältig und ich überlege gerade, welche Möglichkeiten wir hierzu anbieten können, um dieses Thema näher beleuchten zu können.  Mein Tipp: Lassen Sie auch in 2016 den mein-auto-blog.de nicht aus den Augen! Ich bin mir sicher – wir können schon bald eine weiterführende Information hierzu liefern!

Keine Fragen – dafür Feedback

Spannendes Feedback erreicht uns vom PHEV-Fahrer Herrn Stigler. Er fährt das 2016 Modell nun seit 10 Wochen und hat bereits 11.000 km auf das Fahrzeug gefahren. Leser Stigler fährt vorwiegend Langstrecke und hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 8 Litern auf 100 km. Wir sagen: Wenig für einen SUV. Eher viel für den PHEV. Aber es wundert uns nicht bei diesem Einsatzprofil.  Für Herrn Stigler ist die Nutzung des Radio-Navigationsgerätes eher umständlich. Wir pflichten ihm bei. Wenngleich die Bedienlogik mit der Umstellung auf 2016 gewonnen hat, ist das System noch immer komplizierter als die Systeme, die andere Hersteller verwenden. Zudem wundert sich Herr Stigler über die unbeleuchteten Taster für die Fensterheber – auch hier müssen wir dem Leser beipflichten. Eine Beleuchtung der Fensterheber würde das Auto wohl kaum teurer werden lassen.

Was den Fahrkomfort und die Nutzung von Abstandsrader und Tempomat angeht sowie den Nutzen der 360°-Kamera, kann sich jedoch auch Herr Stigler nur lobend über sein neues Fahrzeug auslassen. Auch hier können wir dem Leser zustimmen. Gerade die 360°-Kamera erleichtert das Einparken in engen Parklücken.

Haben Sie Fragen zum Mitsubishi Outlander PHEV? Oder fahren Sie selbst einen solchen Plug-In Hybriden? Schreiben Sie uns! Kontakt zur Redaktion

 

*mein-auto-blog testet den Mitsubishi Outlander PHEV und immer sonntags gibt es einen neuen Artikel mit Informationen, Erlebnissen und Erklärungen.

 

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3 Kommentare

  1. Andreas
    15. Januar 2016 zu 21:16 Antworten

    Ich würde mich über Bilder der 360 Grad Kamera und der verschiedenen Ansichten freuen!

    • Bjoern
      Bjoern
      16. Januar 2016 zu 15:28 Antworten

      Danke, ist notiert!

  2. Was machen V2H und V2G bei den Automobil-Herstellern? › Mein Auto Blog
    28. Dezember 2015 zu 19:00 Antworten

    […] müssen. In Japan ist man beim Thema dezentrale Stromversorgung ein ganzes Stück weiter. Unser Dauertester zeigt das eindrucksvoll.  Hierzu passt die von e8energy angebotene „DIVA“. Eine […]