Reifentipp: Der richtige Luftdruck entscheidet!

Reifentipp: Der richtige Luftdruck entscheidet!

Es mag unbequem sein und ist deswegen auch eher unbeliebt, aber deswegen ist das prüfen des Luftdrucks dennoch wichtig. Egal ob man mit zuwenig oder zuviel Luftdruck unterwegs ist. Beides ist schlecht für den Reifen und damit am Ende auch für die Fahrsicherheit. Also: Luftdruck am Reifen prüfen – und das nicht nur nachdem man die Reifen gerade getauscht hat. Sondern immer wieder! 

Der ADAC rät dazu folgendes:

Zu geringer Luftdruck kann gefährlich sein, wie Fahrversuche des ADAC mit korrektem und zu geringem Reifendruck zeigen. Die Tester ermittelten, dass bereits ein Minus von gerade mal 0,5 bar für spürbar unsicherere Fahreigenschaften sorgt. So kann die Spurtreue in Kurven um rund die Hälfte abnehmen und sich der Bremsweg um mehrere Meter verlängern.

Bei Kurvenfahrt auf nasser Fahrbahn kann das besonders belastete kurvenäußere Vorderrad bereits bei einem Minderdruck von 0,5 bar nur noch etwa 80 % der Kräfte eines korrekt befüllten Reifens übertragen, bei 1,0 bar sinkt der Wert  auf unter 70 %. In der Praxis bedeutet dies, dass das Fahrzeug aus der Kurve driftet. Bei Spurwechselmanövern gerät man früher ins Schleudern, weil die Stabilität fehlt. Auch ESP kann in diesen Situationen nur bedingt helfen. Bei zu wenig Druck rundum reduzieren sich die übertragbaren Seitenkräfte sogar auf fast die Hälfte. Bei voller Beladung des Fahrzeuges verstärkt sich diese Tendenz nochmals.

Zu wenig Luft bereits an einem einzelnen Vorderrad verlängert den Bremsweg ganz erheblich – auf nasser Fahrbahn um ca. 10 % bei 1,0 bar Luft-Defizit. Dies bedeutet bei Vollbremsungen aus 100 km/h, dass das Fahrzeug mit Minderdruck noch mit ca. 27 km/h  unterwegs ist, wenn das Fahrzeug mit korrekt befüllten Reifen bereits steht – was einer Bremswegverlängerung von 52 auf 56,5 Meter entspricht. Wichtig ist dabei auch, dass das ABS durch die unterschiedlichen Reifeneigenschaften nicht optimal arbeiten kann.

Zu wenig Luft bereits an einem einzelnen Vorderrad verlängert den Bremsweg ganz erheblich – auf nasser Fahrbahn um ca. 10 % bei 1,0 bar Luft-Defizit. Dies bedeutet bei Vollbremsungen aus 100 km/h, dass das Fahrzeug mit Minderdruck noch mit ca. 27 km/h  unterwegs ist, wenn das Fahrzeug mit korrekt befüllten Reifen bereits steht – was einer Bremswegverlängerung von 52 auf 56,5 Meter entspricht. Wichtig ist dabei auch, dass das ABS durch die unterschiedlichen Reifeneigenschaften nicht optimal arbeiten kann.

Das Fazit ist klar:

Vom korrekten Reifendruck hängt enorm viel ab. Deshalb ist es unerlässlich, den Reifendruck mindestens alle 14 Tage zu prüfen. Automatische Reifendruck-Überwachungssysteme bieten, wie der ADAC ermittelt hat, hier eine sehr gute Unterstützung, weshalb die Fahrzeughersteller alle Modellreihen damit ausrüsten sollten.

Und was ist nun der richtige Luftdruck?

Der richtige Luftdruck steht im Handbuch des jeweiligen Fahrzeuges. Manche Hersteller schreiben zusätzlich eine Notiz in den Tankdeckel oder auf einen Aufkleber im Bereich der Fahrertür. Wer nun ein wenig Sprit sparen will, der kann den Luftdruck leicht anheben. Aber bitte nicht zuviel. 0.5 bar sind bereits eine Hilfe beim Sprit sparen. Oder gleich einen Reifen mit „AA-Label“ kaufen ;)

Aktuelle Suchanfragen::

2 Kommentare

  1. Sommerreifenspezial 2015 – Runter mit den Winterreifen! › Mein Auto Blog
    28. März 2015 zu 11:16 Antworten

    […] Fahranforderungen abhängig gemacht werden. Darüber hinaus gibt es weitere Aspekte, wie den Luftdruck der Reifen, die Berücksichtigung finden sollten, nicht selten aber mehr oder weniger vernachlässigt werden. […]

  2. Maik Strunk | motortalk24
    18. April 2014 zu 15:01 Antworten

    Hallo, dem kann ich nur zustimmen. Als Hobby-Rennfahrer habe ich schon einige Situationen eines zu geringen Luftdrucks miterlebt. Wie schnell man das Auto verlieren kann, weiß man erste wenn es zu spät ist. Also immer und regelmäßig prüfen. Vg. Maik Strunk

Hinterlasse ein Kommentar