Porsche 911 Targa 4S Exclusive Design Edition

Porsche 911 Targa 4S Exclusive Design Edition

Am vergangenen Wochenende wurde am Nürburgring die Sonderedition des Porsche 911 Targa 4S, die Exclusive Design Edition gezeigt. Damit will der „halboffne“ Targa ein moderner Klassiker unter den Elfern sein und avanciert zum echten Sammlerstück. Lackiert ist er ausschließlich in Aetnablau uni, so wie einst sein Urahn und Vorbild, der Porsche 356 B, der zwischen 1960 und 1961 entstand. Zusätzlich zieren das Sondermodell Elemente in Weißgold Metallic seidenglanz, was ihm ein noch exklusiveres Äußeres gibt.

Der Targa – seit der Baureihe 991 endlich wieder mit dem klassischen Bügel erhältlich. Was haben sich die Fans nicht gefreut. Doch dann kam die Ernüchterung: Der dicke „Alu“-Bügel ist nur ein Design-Element, die Dachpartie nicht mehr manuell zu entnehmen und das ganze Öffnungsprozedere eine große elektrische Show. Und ganz ehrlich: Ist doch Wurscht. Das halb offene Cabriolet sieht einfach klasse aus, wagt den Schluss zur Historie und fährt sich zudem traumhaft.

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Targa für den Ellbogen: Hübsche Prägung der Mittelarmlehne

Nun kommt also noch die limitierte Sonderedition hinzu, die sich durch einen lackierten Frontspoiler, ebenfalls mit Farbe versehenen Abdeckungen der Scheinwerferreinigungsanlage und den Targa Schriftzug am Targa Bügel ankündet. Kleinigkeiten, die bei Porsche aber lange Tradition haben und nun den 911 4S Targa Exclusive Design Edition zieren. Als Kontrast dazu kommen vorne schwarze LED-Hauptscheinwerfer zum Einsatz.

Aetnablau uni: Als Reminiszenz an den Porsche 356 B

Neben diesen Elemente haben sich die Zuffenhausener etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie lackieren den Targa-Bügel in Weißgold. Ein ganz dezenter Hauch von Gold schimmert durch – allerdings nur für das wissende Auge. Der Laie wird davon nichts erahnen. Auch nicht von den bei der Exclusive Design Edition installierten 20-Zoll-Rädern im RS-Spider-Design. Augenscheinlicher ist da schon der seitliche Porsche-Dekorschriftzug, der nicht eben dezent daherkommt, während die schwarz gehaltenen Endrohre der vierflutigen Auspuffanlage für vernehmlichen Klang sorgen dürften.

Natürlich geht es auch im Innenraum vornehm zu. So trägt der Porsche 911 Targa 4S in der Exclusive Design Edition eine eigens abgestimmte Farbkombination und viele in Handarbeit veredelte Teile. Dazu zählen etwa die Einstiegsleisten in schwarz eloxiertem Edelstahl, während die Lederausstattung in Graphitblau den Schluss zum Äußeren sucht. Platz nimmt man in der Exclusive Design Edition auf den adaptiven Sportsitzen Plus, die das Porsche Wappen auf den Kopfstützen tragen. Geprägt ist auch die Mittearmlehne, die eine Targa Silhouette ziert. Neben zahlreichen, dem Sondermodell vorbehaltenen Elementen, dürften die Ziernähte an den Sitzen oder etwa den Lamellen der Lüftung in Provenceblau als besonderes Highlight gelten.

Angetrieben wird der Porsche 911 4S Exclusive Design Edition natürlich von einem Boxermotor im Heck. Dank Bi-Turbo-Aufladung erreicht er 420 PS, was in der Baureihe 996 noch Turbo-Niveau war. Dafür schluckt die Aufladung etwas vom klassisch sägenden Boxer-Klang. Aber das wird die Kundschaft wahrscheinlich kaum stören. Wie jedes Sondermodell wird auch dieser Targa den Stuttgartern aus den Händen gerissen werden. Und das wird nicht am zusätzlichen, speziell für die Exclusive Design Edition designten Indoor-Car-Cover oder dem gebundenen Fotobuch in graphitblauem Leder liegen, das den Entstehungsprozess dokumentiert.

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