Rückblick: Sachsen Classic 2015

Rückblick: Sachsen Classic 2015

Sachsen hat nicht nur eine lange Automobilbautradition, sondern auch wunderschöne Landschaften zu bieten, dazu eine Region mit bedeutenden Uhrenmanufakturen und eine Traditions-Bierbrauerei. Die wohl perfekte Kulisse, um schon zum 13. Mal eine Oldtimerrallye durch Sachsen und das Umland zu führen.

Die Einwohner scheinen das rollende Automuseum zu lieben. Denn überall, wo sich das 180 Autos starke Teilnehmerfeld bei flimmernder Hitze durch die teilweise kleinen Ortschaften schlängelt, stehen begeisterte Menschen am Wegesrand. Kinder mit Fahnen in der Hand, Partyzelte, der Duft von Grillfleisch zieht durch die eine und andere Gasse.

Eine Prüfung, ein meist 100-300 Meter langes Teilstück, das in einer bestimmten Zeit durchfahren werden muss, ist die „Steile Wand“ von Meerane. Bei einer Steigung von 12 Prozent und in diesem Jahr bei Temperaturen um die 38 Grad schnauft sich so mancher Vorkriegsoldtimer den Berg hinauf.

In unserem von Volkswagen Classic bereitgestellten „Rallye Golf G60“ von 1990 haben wir es etwas einfacher. Die 210 PS, die der mittels G-Lader aufgeblähte GTI-Motor liefert, haben mit der Steigung ein leichtes Spiel.

Am Ende wird aber ein Vorkriegsoldtimer die Nase vorne haben. Nach einer Reise über 628 Kilometer durch Sachsen Anhalt, Thüringen, das Erzgebirge und sogar durch Tschechien haben Gianmaria Aghem und Rosella Conti die wenigsten Fehlerpunkte kassiert und gewinnen die Sachsen Classic 2015. Ihr BMW 328 aus dem Baujahr 1938 bewältigte die Strecke zuverlässig wie viele der jüngeren Modelle, die in der Youngtimer-Klasse antraten.

Wie wir im VW Rallye Golf diese (Zeit)Reise erlebten, kann man hier nachlesen.

 

Text: Bernd Schweickard  © Foto: Uli Sonntag für VW, Bernd Schweickard

2 Kommentare

  1. Sven
    1. Dezember 2015 zu 04:51 Antworten

    Der absolute Wahnsinn.. ich LIEBE Oldtimer! Die Autos von damals verkörpern einfach ein ganz anderes Lebensgefühl, als der Mist von der Stange heutzutage. Mir fehlt leider das nötige Kleingeld und vor allem das noch viel nötigere Know-How einen eigenen Oldtimer zu pflegen, geschweige denn zu restaurieren. Deswegen bleibts dann meistens beim gelegentlichen Besuch bei so einer Rallye, wenn sie nicht allzu weit weg ist.

    P.S. ich war auch da! vielleicht haben wir uns ja gesehen ;)

  2. Preview Hamburg-Berlin Klassik im Mini Cooper S › Mein Auto Blog
    25. August 2015 zu 20:54 Antworten

    […] 14 Tage liegt die Erfahrung meiner ersten Oldtimerrallye zurück und die Eindrücke sind noch gar nicht alle verarbeitet, da geht es schon bald wieder die […]